Jump to ratings and reviews
Rate this book

Eine Fingerkuppe Freiheit

Rate this book
"… der Junge wird Euch mit seinen sieben Jahren die Fantasie lehren wie ein Michelangelo die Farbe…"

Paris 1821, am Institut National des Jeunes Aveugles, Frankreichs nationaler Es ist die „Nachtschrift“ eines gewissen Charles Barbier, die den blinden Louis Braille in tiefes Grübeln versetzt. Fasziniert streicht der Junge mit den Fingerkuppen über die erhabenen Zeichen und stellt sich die eine Ist diese Schrift, die ursprünglich als Geheimschrift für das Militär ersonnen war, etwa das Vehikel in die Freiheit? Und siehe da – nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangt er zu sechs einfachen erhabenen Punkten. Sie sind – so wird ihm bewusst – der Schlüssel zu all dem Wissen, das in den Büchern der Sehenden schlummert und nach dem er unendlich dürstet.

Ein atmosphärischer Roman über das Leben eines beeindruckenden Mannes, dessen Erfindung so vielen die Welt erö Louis Braille.

193 pages, Kindle Edition

Published February 20, 2024

6 people are currently reading
46 people want to read

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
11 (18%)
4 stars
20 (33%)
3 stars
15 (25%)
2 stars
12 (20%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 19 of 19 reviews
Profile Image for LeserinLu.
344 reviews39 followers
February 12, 2024
"Eine Fingerkuppe Freiheit" verspricht, faszinierende Einblicke in das Leben von Louis Braille zu bieten, dem Erfinder der Blindenschrift Braille. Leider war der historische Roman von Thomas Zwerina für mich aber eine enttäuschende Lektüre, die die Versprechen aus der Inhaltsbeschreibung nicht erfüllen konnte.

Der größte Makel dieses Romans liegt im Schreibstil, den ich oft als altmodisch, kitschig und aufgesetzt empfunden habe. Anstatt den Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts zu versetzen, ertränkt der Autor die Geschichte in ausschmückenden Metaphern und unpassenden Vergleichen. Ein Beispiel dafür ist die Passage: "Pigniers Herz vollführte einen Wettstreit an langen Seilen. Am Ende riss das Seil, und er holte den hohlen Kürbis der Verwunderung wieder vom Kompost zurück und füllte ihn mit Sanftmut und Neugier." Und auch wenn der Autor diesen Ton im Nachwort als groteske Überzeichnung kennzeichnet: Solche überladenen und künstlichen Beschreibungen kommen auf jeder Seite mehrmals vor und lassen den Roman für mich wie eine Karikatur historischer Literatur wirken. Auch im Nachwort ist der Ton immer noch geschwollen und jeder Satz wird durch gleich mehrere Adjektive und Nomen ausgeschmückt. Durch diesen Ton blieben auch die Charaktere für mich blass, da ich mich nicht gut einfühlen konnte.

Ein kleines, weiteres Problem liegt in der Inkonsistenz der historischen Genauigkeit. Während einige Aspekte von Louis Brailles Leben akkurat wiedergegeben werden, werden andere Ereignisse und Details weggelassen. Dies fällt zwar unter künstlerische Freiheit, allerdings hat mir ja gerade die künstlerische Umsetzung nicht gefallen.

Dennoch kann man dem Roman sein historisch adäquates Fundament zu Gute halten. Die Darstellung von Louis Brailles Kampf gegen seine Blindheit und sein unermüdliches Streben nach Bildung und Unabhängigkeit sind für mich gut deutlich geworden. Insgesamt hinterlässt "Eine Fingerkuppe Freiheit" jedoch einen zwiespältigen Eindruck. Während die Grundidee des Romans viel Potenzial hat, wird dieses durch einen mangelhaften Schreibstil und eine inkonsistente historische Darstellung zunichte gemacht. Leser, die nach einer präzisen und fesselnden Darstellung von Louis Brailles Leben suchen, werden hier leider enttäuscht sein.
297 reviews
March 9, 2024
Meinung:
Für mich war dieses Buch ein unerwartetes Highlight, dass ich mit größtem Vergnügen gelesen habe.
In diesem Buch "Eine Fingerkuppe Freiheit" erzählt der deutschsprachige Autor Thomas Zwerina die Geschichte von Louis Braille, dem Erfinder eben jener Blindenschrift. Dabei orientiert er sich stark am Leben dessen und fügt nur in umschreibenden Szenen des Geschehnisskontextes ein wenig seiner Phantasie bei. Dabei überzeugt der Schreibstil des Autors auf ganzer Linie, da er auf emotionale, aber stets literarisch angemessene Weise, das Leben voller Schwierigkeiten, Mut und Durchhaltevermögen beschreibt, sodass man einen tollen, tiefgründigen Blick, auf das Leben von Louis Braille bekommt.

