Ein junger Forscher, ehrgeizig und wissbegierig. Eine Studentin, die über aufsehenerregende Fähigkeiten verfügt. Und ein skrupelloser Geheimdienstmitarbeiter, der seine letzte Chance gekommen sieht.
Der junge Physiker Dr. Lennard Keller kann es nicht fassen, als er bei seinen Forschungen zur Raumzeit auf bahnbrechende, ja nobelpreiswürdige Ergebnisse stößt. Doch keiner seiner Vorgesetzten interessiert sich für die Erkenntnisse. Verzweifelt wendet er sich an Mike, der durch seinen Job bei der NSA über fast unbegrenzte Möglichkeiten verfügt. Doch nicht nur Mikes Ressourcen, auch sein Hunger nach Macht scheint unbegrenzt …
Währenddessen führt Sara ein ganz normales Studentenleben. Glaubt sie. Denn als zwei Männer in weißen Laborkitteln in ihre Wohnung stürmen und sie überwältigen, gerät Saras Welt aus den Fugen. Wer sind diese Typen? Und vor allem: Was wollen sie ausgerechnet von ihr?
Es ging so. Obwohl es eigentlich eine Geschichte mit einer interessanten Idee ist, wird aus dieser nicht viel gemacht, die Handlung plätschert eher vor sich hin. Und die Gravitationswellen sind zwar nocht nicht gut verstanden, funktionieren aber mit Sicherheit nicht wie im Buch beschrieben - und vor allem werden sie nicht von Menschen erzeugt. Auch die Zeitdilatation wird ziemlich mißbraucht - und das, obwohl der Autor im Nachspann nachweist, daß er die Formel kennt. Hätte er doch mal nachgerechnet... Jedenfalls ist es ein Buch, das man mal lesen kann, aber nicht für ein zweites Mal vorzumerken braucht.
WTF? Gravitationswellen, viele Welten/Realitäten-theorie...
Das Rezept für ein Buch das mich chaotisch und verstört/verwirrt zurücklässt: Physikalische Themen, ein unnötige Liebesgeschichte (Stockholm-Syndrom lässt grüßen) und ständig abwechselnde Erzählperspektive... Positiv bleibt zu erwähnen, dass durch die kurzen Kapitel ein recht schneller Lesefluss gerantiert wurde. Aber letztendlich reicht das alleine nicht für ein positives Gesamtleseerlebnis... Schade, Herr Westland!
Zitat: „Die Emotionen hallten durch meinen Körper wie die schrillen Dissonanzen moderner Klassik, die so gern in aktuellen Theaterproduktionen eingesetzt wurden.“ (S.52)
„Erstaunlich, wie schnell der Körper jedes Gefühl für den eigenen Biorhythmus verlor. Am liebsten hätte ich laut geschrien, aber ich traute mich nicht.“ (S.70)
„Das alles – Meer, Motorboot, Sonnenuntergang – wäre wundervoll gewesen, wenn ich freiwillig hier gewesen wäre.“ (S.96)
Inhalt: Die zwei Männer stürmen ohne Vorwarnung in die Wohnung. Sara und ihre Mutter werden gefesselt. Seltsamen Fragen sehen sie sich nun ausgesetzt. Was hat das alles zu bedeuten?
Mit einem Trick gelingt Sara die Flucht. Doch die Männer nehmen daraufhin einfach ihre Mutter mit. Als die Polizei ihr nicht glaubt, ist Sara wohl oder übel gezwungen, sich auch in die Gewalt der Entführer zu begeben.
Lennard, Physikdoktor am CERN, ist auf eine Entdeckung gestoßen. Er sucht Hilfe bei Mike. Dieser kann auf den mächtigen Apparat des NSA zurückgreifen. Sie haben die beiden Frauen auf eine Militärbasis auf einer unbewohnten griechischen Insel entführt. Und hier wollen sie dem Geheimnis, das Sara und ihre Mutter unbewusst hüten, auf die Spur kommen. Doch die Ereignisse überschlagen sich…
Meinung: „Repeat“ hat durch Zufall in unser Buchregal gefunden. Auf der Suche nach dem nächsten Buch, bin ich über den neugierig machenden Klappentext gestoßen. Und sofort war mein Lesewille geweckt. Das Buch musste also gleich von mir gelesen werden.
Kaum hatte ich ein paar Zeilen gelesen, befand ich mich auch schon mitten in der Handlung. Ohne Anlauf, ohne Vorwarnung geriet ich plötzlich unversehens zwischen die Fronten. Auf der einen Seite nahm ich Sara und ihre Mutter wahr; andererseits waren hier diese zwei Männer. Niemand um mich herum wusste, was dieser Überfall zu bedeuten hat. Und natürlich schlug ich mich als erstes auf die Seite der beiden Frauen. Sie mussten beschützt werden.
