1988 entdeckt Jan Peters eine tagebuchartige Handschrift eines Söldners aus dem 30-jährigen Krieg. In 24 Jahren legte dieser quer durch Europa 22.400 Kilometer zurück. Nichts aber gab er preis über Namen, Alter oder Herkunft. Die Recherchen zu seinem Leben sind schwierig: Manches, was heute interessiert, wurde gar nicht erst aufgezeichnet. Vieles ging verloren. Erst ein Dokument im thüringischen Mühlhausen klärt den Namen des Söldners definitiv: Peter Hagendorf. Dieser Band enthält den gesamten Text des Tagebuchs. Beobachtungen über Lebenswege, Lebensweise und -werte des Schreibers ordnen sein Leben in die Geschehnisse der Zeit ein und ermöglichen einen Zugang zur Alltagswelt des Söldners. - Nüchtern und doch berührend schildert dieser Peter Hagendorf seinen wechselvollen militärischen und familiären Alltag. Ein spannender authentischer Lebensbericht und ein einzigartiger dazu. Antje Zeiger Museum des Dreißigjährigen Krieges, Wittstock
Die Neuauflage des damals noch unbekannten Tagebuchs (Ein Söldnerleben im Dreißigjährigen Krieg, 1993) überzeugt mit ihren 23 neuen Seiten nicht. Es ist jetzt klar, dass es sich um Peter Hagendorf handelt - viel mehr aber auch nicht. Bietet dadurch allerdings eine gute Grundlage für weitere Forschungsfragen.
I ”Sedan stack vi staden i brand”möter vi Peter Hagendorf, en tysk legoknekt under 30-åriga kriget som skrev en dagbok som otroligt nog överlevde till våra dagar undangömd på ett dammigt bibliotek. Att bränna din stad och mörda dina grannar är bara en dag på jobbet för honom.