Diesen Charaktere füllt er erstaunlich authentisch mit Leben, sodass es unheimlich viel Spaß macht, dieses Buch zu lesen, bei dem man natürlich auch noch klüger hervorgeht.
Für mich ein großer unterhaltsamer und lehrreicher Lesespaß, den ich verschlungen habe.
Profile Image for Johanna.
49 reviews1 follower
March 25, 2024
Das Thema das Buches finde ich sehr spannend und der Titel hat mich sofort angesprochen, mehr noch als das Cover.
Schon einmal vorweg: Insgesamt fand ich das Buch okay, weil das Thema so toll ist. Der Schreibstil hat mich jedoch gar nicht erreicht. Das erste Drittel des Buches musste ich mich ganz schön quälen. Die Geschichte hat sich in Details verloren und man hat mehr über das Herstellen von Gebäck und das Pflücken von Birnen erfahren als über die Hauptperson Louis Braille und wie er seine Familie, seine Welt, seinen Alltag wahrnimmt. Der junge Louis Braille wurde für mich gar nicht greifbar. Der Großteil des Buches wird nicht aus seiner Sicht erzählt, sondern er wird eher in den Gedanken der anderen erwähnt. Das fand ich schade, da es doch eigentlich um ihn gehen sollte. An sich fand ich die Vergleiche und das "Malen mit Worten" des Autors schön. Er hätte es nur sparsamer einsetzen und nicht ganze Seiten damit füllen müssen. So jedoch ist es anstrengend zu lesen. Ein Zitat als Beispiel: "Pigniers Verwunderung wuchs, wuchs wie ein hohler Kürbis, der zu nichts zu gebrauchen war und auf den Kompost wanderte." [...] "Pigniers Herz vollführte einen Wettstreit an langen Seilen. Am Ende riss das Seil, und er holte den hohlen Kürbis der Verwunderung vom Kompost zurück und füllte ihn mit Sanftmut und Neugier."
Zur Hälfte des Buchs hin wurde es endlich spannend und Braille nimmt als Person Gestalt an und wird greifbar. Leider zieht es sich dann nach einer Weile wieder und ich habe ein paar Mal nachgeschaut, wie viele Seiten ich bis zum Ende noch durchhalten muss
Es wirkte für mich, als hätte sich der Autor mehr mit sprachlichen Details beschäftigt (die jedoch in der Menge leider anstrengend zu lesen sind) und die Geschichte vernachlässigt. Mehrmals war ich unsicher, ob etwas gerade passiert, angedeutet wird für die Zukunft oder es einfach einen zeitlichen Sprung gab.
Das, was mich interessiert hatte, nämlich wie Louis Braille die Schrift genau entwickelt hat, warum welcher Buchstabe diese oder jene Anzahl von Punkten hat etc., wird leider nur in Ansätzen geschildert. Die Entwicklung der zugehörigen Schreibmaschine wird nur kurz erwähnt. Auch die Charaktere der besten Freunde bleiben im Dunkeln.
Einige Themen werden jedoch auch vertieft, z.B. Neid und Missgunst, Bestehen auf Existierendes versus den Drang, etwas zu verändern und zu bewegen, Sorge und Führsorge von Eltern, die "Dunkelheit" des Blindseins, Streben nach Anerkennung
Spannend fand ich auch, dass der Autor selbst erblindet ist und es somit sicher einige Parallelen in seinem und Louis Brailles Leben gibt.
Insgesamt war ich leider von dem Buch enttäuscht, da ich mir von Titel und Thema viel erhofft hatte. Das Thema ist wirklich spannend ist und es gibt auch gute Abschnitte. Ich kann das Buch aber nicht unbedingt weiterempfehlen.
Profile Image for Ancla Müller.
943 reviews5 followers
September 8, 2024
Minderheit und Brillanz gegen das Status Quo

**** Worum geht es? ****
Paris 1821, ein Junge entdeckt eine lebensverändernde Nachtschrift. Mit den Fingerkuppen streicht er über nichts anderes als seine Freiheit: Eine Schrift erschaffen für Menschen, die nicht sehen können. Ein Roman über Louis Braille.