Daniel Westland ließ mir wirklich keine Zeit, mich mit den Charakteren vertraut zu machen. Hierzu hatte ich erst im weiteren Verlauf der Handlung Gelegenheit. So ein Beginn ist aus meiner Sicht auch definitiv nicht schlecht. Eindeutig wurde ich so auf jeden Fall von der ersten Szene an direkt beteiligt und musste zwischendurch erstmal verschnaufen.
Mit Sara lernte ich eine taffe junge Frau kennen, die sich in jeder Lebenslage zu helfen weiß. Ihre Emotionen hielt sie meist ein wenig vor mir versteckt und sie reagierte oftmals leicht unterkühlt. Doch was kann man in einer Situation wie ihrer auch erwarten. Sara wächst an den ihr gestellten Aufgaben. Hindernisse sieht sie als Herausforderung.
Lennard dagegen ist ein grundsätzlich introvertierter Mensch. Nur, weil niemand seiner Entdeckung Aufmerksamkeit entgegen bringt, hat er sich an Mike gewandt. Doch damit scheint er die Büchse der Pandora geöffnet zu haben. Viel zu spät wird ihm bewusst, was er angerichtet hat. Hat er eine Chance auf Wiedergutmachung? Oder ist ihm sein Lebensziel wichtiger als das Leid anderer Menschen?
Für die Darstellung seiner Geschichte hat Daniel Westland verschiedene Perspektiven gewählt. Ich erlebte Sara als Ich-Erzählerin in Vergangenheitsform. Lennards Sichtweise wurde in dritter Person in Vergangenheitsform präsentiert. Alles in allem hat es recht gut zueinander gepasst.
Interessant fand ich die eingebauten, wissenschaftlich durchaus nachvollziehbaren Gedanken zu verschiedenen Möglichkeiten der Existenzen und Bewusstseinsebenen. Das damit vorhandene Potential wurde aus meiner Sicht weitestgehend genutzt.
Ein kleines Manko sehe ich allerdings in den Interaktionen der Charaktere, die für mich im Fortlauf der Geschichte des Öfteren schwer nachzuvollziehen waren. Dies vor allem vor den Abläufen gesehen, die der Szenerie jeweils vorausgegangen sind. Ab einem bestimmten Punkt erschien mir die Handlung dann doch ein wenig zu gesteuert, so dass der Spannungspegel für mich nachließ.
Mit dem Ende der Geschichte wiederum hat es Daniel Westland geschafft, seine Geschichte insgesamt abzurunden und mich zufrieden zurückzulassen.
Urteil: Mit „Repeat“ wurde mir eine solide und zum Großteil nachvollziehbare Geschichte präsentiert. Meine Lesestunden mit diesem Buch sind mir auf jeden Fall sehr gute 3 Bücher wert.
Für alle, die sich von Überwachungsszenarien nicht abschrecken lassen, Charaktere und deren Handlungen akzeptieren können und der modernen Wissenschaft nicht abgeneigt sind.
Als zwei Männer bei Sara und ihrer Mutter vor der Tür stehen ahnt sie noch nicht wie ihr Leben mit einem Mal aus den Fugen gerät. Die beiden Männer nehmen sie gefangen und es beginnt eine nervenaufreibende Zeit, die beiden werden mit Fragen bombardiert. Ganz normale Fragen, die aber durchaus Intim sind und wohl keineswegs das Belangen zweier Männer sein sollten. Während die beiden Frauen ahnungslos darüber sind was das ganze soll, treten die beiden Männer, Lennard und Mike auf der Stelle und zweifeln an das was sie glaubten zu sehen. Doch dann gelingt Sara die Flucht, was für Sara ein Prozess des Glücks war, stellt für Lennard und Mike die Bestätigung ihrer Vermutung dar und sie müssen sie unbedingt wieder finden.. Dennoch plagt Lennard das schlechte Gewissen und er zweifelt an der Richtigkeit seiner Vorgehensweise..
Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten, strahlt aber durchaus das Genre aus und ist somit absolut passend, zudem finde ich es auch so optisch ansprechend; da es interessant wirkt. :)
Vorweg möchte ich betonen, dass meine Erwartungen an das Buch recht hoch waren, einfach weil ich sehr viel Potenzial in der Handlung gesehen habe und einfach gespannt und interessiert an der Thematik war. Leider hat mich das Buch dann absolut enttäuscht und ich tat mir schwer das Buch fertig zu lesen, einfach weil es mich nicht fesseln konnte.
