Der Roman beginnt mit einer Überraschung, auf etwas, was ich schon lange freudig erwartet habe, danach gleitet die Geschichte wieder in eine Schnitzeljagd ein, wie es leider für meinen Geschmack zu häufig in diesem Handlungsbogen geschehen ist, bevor es endlich mit etwas Substanz zu Ende ging. Das ist eigentlich alles, was über diesen Roman zu berichten ist, immerhin biegt dieser Handlungsbogen endlich in eine Schiene ein, die Spaß, Spannung und kosmisches Erschauern verspricht...
Ich muss gestehen, dass ich selten das Ende eines Perry Rhodan Romans so sehr herbeigesehnt habe, wie bei diesem.
Die katachrone Ebene mag zwar ihre Bedeutung haben, aber tritt nach sehr gemächlichem Fortgang noch einmal auf die Bremse und geht noch einmal einen Umweg nach dem anderen. Jeder neue Handlungsabschnitt warf bei mir die Frage auf: "Echt jetzt?". Ich fand die Handlung weder spannend, noch inspirierend, noch besondern lustig. Vor allem weil es ähnliche Strukturen auch im Fragmente Zyklus schon mehrfach gab.
Am Ende gibt es doch noch eine kleine Offenbarung mit einem netten Clou, der aber entweder schnell aufgelöst sein wird oder ein ganz neues Handlungselement aufbringt, das die Handlung erneut auf die Bremse treten lassen wird.
Für mich nach dem tollen Roman der Vorwoche, der echt Hoffnung auf ein größeren Tempo gemacht hat, ein richtiger Dämpfer.
Langsam bin ich wieder mal etwas genervt. Beide Handlungsebenen dieses Romans konnten mich nicht überzeugen.
In der einen Handlungsebene spielen zwei nicht wirklich vermisste Personen auf einem wirklich vermissten Raumschiff ein dem Schach ähnliches Spiel. Dies wird viel zu langatmig beschrieben und am Schluss hat die eine Person die andere hereingelegt. Für mich als Leser war das nur begrenzt nachvollziehbar, weil die Regeln des Spiels nur in Ansätzen erklärt wurden. Das soll heißen: Die tollen taktischen und strategischen Kniffe der beiden fielen für mich immer vom Himmel, ständig kamen neue Spielfiguren und Regeln hinzu. Interessant war aber die Andeutung über die Anwesenheit zweier “Anzüge” in jenem lange vermissten Raumschiff. Einer der beiden Anzüge ist altbekannt (und lange vermisst), der andere noch völlig unbekannt.
In der anderen Handlungsebene müssen sich unsere Helden wieder einmal einer Prüfung unterziehen, was sie nicht vermisst haben. Mir ging es wie Perry: “Ich stöhnte innerlich. Schon wieder ein Interview! Schon wieder Prüfungen! Bei den Hyperflusspiraten, vor dem Gremium der ELNVAN, und nun hier.” (S.21). Dazu gibt es ein paar Schilderungen zu korrupten Funktionären, die es so anscheinend im gesamten Multiversum gibt.
Wie eigentlich immer war das PR-Journal ein Lichtblick im Heft. Darin beschäftigt sich Rüdiger Vaas dieses Mal - wie so viele andere auch - mit Immanuel Kant. Dazu kommt noch ein Artikel über “Außerirdischen Ackerbau”, bei dem die Leistungsfähigkeit moderner Teleskope verblüfft, mit denen man die Atmosphäre extrasolare Planeten untersuchen kann.
Kam mir der vorhergehende Zyklus um FENERIC wie die "Magical Mystery Tour" vor, gemahnt mich der derzeitige Handlungsstrang um Perry Rhodan fast an "Die Ritter der Kokosnuss". Gute drei Sterne für eine verschlungene und interessante Geschichte!
Ich versteh's nicht. Da kommt Perry in ein anderes Universum, und alles was den Exporkraten/Autoren einfällt, sind sinnbefreite Prüfungen. Dann ein sinnbefreiter Saboteur. Was dann dazu führt, das die LEUCHTKRAFT unbemerkt an die TEZEMDIA andockt. Und dann noch das sinnbefreite Spiel zwischen Soynte Abil und Vetris Molaud. Grr... hoffentlich ist diese Handlungsebene bald vorbei.