**** Mein Eindruck ****
Das Buch zeigt innerhalb der Erzählung mit welchen Hürden der blinde Protagonist und späterer Entwickler der Blindenschrift Louis Braille zu kämpfen hat. Eine Schrift die man ertasten kann, was für ein Blödsinn. Mit schriftstellerischer Brillanz tauchte ich in diese Zeit ein, erlebte eine glaubwürdige Atmosphäre und eine Behandlung von ganz oben herab und fragte mich zusehends was die Lehren für die heutige Zeit sind. Ein Gedankenspiel, das in mir viel in Bewegung brachte. Das Buch ist damit eine Erzählung die viele Komponenten unserer Gesellschaft der damaligen Zeit zusammenbringt und diese nahbar an die Leserschaft heranträgt. Ich habe viel über den Protagonisten erfahren und mich Teil des Ganzen fühlen können. Ich war interessiert und neugierig, ein bisschen wie der Protagonist und genoss das Buch in all seinen sprachlichen Facetten, auch wenn ich mich fragte, ob diese für die Zeit üblich war, die Hochgestochenheit in dem Kontext war durchaus auffällig. Manchmal hätte ich mir gerne einen anderen Fokus in der Geschichte gewünscht, einige Passagen sind sehr ausführlich erzählt worden und wiederum andere kamen für meinen Geschmack zu kurz, auch wird über Louis nur indirekt berichtet. Das Buch ist zwar autobiografisch gehalten, aber letztlich im Stil einer freien Erzählung verfasst und so hätte ich gerne den Charakter von Louis direkter erlebt. Alles in allem sind das aber nur kleinere Kritikpunkte, die die allgemeine Lesefreude nicht wirklich schmälern konnten.

**** Empfehlung? ****
Ich kann das Buch allen Leser*innen empfehlen, die in einem freieren Stil mehr über die bis heute genutzt Blindenschrift erfahren wollen.
426 reviews4 followers
May 16, 2024
Ein tolles Buch über den Erfinder der Blindenschrift Louis Braille. Empfindsam zu Papier gebracht vom Germanisten Thomas Zwerina, der selbst im Alter von 13 Jahre erblindete.
Ein Roman, der das Leben von Louis Braille nachzeichnet. Es beginnt mit seiner Kindheit auf dem Land im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Spannend ist das Leben in den schönsten Bildern beschrieben und man spürt förmlich die warmen Sommertage. Er wird älter, beginnt mit 12 Jahren die Schrift zu ersinnen und schon im Alter von 16 Jahren, im Jahr 1825, war die neuartige Schrift fertig. Bis dato existierenden nur Blindenschriften, die schwer lesbar waren. Seine Innovation war bahnbrechend und ist bis heute eine Errungenschaft, die Blinden eine große Hilfestellung ist. Was ich wirklich spannend fand ist die Resistenz, der er sich stellen musste. Viele Institution und Gelehrte waren strikt gegen seine neue Idee. Obwohl er aus seiner Blindheit, aus einer Not heraus genau die richtige Idee hatte und die Prägeschrift neu dachte aus der Sicht der Blinden. Dieses innovative Prinzip der Punktekombination aus 6 einzelnen Punkten. Wahnsinn!
Toll, prägnant geschrieben und sehr erhellend! Ich fand dieses Buch sehr gut und hilft mir auch meinen Horizont zu erweitern und das Verständnis, dass diese Schrift nicht nur zum Lesen notwendig ist, sondern eben auch ein Arbeitsmittel. Eine einfach Form mit 6 Punkten, die Blinde befähigt ihre Gedanken zu Papier zu bringen.
Sehr sehr lesenswert und eine Bereicherung um das Lebenswerk von Louis Braille!
Profile Image for Anke.
58 reviews
October 9, 2024
Liebe Leserin, lieber Leser,

