Perry Rhodan 3287: Perry Rhodan-Zyklus "Fragmente" (Perry Rhodan-Erstauflage) (German Edition) Auf ihrem Weg zu den Sternen und hinaus in die Weiten des Universums musste die Menschheit vielen Gefahren trotzen. An ihrer Seite stand häufig ES – eine sogenannte Superintelligenz. Doch ES weilt nicht mehr in der Milchstraße, sondern ist in Fragmente zerteilt. Perry Rhodan und seine Gefährten versuchen, diese Fragmente zusammenzusetzen und ES so zu retten. Aber es gibt Gegner – sie wollen jeglichen Rettungsversuch verhindern und scheuen dabei keine terroristischen Mittel. Hinter den Kulissen zieht ein kosmisches Wesen die Fäden. Wer ist der Irreführer, der sich Perry Rhodan entgegenstellt? In einer Galaxis, die unglaubliche 200 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist, entscheidet sich der Kampf um die Zukunft – aber auch zwischen den Sternen der heimischen Milchstraße …
Ich bin hier ein wenig zwiegespalten. Zunächst merkt man deutlich, dass es langsam Richtung Zyklusfinale geht. Die Zügel werden angezogen, die Stränge laufen langsam zusammen, erste Hintergründe werden offenbart. So hier wohl die Herkunft von Kmossen (noch Spekulation, aber für mich klar angedeutet).
Susan Schwartz liefert wie fast immer einen schriftstellerisch hochwertigen Roman ab, das hat mich am Ende auch bewogen vier Sterne zu vergeben statt drei. Denn inhaltlich bin ich mir nicht sicher, ob man sich einen Gefallen damit tut, gleich noch ZWEI weitere Gruppen von Antagonisten einzubauen. Die Jülziish aus der Zukunft und zusätzlich noch die Schemen. Kmossen, die Schattengarde, die Lichtbringer und die Kosmokarawane gibt es ja auch noch und zudem habe ich bestimmt wen vergessen.
Nun fehlt noch der Abschluss des Stranges um Rhodan selbst, welcher auch noch passend zum Finale zurück sein muss. Für die verbleibenden 12 Bände durchaus sportlich, wenn man bedenkt, wie viele Parteien da im Spiel sind.
Ich bin weiter gespannt auf die Auflösung in den letzten 12% des Zyklus. ;)
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Mir hat der Roman von Susan Schwartz gut gefallen. Der Anschluß an den Vorgängerroman von MMT, insbesondere die Charakterisierung von John Wetterhahn, scheint mir sehr gut gelungen.
Was die Handlung angeht, so befinden wir uns langsam auf der Zyklus-Zielgeraden und es wird interessant zu lesen werden, welche Fäden die scheidenden Expokraten noch auflösen wollen und welche Handlungs-Samenkörner erst in späteren Zyklen (oder nie) aufblühen. Jetzt also anscheinend ein Besuch aus der Zukunft: Ich muss zugeben, dass ich einen weiteren Zeitknoten im PR-Universum definitiv nicht vermisst habe. Da ist in den letzten 3286 Heften schon genug passiert… Mal sehen, wie es aufgelöst wird.
Ich mag den Zeitreiseaspekt. Bin gespannt, wie es weiter geht. War beim Lesen ab und an ein bisschen lost, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich so knapp vor Zyklusende eingestiegen bin und die ganze Vorgeschichte nicht hab. Hat mir trotzdem gefallen :)
Susan Schwartz macht es gut, die Vorlage des Vorgängerbandes von Michael Marcus Thurner fortzusetzen und setzt dessen Thrillerhandlung konsequent weiterzuverfolgen. Hat mir Spaß gemacht!
Als die Blaugoldraumer-Flotte schließlich beim Solsystem eintrifft, ruft sich der Club der Lichtträger mit einem Anschlag wieder ins Gedächtnis. Parallel befinden sich John Wetterhahn und Aurelia Bina weiter auf der Suche nach den Mördern der Yaqana. Sie verfolgen zu zwei sogenannten Kreaturexegetinnen, die vorgeben, vom recht unbekannten jülziishen Kolonialplaneten Gatpreyat zu stammen. Als sie den beiden näher auf die Pelle rücken, erkennen sie, dass es sich bei diesen beiden tatsächlich um die Mörderinnen der Yaqana handelt und sie aus der Zukunft stammen - und schließlich wird auch das Motiv klar: ihr Handeln dient im Rahmen des sogenannten Chronokontraktes dazu, die Zusammensetzung von ES zu verhindern. Bei der Konfrontation mit den beiden Jülziish kommt eine ums Leben, die andere flieht - auch der Chronokanal in die Zukunft wird zerstört. Die Terraner beschließen, der verbliebenen Jülziish eine Falle zu stellen.
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Susan Schwartz bleibt weiter in guter Form! So extrem stark wie ihren letzten Beitrag fand ich dieses Heft nicht, aber immer noch gut. Die Dialoge, wie auch die schönen Schilderungen der Jülziish und ihrer Kultur haben mir gefallen. Einzig der Mord an den Yaqana gibt mir immer noch Rätsel auf. Es soll eine Irreführungs-Identität geschaffen werden (hat das was Kmossen zu tun???) - und wenn die Yaqana sich in Gefahr wähnen, dann benutzen sie ihre Irreführungs-Parafähigkeit. So weit, so gut - aber warum wird dann später geschrieben, dass Yaqana-Biomaterial in die Zukunft gebracht werden soll? Da bin ich wohl zu blöd den Bogen zu schlagen. Oder wird hier auf zwei Ebenen gearbeitet? In der Gegenwart soll die Yaqana-Fähigkeit wirken, in der Zukunft sollen die Yaqana dann Teil Kmossens werden?
Wie auch immer. 4/5
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Geil geschrieben, aber die Zyklus-Meta-Ebene schlägt genau dahin, wo ich es vermutet habe. Das Problem? Jetzt haben wir Zeitreisende aus der Zukunft. Das heisst, wir haben am Ende irgendwie ein deterministisches Universum. Egal was unsere Protagonisten machen werden, es kommt wie es kam - und das ist einfach Spannung senkend und auch schwer greifbar. Überdies abgenutzt und für mich langweilig. Freut mich, wenn es Leser gibt, die es mögen, ich mag es nicht.
Auf dem wunderbaren Cover von Swen Papenbrock sehen wir 2 Jülziish, die auch in den Fokus der Handlung geraten. John Wetterhahn und Aurelia Bina klären weiter die Morde an den Yaqana auf und decken unglaubliches auf. Zwischen Krimi und Action tangiert dieser Roman und man merkt wir gehen auf das Ende zu. 4,5