Testardi, stupidi, ignoranti. Non sono certo lusinghieri gli aggettivi attribuiti all'asino. Eppure quasi nessun animale ha svolto un ruolo tanto importante in contesti così in sella a un asino Gesù fece il suo ingresso a Gerusalemme e l'asino di Buridano è assurto a paradigma filosofico perché morì di fame non riuscendo a decidere da quale tra due mucchi di fieno attingere. Jutta Person ci guida attraverso un'affascinante fenomenologia dell'asino, fra detrattori illustri - Socrate, Diderot, Hegel - e autori che lo hanno immortalato - da Apuleio a Shakespeare. Prefazione di Paolo Isotta.
Hübsche Abhandlung über die kulturhistorische Bedeutung des Esels. Ein Extra-Sternchen für die ausgesprochen gelungene Aufmachung des Buches. Rau-graues Cover, das an Eselfell gemahnt. Gelungene Typographie, gut ausgewählte historische Grafiken. Insgesamt deutlich eurozentristische, wenn nicht gar germano-zentristische Schlagseite. Aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch.
Leider erschien mir der Text stellenweise zu wenig substanziell, und auch die Schwerpunkte, die Jutta Person setzt, decken sich nicht unbedingt mit dem, was ich mir von dem Buch erhofft habe. Dass sie zum Beispiel auch abseits der Eselei zu Physiognomie forscht, merkt man, denn das Kapitel hierzu ist vergleichsweise lang und fundiert. Ich hätte mir eher ein bisschen mehr, nunja, Naturkunde statt Kulturkunde gewünscht. Den Krähen-Band aus derselben Reihe fand ich da deutlich ausgewogener.