Blindenschrift, auch "Braille-Schrift" genannt, ist, glaube ich, jedem schonmal über den Weg gelaufen, oder? Zumindest hat wohl schon jeder mal davon gehört. Doch wer war dieser Braille eigentlich, der sich diese Schrift ausgedacht hat? Und wie kam er auf die Idee zu seiner bahnbrechenden Erfindung? Genau diese Fragen hat sich auch Thomas Zwerina gestellt und fing irgendwann an, zu recherchieren. Was er rausgefunden hat, hat er zu diesem sehr stimmungsvollen, einfühlsamen Roman verarbeitet. Wir erfahren, wie Louis Braille als Kind durch einen Unfall zwar sein Sehvermögen verlor, nicht aber seinen Lebenswillen oder sein sonniges Gemüt und seine Neugier. Er hatte das unglaubliche Glück, von Menschen umgeben zu sein, die ihn so gut es ging fördern wollten: der Pastor seines Heimatortes, der neue Lehrer der Dorfschule und natürlich seine Familie. Wir begleiten ihn, wie er seine Welt mit seinen anderen Sinnen wahrnimmt ("Das frische Heu riecht manchmal wie ein Bonbon! Wie kann das sein?"). Und wir sind an seiner Seite, als sein Leben eine entscheidende Wendung nimmt: Die Aufnahme in die Blindenschule in Paris. Was ihm dort widerfährt und wie er schlussendlich seine Punktschrift entwickelt und für diese entgegen aller Widerstände der Obrigkeit kämpft, hat Thomas Zwerina sehr lesenswert erzählt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses kleine, doch inhaltsschwere Buch.

Deine Smoky
Profile Image for Anne Dietrich.
200 reviews
March 6, 2024
BeeindruckendAuch wenn mir die aus sechs Punkten bestehende Brailleschrift, die international genutzt wird durchaus bekannt war, wusste ich bisher nichts über ihr Zustandekommen.

Louis Braille, ihr Erfinder, ist bereits mit fünf Jahren erblindet. Er besucht die Blindenschule in Paris. Sein Wissensdrang ist groß und seine Möglichkeiten sind kompliziert und begrenzt.
Mit Hilfe der Nachtschrift des Artilleriehauptmanns Charles Barbier erstellt er ein vereinfachtes System, das zu der später bekannten Brailleschrift wird.

Dem Autor Thomas Zwerina, der inzwischen selbst erblindet ist, gelingt es hier gut, die Schwierigkeiten eines blinden Menschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts darzustellen. Dabei bedient er sich einer ausufernden Sprache, die perfekt in die Zeit passt, aber ein wenig anstrengend zu lesen ist.

Ich hätte gerne noch mehr über Louis Braille als Menschen erfahren. Seine Lebensgeschichte wird hier sehr kompakt dargestellt und ich meine, dass dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan hätten.
Dennoch hat das Buch einen guten Einblick in die Probleme und Schwierigkeiten blinder Menschen gegeben und dabei gleichzeitig den Protagonisten gelungen in den Vordergrund gerückt.
733 reviews5 followers
March 10, 2024
Meine Meinung:
Der deutsche Autor hat sich in diesem Buch eine wirklich anspruchsvolle Thematik ausgesucht, die er aufarbeiten will. Denn der Autor behandelt hierin das Leben des Erfinders der Blindenschrift Louis Braille und dies macht er grundsätzlich sehr ansprechend. Orientiert sich mit vielem Detailwissen an dem wahren Leben von Louis Braille.
Dieser Umstand macht unglaublich viel Spaß und lässt den Leser, der sich noch nicht mit dessen Leben beschäftigt hat, klüger zurück und regen auch zur weiteren Recherche an. Hinzukommt, dass der Autor wirklich toll Charaktere zeichnen kann und ihnen Leben einhauchen kann.

Das einzige Problem, das ich mit dem Roman hatte war, dass mir der Schreibstil oft nicht wirklich gelegen hat. Dieser ist grundsätzlich flüssig und ließ sich auch schnell lesen, doch manchmal war mir dieser etwas zu gewollt, konsturiert und aufgesetzt. Und suchte schwülstige Vergleiche und Szenen, die meines Erachtens auch gut ohne funktioniert hätten.

Mein Fazit:
Lehrreiche und interessante Geschichte eines wahren Lebensn, mit einem eigensinnigen Erzählstil, den man mögen muss.
2,312 reviews13 followers
March 8, 2024
Zum Inhalt:
Louis Braille ist blind, was ihn nicht daran hindert Neues zu erlernen, wenn es auch schwieriger ist als für Menschen die sehen können. In Frankreichs nationaler Blindenanstalt kommt ihm die Nachtschrift von Charles Barbier in die Hände, was ihn fasziniert und schließlich gelingt es ihm die erhabenen Zeichen zu lesen und ihm wird klar, dass das der Schlüssel zum Wissen für alle Blinden sein kann.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe, wie eigentlich die Blindenschrift entstanden ist und war umso erstaunter, dass der "Erfinder" selbst blind war. Was für ein unglaubliches Kind Louis doch gewesen sein muss und später als Erwachsener nicht minder. Ich fand das Buch total interessant und gut zu lesen. Wahrscheinlich werden ich die einem doch mal unterkommenden Braille-Schriften mit anderem Auge betrachten.
Fazit:
Total interessant
37 reviews1 follower
April 9, 2024
Eine rührende Geschichte

