Die RAS TSCHUBAI – ein Schiff steht im Zentrum kosmischer Ereignisse Perry Rhodan 3285: Perry Rhodan-Zyklus "Fragmente" (Perry Rhodan-Erstauflage) (German Edition) Auf ihrem Weg zu den Sternen und hinaus in die Weiten des Universums musste die Menschheit vielen Gefahren trotzen. An ihrer Seite stand häufig ES – eine sogenannte Superintelligenz. Doch ES weilt nicht mehr in der Milchstraße, sondern ist in Fragmente zerteilt. Perry Rhodan und seine Gefährten versuchen, diese Fragmente zusammenzusetzen und ES so zu retten. Aber es gibt Gegner – sie wollen jeglichen Rettungsversuch verhindern und scheuen dabei keine terroristischen Mittel. Hinter den Kulissen zieht ein kosmisches Wesen die Fäden. Wer ist der Irreführer, der sich Perry Rhodan entgegenstellt? In einer Galaxis, die unglaubliche 200 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist, entscheidet sich der Kampf um die Zukunft – aber auch zwischen den Sternen der heimischen Milchstraße …
Bei diesem Roman komme ich ein wenig ins Schwärmen…
Was für ein toller Einstieg. Beim Transfer auf die RAS TSCHUBAI erlebt Gucky eine Szene aus seiner Kindheit: “Im Augenblick des Transfers stand die Welt still, ganz so, als hielte sie den Atem an. Es war, als wollte das Universum ihm ins Auge sehen, ein Vater, der seinen Sohn anschaute und sagte:’Pscht. Es ist alles gut. Du bist bei mir. Ich gebe Acht auf dich. Schlaf.’” Es gibt im Roman eine Fülle von tollen Formulierungen und immer wieder kleine oder größere Abschnitte, in denen Vandemaan zeigt, dass er die Serie sehr genau kennt. Nehmen wir z.B.. das gesamte Kapitel 6 (ab. S. 24), in dem ANANSI und der Roboter Stätter einen Dialog über das Leben, das Universum und den ganzen Rest führen. Es geht tatsächlich um so Vieles, auch um das, was Menschen Gutes und auch Schlechtes getan haben (“Wie viele Gramm guter Taten braucht es, einen Gasmord aufzuwiegen”). Es wird fast religiös: “Irgendwann schließlich regiert das Denken. […] Das Denken wird Baumeister des Kosmos.” (Und hier bekommen wir etliche auch serieninterne Beispiel für die Errungenschaften des Denkens.). “Auf allem, was man zum letzten Mal sieht liegt ein eigentümlicher Glanz.” Der Roman lebt von der Sprache, den Dialogen und der Skurrilität des Kamshiten, der auf seinem Rieseninsekt durch die RAS TSCHUBAI reitet.
Ich liebe Vandemaans wortgewaltige Sprache, hoffentlich bleibt er der Serie erhalten.
Schönes Cover von Dirk Schulz, dass uns einem Skryll zeigt, der auch im Roman eine wichtige Rolle einnimmt. Handlungsort ist die Ras Tschubai und dort eskaliert der Kampf um das Es-Fragment. Da Guckys Parakräfte von Shinshid abgezogen werden kommen hier 2 neue Charaktere in den Einsatz Anatol Suphamongkhon Aunausert Ratur Typarian und Orrito Gun (die beiden sieht man eben auch auf dem Cover). Die beiden quälen sich also mit Shinshid ab, währenddessen hat Anansi (die Semitronik der Ras-Tschubai) alle Hände voll zu tun mit Stätter ein abtrünniger Superroboter von Es. Der Roman wird von einem Thema getragen nämlich Abschied, dass funktioniert Super (auch wenn er ein wenig Traurig zurücklässt, aber das soll wohl auch so. Dieser Roman hat zudem grandiose Action und Sense of Wonder Explosionen. Richtig gut! Danke dafür.
Nach über 2 Jahren mal wieder ein Roman des Exposé-Autors Wim Vandemaan; und es war ein guter ! Nach dem Transport von Gucky, Shinae und eines Tassparen landen sie mit Hilfe eines sogennannten "Transrezeptors" (eine Art Fiktivtransmittlers) auf der RAS TSCHUBAI, die gerade im Hyperraum von der Kondor-Galaxis kommend in Richtung Milchstraße unterwegs ist. (waraum dieser absurde Positionswechsel notwendig war, klärt sich im Laufe des Romans noch). Doch auch blinde Passagiere; der ES-Roboter Stätter und der Thourine Danou Shinshid; gelang es, den Transport mitzumachen. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass Stätter ein Verräter an ES ist und die Scherung von Thez rückgängig machen will. Weiterhin wird angedeutet, dass ES die RAS TSCHUBAI als neuer Wohnsitz nach der De-Fragmentierung auserwählen könnte. Stätter kann einige Posbis an Bord manipulieren, so dass die RAS und Shinae in großer Gefahr sind, denn Stätter hat mit Kmosson ein Abkommen erzielt, der die Vernichtung des ES-Fragments in Shinae vorsieht... Natürlich gelingt es ihnen nicht, so dass beide Chaos-Diener der Tod finden, Stätter offenbar durch Selbstmord... Ein Guter Roman, wenn auch keine überragender, aber Vandemaan stellt hier wieder mal seinen überragende Wortschöpfungen und seine literarische Fabulierkunst zum Besten.... Ich hoffe, dass er nicht vollends aus dem Autorenteam verschwindet und auch unter der Ägide von Ben Calvin Hary weiter macht...
