Als der letzte Regent stirbt, entbrennt ein blutiger Machtkampf um die Herrschaft über die Menschheit
Bereits seit über zweitausend Jahren kämpft das Endurium, ein Bündnis aller Menschenwelten, gegen die außerirdischen Ayunn. Als der fünfhundertjährige Regent des Enduriums stirbt, soll der Chronist Xavius herausfinden, wer hinter dem gewaltsamen Tod des Herrschers steckt. Doch schnell entbrennt ein schmutziger Machtkampf um die Nachfolge des Regenten, und Xavius gerät zwischen die Fronten. Und dann greifen auch noch die Ayunn an, denn sie sehen ihre Chance gekommen, die führungslose und geschwächte Menschheit nun endgültig zu zerstören ...
"Der letzte Regent" braucht wirklich lang, um zu seinem vollen Potential zu gelangen. Die ersten 80% des Buches ziehen sich ziemlich belanglos dahin. Ein wenig zu techniküberfrachtet, von einem Zufall zum nächsten, ist die Erzählung zwar nicht langweilig, aber doch streckenweise etwas zäh. Hier hat Eschbach durchaus Potential zur Straffung - oder zu mehr Tiefe - vertan. Aber die letzten 20% können in meinen Augen wieder viel Boden gutmachen. Die verschiedenen Szenen und Erzählstränge laufen sehr zufrieden stellend zusammen.
Wenn man über etwas blasse Charaktere, eine sehr flache Erzählkurve und teilweise sperrige Technikverliebtheit hinweg sehen kann - oder den letzten Punkt vielleicht sogar schätzt - kann man diese Buch durchaus genießen.