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Ein Road-Trip durch die Wirren einer Sommerliebe

Frieda hat ihre Eltern ewig bekniet und endlich ist es so weit: Sie darf die Band BlackBirds auf ihrer Sommertour als Kamerafrau begleiten, um die schönsten, wildesten Momente dieser Reise festzuhalten. Milo, der charismatische, undurchsichtige Sänger, hat sie dazu eingeladen. Frieda ist nach Jeffers Verschwinden nicht bereit, sich neu zu verlieben, doch sie spürt auch diese heftige Spannung zwischen ihnen. Als sie sich auf Milo einlässt, weiß sie nicht, ob es die richtige Entscheidung war – denn da ist auch noch Linda, bald schon so etwas wie eine Freundin, aber auch Milos größtes Geheimnis...

250 pages, Paperback

First published January 13, 2014

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About the author

Patrycja Spychalski

7 books6 followers
Patrycja Spychalski, geboren 1979 in Starogard, Polen, zog im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schauspielausbildung, wandte sich dann aber einem ganz anderen Bereich zu: Seit 2002 arbeitet sie in vielfältigen sozial-kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Sie schrieb schon mehrere Kurzgeschichten für Anthologien, bevor sie ihren ersten Roman „Ich würde dich so gerne küssen“ verfasste. Spätesten nachdem man dieses Buch gelesen hat, merkt man, dass ihre große Liebe der Rockmusik gilt - selbstverständlich neben ihrem Freund, ihrem kleinen Sohn Juri und ihren beiden neurotischen Katzen, mit denen sie in Berlin lebt.

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Community Reviews

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4 stars
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29 (46%)
2 stars
7 (11%)
1 star
4 (6%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Marcia.
331 reviews
January 17, 2014
Der erste Satz
"JAA!- EINE PIZZA schön gedrittelt ist die beste Grundlage für eine starke Nacht!", schreit Dan quer über den ganzen Bahnhof und stopft sich sein Drittel in den Mund, als könnte gleich jemand kommen, der sie ihm streitig macht.

Meine Erwartungen
Ich war von "Ich würde dich so gerne küssen" und von "Fern wie Sommerwind" von der Autorin richtig begeistert. Vor allem "Ich würde dich so gerne küssen" ist mir sehr im Gedächtnis geblieben und deswegen habe ich erwartet, dass mir dieses Buch auch so gut gefallen würde, weil dies ja der Nachfolger bzw. der zweite Teil ist. Ich habe erwartet, dass die Geschichte genauso realistisch wie die in "Ich würde dich so gerne küssen" sein wird und mich berühren wird, eben weil sie so aus dem Leben gerissen scheint. Ich habe nicht erwartet, dass dies eine Friede, Freude, Eierkuchen Geschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie es ausgeht, denn das habe ich bei der Autorin noch nie erlebt. Ich habe erwartet, dass mich die Geschichte berühren wird und mich mitreißen wird. Vor allem aber habe ich erwartet, dass sie mich unterhalten wird und vielleicht auch zum Lachen bringen wird, weil Frieda manchmal echt in jedes Fettnäpfchen tritt und irgendwie manchmal so unbeholfen wirkt.

Meine Meinung
Nachdem ich "Ich würde dich so gerne küssen" schon so gut fand, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Ich war sehr gespannt wie es mit Frieda weitergeht. Natürlich wollte ich wissen, ob sie Jeffer noch einmal wieder sieht und ob die beiden doch noch zusammen kommen. Deswegen habe ich mich sehr darüber gefreut, dass der cbt Verlag mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Danke an dieser Stelle schon mal !