This entire review has been hidden because of spoilers.
Angekommen auf der RAS TSCHUBAI verbergen sich Danou Shinshid und Stätter umgehend vor ANANSI, der Schiffsintelligenz. Shinae wird in einen speziell abgesicherten Bereich gebracht, von TARAs und Shema Ghessow bewacht. Dann treten die beiden Eindringlinge auf den Plan: die Posbis des Schiffes werden mit einem uralten, von ES stammenden Code, zur Rebellion angestiftet und Stätter beginnt ein virtuelles "Duell" mit ANANSI.
Während des Duells muss sich ANANSI komplett aus der Schiffsführung zurückziehen, da die komplette Kapazität zur Abwehr von Stätters Angriff benötigt wird. Dabei erfährt sie, wie Stätter, eine Schöpfung von ES, in der Kluft die Loyalität wechselte und von Kmossen auf seine Seite gezogen wurde. Die rebellierenden Posbis unterdessen schaffen es, indem sie sich selbst opfern, alle schiffsinternen Schutzschirme lahmzulegen. Das nutzt Shinshid unmittelbar zum Angriff auf Shinae, wobei er sich auch der Parafähigkeiten von Shema Ghessow bedient.
Der für die USO auf der RAS TSCHUBAI anwesende Kamashite Anatol Typarian und sein Skryll (ein heuschreckenartiges Wesen) Orrito Gun mit der Parafähigkeit der Zerogabe schaffen es, Shinshids Parafähigkeiten, die er seinerseits Shema Ghessow absaugt, komplett zum annihilieren. So gelingt es endlich, Shinshid zu überwinden - wobei jedoch sowohl dieser, als auch Orrito Gun sterben. Im Duell zwischen ANANSI und Stätter kann Erstere schließlich den Sieg davontragen. Stätter wird mit einer Korvette ohne Überlichttriebwerk und Hyperfunk im Leerraum ausgesetzt. Kurze Zeit danach explodiert diese.
-
Insgesamt nicht mein Fall, erneut. Mit dem Kamashiten und seinem Skryll wird der Mutant der Woche hervorgezaubert und direkt entsorgt (wo war der bei der Konfrontation mit Kmossen auf der Hinreise nach Kondor?). Große Teile des Rests sind Vandemaan-typisch nebulös-philosophisch. Diesmal hat es mich nicht abgeholt.
Toll, weil unterhaltsam, fand ich die Szenen mit den Matten-Willys. Und endlich haben wir es geschafft, Danou Shinshid loszuwerden, der hat schon arg genervt. Jetzt finden sich die Fragmente so langsam alle in der Milchstraße ein, nur Perry selbst fehlt noch, er hängt ja gerade 3000 Jahre in der Serienvergangenheit.
Insgesamt ist dieser Serienbeitrag für mich nicht der große Wurf, sondern unterdurchschnittlich - deshalb 2/5.
This entire review has been hidden because of spoilers.
14 Romane sind es nicht nur bis zum Ende des Zyklus, sondern auch bis zum Ende der Expokratur von Wim Vandeman und Christian Montillon.
Fast scheint es, als ob Vandemann jetzt höchst persönlich die Zielgerade einläutet.
Wir bekommen Aktion auf der RAS TSCHUBAI und wir bekommen Informationen über das was aus den Fragmenten werden/entstehen könnte.
Wir erfahren wieder eine Kleinigkeit mehr über die Hintermänner des Zyklus und das Kmossen selbst in der Lage zu sein scheint, die Helfer von Superintelligenzen zu täuschen bzw. um zu drehen.
Und das Ende des Romans muss auch nicht das Ende sein, wie es zu sein scheint.
Toll, faszinierend und warum ist es noch so lange bis zum nächsten Band ...
Was für ein geiler Roman von Wim Vandemaan. Anteilig sprachlich nicht ganz so einfach lesbar, aber inhaltlich fand ich den großartig. Extrem unterhaltsam, sehr handlungsrelevant und in seinem Stil unnachahmlich. Der hat mich richtig gut unterhalten. Einer der meines Erachtens stärksten Romane der jüngeren Vergangenheit.
Hmm, gut geschriebener Roman, nur an der Problemlösung hängt's mal wieder (schnell noch Anatol und Gun auf die RAS, damit wir endlich! Shinshid entsorgen können)... Solche Dinge stören mich doch sehr an diesen Romanen.
Puhhh... Ja okay, Sprache und Stil natürlich Klasse, was anderes erwarte ich bei Wim gar nicht. Inhalt? Auch gut. ABER - das Problem der Zyklus-Meta-Ebene bleibt. Nun ja... Die Ära Wim/Monti ist ja bald um, mal sehen, ob das Zykluspacing ab da für mich wieder besser wird....
Drei gute Sterne! Der Schreibstil ist richtig gut, die Handlung allerdings recht vorhersehbar. Schön zu lesen! Schönes Osterei: Anansi führt einen Band von Spirou und Fantasio an...