Kampf um ein ES-Fragment – Kmossen fordert ein Versprechen ein Perry Rhodan-Heftserie (Band 3274) In den Weiten des Kosmos: Perry Rhodan muss Fragmente der Superintelligenz ES bergen, die für die Stabilität der Milchstraße wichtig sind. Doch gleich bei der ersten Etappe der kosmischen Suche gerät alles aus den Fugen: Das riesige Fernraumschiff MAGELLAN wird von feindlichen Mächten übernommen.
Wo ist die Besatzung der MAGELLAN, was hat man mit ihr vor? Welche Ziele verfolgen die mysteriösen Panjasen? Haben sie einen ganzen Kugelsternhaufen hinter einer undurchdringlichen Barriere verborgen – und warum?
Perry Rhodan kämpft, um die Mission zu retten und das erste Fragment zu bergen. Währenddessen regt sich in der Milchstraße der Widerstand gegen eine Zukunft, in der ES zurückkehren könnte ...
Ben Calvin Hary, geboren 1980 in Saarbrücken, ist einer der Autoren der langlebigen Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN und schreibt nebenher Jugendbücher und serienunabhängige Romane. Ursprünglich ist er gelernter Mediengestalter, im Teilzeit-Nebenerwerb, zuletzt war er als Software-Entwickler beschäftigt. Davor war er neun Jahre lang Redakteur beim Saarländischen Rundfunk, wo er insbesondere für das Jugendradio 103.7 UnserDing tätig war. 2023 kündigte er den Brotberuf, um sich fortan auf die Schriftstellerei und seine Arbeit für PERRY RHODAN zu konzentrieren.
Mit dem Schreiben begann er früh. Schon mit 14 brachte er erste Science Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten zu Papier, dann Erzählungen, Drehbücher und ganze Romane. 2016 erfolgte mit »Die Kristallzwillinge«, dem dritten Band der Miniserie PERRY RHODAN-Arkon, der Sprung ins Profilager. Kurze Zeit später stieß er zum Autorenteam der Serie MADDRAX aus dem Bastei-Verlag. In den folgenden Jahren verfasste er zudem weitere Beiträge für die PERRY RHODAN-Redaktion, deren YouTube-Kanal er auch betreut..
2018 erschien sein erster Langroman »Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos« im Stollberger Atlantis-Verlag, der 2019 für den Deutschen Science Fiction-Preis (DSFP) nominiert wurde. Der erste Band seiner YA-Romanserie "The Chronos Sphere" erschien 2020 im selben Verlag. Seit 2023 gehört er zum Stammautorenteam der originalen PERRY RHODAN-Serie, deren inhaltliche Steuerung er ab 2024 übernahm.
So richtig überzeugt hat mich dieser Roman des zukünftigen Expokraten leider nicht. Es kommt zu einer Art Showdown zwischen Perry Rhodan und Kmossen, teilweise wird sogar verhandelt und Perry muss begründen, warum er denn das Fragment haben sollte. Ich fand seine Gründe nicht ganz überzeugend. Zu seinem Glück lässt Kmossen es nicht auf ethische Diskussionen ankommen und es folgt eine Schießerei, die Robert Corvus mit seinen “Gefechtspositroniken” sicher besser beschrieben hätte. Entschieden ist der Showdown am Ende nicht - Fortsetzung folgt!
Zur Stellaris Geschichte “NATHANs Bibliothekar” von Stefan Pannor: Diese Stellaris-Kurzgeschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich ordne sie auf eine Ebene ein mit den Nummern 97 (von Uwe Hermann in Band 3266) und 94 (von Michael Marrak in Band 3234). Ein Junge will von der STELLARIS mitgenommen werden, der sich Borges nennt und behauptet, "NATHANs Bibliothekar” zu sein. Was es damit auf sich hat, soll nicht verraten und noch nicht einmal angedeutet werden. Wir könnten darüber streiten, ob es wirklich sinnvoll ist, was der große Mondcomputer - äh, die “Hyperinpotronik” - NATHAN da veranstaltet und ob die Aufgabe vernünftig ist, die Borges hat. Ich fand die Idee großartig und habe sie einfach akzeptiert, auch, wenn sie kritischem Nachfragen vielleicht doch nicht standhält. Wir erfahren die Geschichte von Borges und auch, was er für NATHAN tut und warum er auf der STELLARIS ist. Dies ist sehr gut geschrieben in kunstvoll miteinander verwobenen kleinen Abschnitten, die zwischen Handlungsvergangenheit und -gegenwart hin- und herspringen. “Ein Raumschiff war wie eine übereinander gefaltete Stadt”, solche Sätze, der Tonfall der Geschichte, die Beschreibung des Jungen - mir hat das ausgesprochen gut gefallen. Es mag sein, dass der Nicht-PR-Leser nicht alle Hintergründe versteht, wie z.B. die genaue Herkunft des Bibliothekars. Ich denke aber, dass dies der Qualität keinen Abbruch tut und außerdem ist eine gewisse Offenheit nicht schlecht für eine Kurzgeschichte.
