Es könnte alles so perfekt sein. Sarah, Studentin aus Dover im US-Bundesstaat Delaware, ist frisch verliebt und kann auch noch, zusammen mit ihrer Freundin Denise, einen Job als Babysitter unweit der Stadt ergattern. Die beiden jungen Frauen freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und der Vater des Kindes macht einen freundlichen, lockeren und charmanten Eindruck. Doch schon bald, nachdem die beiden Frauen alleine sind, geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Schnell ist klar, dass außer ihnen und dem 4-jährigen Sid noch jemand auf dem abgelegenen Anwesen sein muss. Jemand, der Hunger hat und nach ihrem Fleisch und Blut giert. Der Abend verwandelt sich in einen Albtraum und in einen brutalen Kampf um das nackte Überleben.
Hüte dich vor der Dunkelheit ... denn die Nacht hat tausend Augen! Der neue Horror-Thriller von André Wegmann. Grusel, Horror, Sex und Spannung. Ab 18!
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„Infam“ ging in eine andere Richtung, als ich erwartet hatte, das Buch gefiel mir allerdings trotzdem gut und konnte mit einigen überraschenden Wendungen überzeugen. Die Protagonistin Sarah mochte ich sofort, auch wenn sie manchmal völlig irrational handelte (zum Beispiel direkt am Anfang, als sie zusammen mit Denise einen Porno schaute und die beiden dabei miteinander schliefen, während sie als Babysitter für ein vierjähriges Kind engagiert waren). Manche Stellen waren etwas langatmig, besonders die zweite Hälfte hatte aber etwas mehr Spannung und strotzte nur so von Brutalität. Das Ende gefiel mir auch gut, obwohl ich gern noch erfahren hätte, wie es mit Sarah und vor allem Sid weitergeht.
Wirklich ein sehr spannendes Buch. Ich habe es nur einmal kurz zum Mittagessen aus der Hand gelegt. Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf und bleibt dann auch durchgehend sehr spannend. Es bleibt bis zum Schluss alles offen, was ich bei Büchern schätze.
Ich empfehle dieses Buch jedem der spannenden Horror mag und nichts gegen den ein oder anderen kulinarischen Ausflug zum Kannibalismus hat. :)