Ja es ist ein Jugendbuch, so dass vieles natürlich vereinfacht dargestellt wird. Aber das Buch ist einfach so unglaublich flach, so dass es für mich kein Vergnügen war. Zu mal das einfach auf das gesamte Buch zutrifft, nicht nur auf die Handlung sondern auch auf die Charaktere.
Die Handlung war für mich einfach unglaublich langweilig, die beiden werden entführt schön und gut und dank der Fähigkeit die Sara hat, gelingt ihr die Flucht ebenfalls gut. Dann dreht es sich nur darum, dass Sara von einem Ort zum anderen zieht und versucht einen Plan zu finden wie ihre Mutter ebenfalls dort rauskommen kann. Das allein war ein unglaublich langer Prozess und der wissenschaftliche Teil den ich hier besonders interessant gefunden hätte kam da einfach zu kurz. Vor allem hat es mir hier viel zu lange gedauert bis überhaupt mal eingeläutet wurde worum genau es sich handelt und Erklärungen geliefert worden. Saras Fähigkeit selbst, kam dann auch nur sehr sporadisch zum Einsatz und ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch genauso sehr oder genauso wenig ohne diese Fähigkeit funktioniert hätte, denn es dauert einfach bis das ganze überhaupt mal ins Zentrum rückt.
Ich tat mich unglaublich schwer mit diesem Buch, für mich gab es keinen Lesesog und Spannung war ebenfalls nicht da, so dass die Lust weiter zu lesen auch gegen 0 war. Die Handlung hatte für mein Gefühl einfach zu wenig Fortschritt und ich hatte das Gefühl mich im Kreis zu drehen.
Und auch die Charaktere konnten es nicht rausreißen, einmal sind die total flach und es baut sich kein wirkliches Bild von ihnen auf, sie bleiben Schatten ihrer selbst. Irgendwie scheinen sie eine Persönlichkeit zu haben und die wird auch beschrieben, aber die kommt einfach nicht zum Vorschein. Zu dem hat mich das Handeln der Charaktere mehr als einmal aufgeregt und war einfach absolut nicht nachvollziehbar.
Es ist natürlich völlig normal, dass man sich in seinen Entführer verknallt, ja Stockhol-Syndrom gibt es, aber sie flieht nach wenigen Tagen und verspürt schon am ersten Tag eine Anziehungskraft. Außerdem passiert dann ein Vorfall der Sara komplett aus der Bahn werfen müsste, davon merkt man einfach nichts. Sie genießt lieber die aufkeimende Liebe. Für mich war das einfach unglaubwürdig und ich hab mich sehr an den Charakteren gestört an allen. Auch an Lennard und Mike. Insbesondere an Mike, er war böse und er war ein Arsch aber gegen Ende hin wird er plötzlich zu einem unberechenbaren Monster, das kam so abrupt und war nicht nachvollziehbar für mich.
Die wissenschaftlichen Aspekte wurden allerdings gut erklärt und der Autor kam bei der Erklärung schnell auf den Punkt, so dass das alles auch für Laie leicht nachzuvollziehen war und das war irgendwie auch das einzig positive was ich an diesem Buch finden konnte.
Ich finds sehr schade um das verschenkte Potenzial, für mich war das hier ein Reinfall.
"Repeat" von Daniel Westland wird aus 2 Blickwinkeln erzählt. Zum einem aus Saras Sicht, die eines Tages aus heiterem Himmel zusammen mit ihrer Mutter etnführt wird & von 2 seltsamen Männern komische Fragen gestellt bekommt. Zum anderen aus Lennards Sicht, der ein Wissenschaftler ist & eigentlich nurbestimmte Phänomene erfoschen wollte, aber dann in die Entführungsgeschichte Sras hineingeraten ist, als einer der beiden Entführer. Besondere Fähigkeiten treffen hier auf Wissenschaft.
Mir hat dieser Thriller gut gefallen, da mit einigen interessanten wissenschaftlichen Aspekten, aber auch besonderen Fähigkeiten von Menschen auftrumpfen konnte. Dazu kamen noch kleine Twists & Turns, die die Geschichte immer wieder aus neuen Perspektiven gezeigt haben. Es war jetzt nicht durchgängig fesselnd, aber doch immer wieder sehr interessant. Die Hauptcharaktere waren die meiste Zeit sympathisch & realistisch. Der Schreibstil war nüchtern, aber dafür passend & leicht zu lesen. Mit einem überraschendem, aber sehr schönem Ende.
Fazit: Ich würde dieses Buch denjenigen weiter empfehlen, die gerne Bücher über wissenschaftliche Phänomene über das alltägliche hinaus spannend finden. Aber auch denjenigen, die gerne Thriller lesen, die sich flüssig lesen lassen & über die typische mörderische Handlung hinaus gehen.