Am Hauptsystem der Louwhanen angekommen gibt es erst einmal eine Überraschung: der Planet ist hinter einem Schutzschirm verborgen, Zugang gibt es nur über einen Transitplaneten in 30 Lichtjahren Entfernung. Dort muss die Gruppe um Perry Rhodan um eine Audienz bei den Louwhanen bitten und schafft es mit Bestechung und Geschick, erst die Wartezeit zu verkürzen und sich beim anschließenden Auswahlverfahren durchaus für die Audienz zu empfehlen. Doch das Auswahlverfahren wird durch einen Unbekannten sabotiert, der sich, nachdem er in eine ihm gestellte Falle gerät, als Zwerandroide namens Ono Wolkenfahrt herausstellt. Zu Perry Rhodans Überraschung verrät dieser, dass die LEUCHTKRAFT mittlerweile von Vetris-Molaud und Soynte Abil als Kommandantenteam geführt wird und das ES-Fragment nicht etwa sucht, um die Superintelligenz wieder zusammenzusetzen, sondern um damit im Gegenteil in Andromeda ein "Permanentum" zu schaffen und die Galaxis so aus der Mächtigkeitsballung von ES zu lösen. Entsprechend war es der Auftrag an Wolkenfahrt, Perry Rhodan bei der Jagd nach dem ES-Fragment zu behindern - womit dieser ganz und gar nicht glücklich ist, weil er die Handlungsweise als nicht kosmokratisch ansieht und sich nach dem alten Kommandanten Alaska Saedelaere sehnt, sich jedoch seinen Befehlen fügt. Perry Rhodan gelingt es allerdings, ihn zu überreden die Gruppe heimlich auf die LEUCHTKRAFT einzuschmuggeln. Dann erscheint auch die TEZEMDIA, die den Zentralplaneten der Louwhanen offenbar ebenfalls nur über die Transitwelt erreichen kann. Die LEUCHTKRAFT verbirgt sich in unmittelbarer Nähe...
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Ein munterer, bunter und fröhlicher Roman, den Susan Schwartz hier vorlegt. Lajonta Paxu als Prüfer ist ein lustiges Kerlchen. Fast ist alles schon ein wenig zu albern, sodass die Szenerie besonders als dann Ono Wolkenfahrt auftritt eine gewisse Skurrilität annimmt. Die Enthüllungen darüber, wer denn die LEUCHTKRAFT gerade führt und warum die LEUCHTKRAFT überhaupt hinter dem ES-Fragment her ist, sind interessant. Dass man vor dem Roman dachte, nun der Lösung im kontrachronen Universum endlich etwas näher zu kommen und nun im Gegenteil eher noch weitere Verwickelungen auftreten, weil auch die LEUCHTKRAFT nicht unbedingt als Verbündeter in dieser Hinsicht zu betrachten ist, ist wohl angesichts von 30 Rest-Heften im Zyklus nicht verwunderlich. Schauen wir mal, ob es Perry Rhodan gelingt die LEUCHTKRAFT unbemerkt von Vetris-Molaud und Soynte Abil für seine Zwecke zu nutzen. Insgesamt hat mir auch dieser Roman Spaß gemacht. Ich glaube, auch die Autorin hatte beim Schreiben Spaß. 4/5
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Extrem unterhaltsam und zudem kommt hier langsam so richtig Zug in den Handlungsstrang. Zwar ist Perry noch immer nicht am Ziel, aber er ist in der Nähe dessen: auf der LEUCHTKRAFT. Hier läuft einiges nicht so, wie es sein sollte. Die beiden Maghane treiben ein eigenes Spiel, so dass es tatsächlich drei verschiedene Parteien sind, die das ES-Fragment jagen.
Ausreichend Sprengstoff für ein großes Finale im kontrachronen Universum.
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PErry und seine Crew sind am Ziel aber dort ist nichts, also ab zur nahe liegenden TransitWelt. Wo die Crew sich wieder einer Challenge unterziehen muss. Wieder ein mal? Oh man ey. Das hat mich echt ein wenig gehämt es ist das dritte oder vierte mal, dass es so eine Challenge gibt die sich Perry stellen muss ab der hälfte kriegte der Roman, aber Schwung.
ENDLICH mal mehr als Kleckerbewegung in der Rhodan-Handlungsebene. Klar, Uschis schreibt wie immer routiniert hochwertig, soweit keine Kritik. Aber musste angesichts des an sich spannenden Themas Leuchtkrfat, Vertris Molaut usw echt gefühlt 50% des Heftes auf generisches Zeugs entfallen? Seufz...