Die Geschichte
Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an diese Geschichte, da mir der erste Teil echt gut gefallen hat, auch wenn ich damals leichte Einstiegschwierigkeiten hatte. Ich wollte unbedingt wissen wie es mit Frieda weitergeht und natürlich habe ich mir auch erhofft, dass es zu einem Wiedersehen mit Jeffer kommt, den ich im letzten Buch schon so super fand.
Ich würde euch gerne wie immer den Inhalt in meinen eigenen Worten etwas näher bringen... Die Geschichte handelt von Frieda, die ungefähr so alt ist wie ich (ich bin 17). Sie darf mit den BlackBirds auf Tour gehen. Quer durch die Umgebung Berlins. Und zwar dreht sie einen Film über die Band rund um Frontmann Milo. Sie gibt sich mit ihrem Film richtig Mühe und freut sich sehr, dass sie jetzt das Gefühl von Rock 'n' Roll auch für kurze Zeit leben kann, denn eigentlich ist Frieda ganz anders. Sie denkt immer zuerst an die anderen Menschen und dann an sich. Während sie auf Tour ist, kommen ihr natürlich auch wieder an Jeffer und an die wundervollen Wochen, die die beiden zusammen verbracht haben, auch wenn sie nie wirklich ein Paar waren. Sie waren viel mehr als ein Paar... Und dann ist da ja auch noch Milo. Frieda interessiert sich von Anfang an für den Frontsänger der BlackBirds und es scheint als würde er genauso interessiert sein wie sie. Doch dann ist da auch noch seine unverständliche Beziehung zu Linda. Außerdem ist Frieda eigentlich nicht der Typ für so einen Rock 'n' Roller... Doch dann verändert der eine Kuss alles.
Ich war ja nun so gespannt wie es mit Frieda weitergeht und, ob wir Jeffer wiedersehen werden. Und ich muss sagen, dass ich von der Geschichte richtig gut unterhalten wurde, denn ich war gefesselt und auch irgendwie berührt. Dies ist definitiv keine 0815 Liebesgeschichte, sondern eine Liebe, die wirkt als hätte man sie geradewegs aus dem Leben gerissen. Ich war begeistert, glücklich und zugleich hatte ich irgendwie immer einen herben Untergeschmack, da das Glück von Frieda und Milo nur kurzweilig sein kann.
Ich war von der Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und habe gemerkt, dass mir Frieda mit ihren Jungsproblemen richtig gefehlt hat. Die knapp 250 Seiten waren in kürzester Seite durch und dann war ich irgendwie enttäuscht, weil ich gerne noch weitergelesen hätte. Vielleicht hat die Autorin ja noch ein paar Ideen für eine Fortsetzung *hoff*.

Die Charaktere
In diesem Buch kommen ziemlich viele Charaktere vor, weil auf so einer Bandtour ja einige Leute gebraucht werden. An die meisten kann ich mich aber ehrlich gesagt jetzt schon nicht mehr erinnern, aber das zeigt auch davon, dass ich sie nicht sonderlich unsympathisch fand, denn sonst wären sie mir definitiv im Gedächnis geblieben. Für mich sind es ehrlich gesagt ein paar zu viele Charaktere, da man so über die einzelnen Charaktere gar nicht viel erfahren hat.
Frieda ist wieder mal die Protagonistin. Ich glaube sie ist ungefähr 17 Jahre alt und lebt eigentlich zusammen mit ihren Eltern ein ganz normales Leben. Doch sie hat seitdem sie Jeffer letztes Jahr kennengelernt hat einen riesigen Fable für Rockmusik. Ihre größte Leidenschaft ist aber dennoch das Filmen. Deswegen kann sie es gar nicht glauben, als sie von den BlackBirds gefragt wird, ob sie nicht einen Film über die Tour drehen möchte. Frieda ist sofort Feuer und Flamme und möchte am liebsten den besten Film aller Zeiten drehen.
Doch das Leben auf Tour ist ganz anders als sie es sich vorgestellt hat. Außerdem erinnert sie alles an Jeffer, der ihr das Herz gebrochen hat, als er einfach gegangen ist und sie zurück gelassen hat. Sie denkt noch sehr viel an ihn, auch wenn sie das natürlich immer abstreiten würde. Aber dann ist da auf einmal Milo, den sie total toll findet und der super gut aussieht. Leider ist er nur sehr verschlossen und gibt nicht so viel von sich preis. Außerdem weiß Frieda nicht, ob sie überhaupt schon über Jeffer hinweg ist. Doch dann küsst sie Milo und das obwohl er eine komische Beziehung mit Linda führt, die eh keiner so richtig versteht. Frieda hat totale Gewissensbisse, weil sie es eigentlich immer alles recht machen will und keinen verletzen will.
Doch Frieda merkt schnell selbst, dass dieses Leben nichts für sie ist. Sie ist nun mal kein Mensch, der sen Leben ohne Plan lebt und auch kein Mensch, der sich einfach ins Leben hinenstürzt.
Ich mochte Frieda ja schon im letzten Buch total gerne, weil ich mich mit ihr identifizieren kann. An ihr mag ich besonders gerne, dass sie es allen recht machen möchte, aber trotzdem ihren eigenen Kopf hat. Trotzdem hatte ich manchmal so das Gefühl, dass sie ziemlich naiv ist. Ich mag sie trotzdem, denn wir haben ja alle unsere Fehler. Ich kann mir für diese Geschichte keine bessere Protagonistin vorstellen und hoffe doch auf ein baldiges Wiedersehen mit ihr.