In diesem Roman des kommenden Exposéautors kommt es auch zum Endkampf um das ES-Fragment von Spaphu, denn Kmossen, der im Schatten fordert von den räuberischen Louwhanen vom der TEZMDIA das ES-Fragment, da er mit ihnen eine Vertragspartnerschaft eingegangen ist. Rhodan versucht die Übergabe zu verhindern, was ihm aber nicht vollständig gelingt, zumal die beiden Maghane an Bord der LEUCHTKRAFT eigene Ziele damit verbinden... Ein flotter Roman, jedoch ohne die Handlung wirklich voranzubringen. Ich denke, einige Hefte noch und die Rückkehr ins heimatliche Universum, was den kontrachronen Zeitverlauf des Universums der Louwhanen kommen bestimmt noch weitere Probleme auf die Terraner zu....
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Toller Roman mit fast allem, was das Herz begehrt: Action, Wendungen, tollen Charakteren aber leider zu wenigen Seiten. Das Ende ist ein Cliffhanger in Reinform. Dafür kann Ben Hary nix, aber mich persönlich nervt das jedes mal ein bisschen. Daher vier und keine fünf Sterne.
Kmossen im Einsatz und mit vielen kleinen und großen "Irreführungen" fand ich übrigens großartig und endlich nimmt dieser Charakter mehr Gestalt für mich an.
Die Einspeisung des ES-Fragmentes in den Louwhanenstock steht unmittelbar bevor - also geht Perry Rhodan in den Einsatz, um genau das zu verhindern. Zwar kann er die Louwhanen im Prinzip davon überzeugen, dass es falsch wäre, wenn sie das ES-Fragment aufnehmen - doch eben dies ist Teil eines Vertrages, den jene mit Kmossen geschlossen haben. Und die Louwhanen sind vertragstreu, auch wenn dies ihren eigenen Untergang bedeuten sollte.
Eben das würde die Aufnahme des ES-Fragmentes tatsächlich bedeuten - die beiden Entitäten sind nicht miteinander kompatibel. Der Louwhanenstock leidet, das ES-Fragment vergeht - Ziel von Kmossen war ganz offensichtlich, das ES-Fragment auf diese Weise zu vernichten.
Angesichts des drohenden Endes des Fragmentes verbündet arbeiten die drei Kommandeure der LEUCHTKRAFT doch noch Hand in Hand - mit einer Finte gelingt es, Kmossens WERKSTATT lange genug abzulenken, sodass Rhodan die Injektoren, die das ES-Fragment in den Louwhanenstock einspeisen sollen, an sich bringen kann. Wie viel des Fragmentes schon verloren ist, ist erst einmal unklar - doch die Einspeisung ist gestoppt und das Fragment so gerettet.
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Der gefühlt bodenständigste Roman von BCH bislang. Kein crazy nudelessender Nebencharakter, kein Gucky in Introspektive - aber immer noch gut. Man merkt Hary einfach an, dass er die Serie regelrecht aufgesaugt hat, wenn er den Haupthelden Rhodan beschreibt - an jeder Stelle ist dieser Rhodan der 3000 Jahre alte Unsterbliche. Stark!
Die Louwhanenstöcke erinnern mich sehr an die Nocturnenstöcke. Das wollte ich nochmal feststellen.
Tja und sonst - schauen wir mal, ob Rhodan das Fragment ohne weitere Schäden bis in die Milchstraße bekommt. Damit hätten wir 3 von 4 Fragmenten zusammen - aber zumindest zwei davon beschädigt. Kündigt sich da ein Downgrade von ES an? Wäre eigentlich zu offensichtlich...
4/5
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Ach komm schon... Kmossen soll DER Obermotz, DER Antagonist des Zyklus sein und liefert uns hier einen so durchschnittlichen Auftritt aus dem Versatzbaukasten für Standard-Bösewichtel. Wir sind bei Heft 3274. Also in der Phase des Zyklus, wo langsam Richtung Zielgerade eingeschwenkt werden SOLLTE. Wie bei Monti und Vandemaan üblich, krankt es aber wieder einmal komplett am Pacing. Und an einem Antagonisten, der austauschbar blass bleibt.
BCH kann da nichts für, sein Roman ist okay, alles in Ordnung.
MAn merkt es geht richtung Zyklus Ende. In diesem Heft, wird wie vom letztem Roman angekündigt, trifft Rhodan auf Kmossen. Der aus dem Schatten will das ES-Fragment und Rhodan halt auch was folgt ist kluge Action. Ein rasanter Roman der sich echt gut weg lesen lässt. Dazu noch die Stellaris Story die auch wirklich wirklich gut ist.