Dieses Buch beschreibt eine sehr rührende Geschichte.
Louis Braille ist als blinder Junge des 19. Jahrhunderts vor etliche Schwierigkeiten gestellt und erfährt bereits in diesem Jungen Alter Abneigung, Intoleranz und Hoffnungslosigkeit. Dennoch ist der kleine Junge wissbegierig und bleibt positiv. Wie es Ihm wohl zu dieser Zeit ergangen sein wird, kann man sich heutzutage nur schwer vorstellen. Das Buch jedoch beschreibt das Umfeld von Louis auf eine faszinierende und altertümlich passende Weise. Ein sehr spannender Schreibstil, der einen in der Zeit zurückversetzt.
Ein großartiges Buch!
Profile Image for Erika.
86 reviews
March 5, 2024
Die Idee, einen historischen Roman über den Erfinder der Blindenschrift zu verfassen, ist wirklich gut. Das Thema hat mich sehr interessiert und zudem war das Buchcover sehr ansprechend.
ABER
ja, jetzt kommt das "aber"...
für meinen Geschmack kam einfach kein Erzählfluss zustande. Sprachlich ist der Roman sehr holprig und altmodisch. Die vielen Metapher im Buch waren für mich weit hergeholt und nicht nachvollziehbar. Schade.

Eine Überarbeitung nach dem Lektorat hätte dem Buch gutgetan.
67 reviews1 follower
July 22, 2024
Dieses Buch ist eher eine Enttäuschung. Das Leben von Louis Braille ist es auf jeden Fall wert in einem Roman verarbeitet zu werden. Aber hier wimmelt es von beschreibenden Adjektiven und Schachtelsätzen, so daß sich bei mir kein schöner Lesefluß eingestellt hat und ich die Lektüre eigentlich nur als anstrengend empfunden habe.
Profile Image for Kathrin Olzog.
231 reviews18 followers
January 23, 2024
Eine Romanbiografie über Louis Braille, gut geschrieben, manchmal zu viel Roman und zu wenig Biografie, aber insgesamt interessant. Ich hätte gerne noch im Anhang biografische Daten und weitere Infos zur Braille-Schrift gehabt, insgesamt eine gute 3
Profile Image for Freddi.
61 reviews
May 14, 2024
hab’s auf seite 80 abgebrochen ich fand es so blöd zu lesen diese ganzen französischen namen ich bin einfach frankreich hater anscheinend und die story hat mich dazu auch nicht gecatcht es war viel zu kompliziert geschrieben für mich
55 reviews
January 12, 2024
Eine schöne Geschichte, aber es war manchmal mühsam den roten Faden zu finden. Irgendwie hat mich das Buch nicht gepackt
Profile Image for Karola.
837 reviews7 followers
December 6, 2024
Eine Homage an Louis Braille
Der Buchtitel zielt gekonnt auf den Inhalt an: Fingerkuppen verhelfen beim Lesen der Blindenschrift von Louis Braille zu einem großen Stück Freiheit, neben Bildung und mehr Selbständigkeit. Der Charakter des sehr jung erblindeten Louis wird bildlich in der Wortwahl und im pompösen Schreibstil des 19. Jahrhunderts dargestellt. Trotz vieler Widrigkeiten setzt sich sein Schriftsystem gegen die Reliefschriften, ganz gleich, ob Prägedruck, Stachelschrift oder Nadelschrift schließlich weltweit durch. Sein historischer, geradliniger Werdegang, von liebevollen bis aggressiven Nebenfiguren begleitet, animiert zum weiteren Suchen im Internet nach den im Buch erwähnten Größen wie z. B. Abbé Haüy im Bereich der Blindenschrift. Trotz aller Missgunst von Sehenden erfindet der Blinde Louis Braille neben der Blindenschrift zusätzlich auch eine Musiknotenschrift aus sechs erhabenen Punkten sowie einen Raphigrafen zusammen mit Foucault. Zwischen Wahrheit und Fiktion ist hier eine lehrreiche Biographie entstanden, sprachlich teilweise zu poetisch verbrämt.
Displaying 1 - 19 of 19 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.