Der Schreibstil
Dieser hat mir echt gut gefallen, auch wenn er eigentlich nichts Außergewöhnliches war. Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Frieda geschrieben. Dadurch hat man als Leser immer miterlebt was sie gerade denkt oder fühlt. Da ich sie echt gerne mag, hat mir das natürlich besonders gut gefallen.
Ich finde, dass der Schreibstil zwar locker und leicht ist, aber dennoch berühren kann. Natürlich ist der Schreibstil jugendlich gehalten, aber es kommen keine Schimpfwörter darin vor.
Ich war jedenfalls von dem Schreibstil sehr begeistert, da er schlicht, aber dennoch sehr gut war. Die Seiten des Buches sind nur so an mir vorbei geflogen und das ist nur möglich wenn der Schreibstil richtig gut ist.
Mir fallen wirklich keine Kritikpunkte ein, auch wenn ich noch so lange überlege. Einfach ein wundervoller Schreibstil, der sehr gut zu der Geschichte und zu der Protagonistin selbst passt.

Der Titel
Dieses Titel ist die perfekte Beschreibung für die Geschichte. "Der eine Kuss von dir" passt einfach perfekt, da es ein Kuss ist, der Friedas Leben und ihre Gedanken komplett auf den Kopf stellt. Es ist ein Kuss, der sie wieder richtig fühlen lässt und es ist ein Kuss, der ihr viele Schuldgefühle einbrockt.
Außerdem finde ich, dass der Titel sehr neugierig macht und auch sehr gut zum ersten Teil "Ich würde dich so gerne küssen" passt.

Das Cover
Ich finde es wirklich sehr schön, auch wenn es nichts besonderes meiner Meinung nach ist. Es passt perfekt in diese Cotemporary-Reihe des cbt-Verlags und ist eigentlich sehr passend und schön. Es passt und ich will mich echt nicht beschweren.

Mein Fazit
"Der eine Kuss von dir" von Patrycja Spychalski konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, weil mir "Ich würde dich so gerne küssen" schon so gut gefallen hat und ich unbedingt wissen wollte wie es mit Frieda weitergeht und ob es ein Wiedersehen mit Jeffer gibt.
Die Geschichte hat mich gefesselt, begeistert und auch berührt. Ich finde sie echt toll und besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es genauso realistisch wie die ganze Geschichte war.
Die Charaktere waren mir alle durchaus sympathisch, auch wenn es mir persönlich etwas zu viele waren, sodass ich manche sofort wieder vergessen habe und man nicht so viel über sie erfahren hat. Besonders gerne mag ich Frieda, da ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, hat perfekt zu der Geschichte und zu der Protagonistin gepasst und war im Allgemeinen echt gut.
Die Wahl des Titels ist für mich perfekt, da er die Geschichte perfekt beschreibt und sehr neugierig macht.
Auch das Cover ist sehr schön, auch wenn es kein Eyecatcher ist.
Profile Image for alaska.bookpages.
39 reviews10 followers
December 20, 2019
Das Buch hat mir Mal so gar nicht gefallen, da ich einfach finde das die Autorin überhaupt nicht wirklich auf die Gefühle der Protagonisten eingegangen ist (was für mich ein absolutes Muss ist) sehr schade hätte mich sehr darauf gefreut 😬😟💔
Profile Image for Caro.
229 reviews21 followers
March 25, 2018
Achtung: Als Rezension zum zweiten Teil einer Reihe können Spoiler enthalten sein!

Erst während des Lesens ist mir aufgefallen, dass das Buch einen Vorgänger hat, den ich hier schon rezensiert habe. Ich würde dich so gerne küssen war eins meiner ersten eBooks und hat mir supergut gefallen. Der zweite Teil rund um Frieda und ihre Jungs hat mir allerdings nicht ganz so zugesagt. Lesen kann man das Buch aber auch ohne jegliche Vorkenntnisse. Ich hab den Inhalt des ersten Buches nämlich nur noch grob im Kopf gehabt, doch alle wichtigen Ereignisse werden angedeutet, sodass man alles versteht.

Frieda wurde also von Jeffer sitzen gelassen und weiß nicht, wohin er verschwunden ist. Zur Ablenkung geht sie nur wenige Wochen später mit der Rockband BlackBirds auf Tour um diese dabei zu filmen und am Ende eine Dokumentation zusammen zu stellen. Hier direkt mal ein Pluspunkt: Im ersten Buch lungert Frieda zwei Wochen lang bei Jeffer rum, als ihre Eltern im Urlaub sind, und schwänzt die Schule. In diesem Buch sind ihre Eltern mit der Tour einverstanden und sie hat Sommerferien, daher fiel es mir viel leichter mit der Gesamtsituation einverstanden zu sein und mich am Anfang in das Geschehen fallen zu lassen.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich irgendwie nicht besonders begeistert war. Frieda war ein liebenswertes Mädchen und auch ihr bester Freund Edgar hat mir gefallen, aber ansonsten würde ich eigentlich keinem anderen Charakter gerne über den Weg laufen. Die Band besteht aus Sänger und Gitarrist Milo, Bassist Tom und Schlagzeuger Robert. Milo ist ein typischer Macho, der sich nur zu gerne bejubeln lässt. Von Tom erfährt man nicht allzu viel, da Frieda ihn nicht leiden kann, und Robert scheint ein ziemlich komplizierter Charakter zu sein. Von ihm hätte ich gerne mehr erfahren, aber mehr als ein Interview, in dem er sagt dass er entweder aus Frust oder aus Glück auf sein Schlagzeug einprügelt, kriegt man von ihm leider nicht. Dafür gibt es da noch Linda. Sie kennt Milo seit Kindertagen, war mal mit ihm zusammen, ist es aber nun nicht mehr und obwohl sie eigentlich nur ein Anhängsel der Band ist, kann man sich schon denken, dass sie immer noch irgendwie Gefühle für Milo hat. Da dieser aber auf ein Abenteuer aus ist und sich ausgerechnet Frieda dafür ausgesucht hat, ist Chaos vorprogrammiert.

Genau dieses Chaos hab ich aber nicht ganz verstanden. Linda und Milo sind nicht mehr zusammen und Milo will auch nicht mehr mit ihr zusammenkommen, macht aus der Liebschaft mit Frieda aber ein riesengroßes Geheimnis. Warum? Das gibt alles nur unnötig Stress. Milo ist sowieso unfassbar egoistisch und meiner Meinung nach war das ganze Theater recht überflüssig. Hätte er sofort gesagt, was Sache ist, dann hätte er nicht so viele Gefühle verletzt.

Die Story an sich war eigentlich in Ordnung. Die Jungs, Frieda und Linda touren durch Brandenburg und spielen mal mehr, mal weniger gute Shows. Sie haben einige Höhepunkte, allerdings auch viele Tiefpunkte, wenn nicht alles so klappt, wie sie es sich wünschen. Das hat mir eigentlich ganz gut gefallen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass auf Tour nicht immer alles so super ist, wenn man ausgelaugt und verkatert von einer Stadt zur nächsten düsen muss. So richtig rüber gekommen sind die Gefühle bei mir jedoch nicht. Anders als im Vorgänger konnte ich mir die Situation zwar diesmal besser vorstellen, aber an Milo und der Geheimniskrämerei fand ich überhaupt nichts prickelnd und auch die Konzerte sind bei mir nicht richtig angekommen, obwohl ich wirklich ein Konzert- und Musikfanatiker bin und man mich mit ein paar schönen Worten über Musik eigentlich immer kriegen kann. Vielleicht lag es auch daran, dass mir Milo so unsympathisch war und der Rest der Band nicht genug Persönlichkeit hatte, um mir gute Musik vorzustellen. Langweilig war die Story zwar nicht, aber so ganz gekriegt hat sie mich auch nicht.

Das Ende ist dann relativ offen und es passiert etwas, was man natürlich schon die ganze Zeit ahnen konnte. Mal sehen, ob es noch einen dritten Teil mit Frieda geben wird. Die Sprache ist allerdings so wie im Vorgänger: Sehr leicht, jugendlich und dabei authentisch und flüssig zu lesen. Das hat mir wieder gut gefallen.

Fazit
Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch. Genauso wie im Vorgänger macht wieder dieses „in den Tag hinein leben“ den Charme der Geschichte aus, doch dank des unsympathischen Mädchenschwarms Milo konnte ich nicht richtig mit Frieda mitfühlen. Sie tut mir die meiste Zeit nur Leid und ich frage mich, warum sie das alles mitmacht. Auch von dem Musikthema hatte ich mir mehr erwartet und daher gibt es nur 2 Sterne.

(April 2014)
Profile Image for Jana.
80 reviews
March 20, 2017
Ein locker leichter Schreibstil, eine musikalische, kreative Geschichte und tolle Charaktere, auch wenn ich Friedas Entscheidung letzten Endes nicht ganz verstehen kann.
Profile Image for Ankas.
Author 1 book57 followers
June 22, 2014
Sex, Drugs and Rock'n'Roll! Nicht nur für Protagonistin Frieda, auch für uns Leser, beginnt eine wilde und aufregende Zeit. Im Tourbus der Rockband BlackBirds geht's quer durch Brandenburg und wir Leser sind live dabei!

Ich erwartete ein nach dem Schema F ablaufenden Plot: Frieda, ein leicht schüchternes und doch sehr sympathisches Mädchen, begleitet die Rockband BlackBirds auf ihrer Tour und schwärmt für den Frontsänger Milo, was sie sich natürlich nicht eingestehen will. Dieser gibt im ersten Moment den Unnahbaren, obwohl er sich doch für das hübsche Mädchen interessiert. Doch bevor sich die zwei näher kommen können, beobachtet Frieda eine Situation, in der Milo sich innigst mit einem anderen Mädchen (Groupie?) unterhält. Natürlich interpretiert sie die Situation komplett falsch, das Mädchen ist lediglich eine alte Freundin oder vielleicht sogar seine Schwester - auf ein großes, tränenreiches Drama folgt schließlich ein kitschiges Happy End.
Wenn ihr mit eben diesen Erwartungen an dieses Buch herangeht, werdet ihr genauso überrascht sein wie ich, denn DIESE Geschichte ist anders. Natürlich bekommen wir unsere Schwärmerei und unsere knisternden Kabelleien zwischen Frieda und Milo, jedoch spielen sich diese - ganz undramatisch - bereits relativ zu Beginn ab und enden in einem Kuss. Wir bleiben eng an Friedas Seite und spüren, wie sie mit sich und ihren Gefühlen kämpft. Der von allen Mädchen angehimmelte, attraktive und geheimnisvolle Milo zieht sie an. Schließlich lässt sie sich auf ein wildes Abenteuer und ein aufregendes Versteckspiel ein, wird aber weiterhin von Zweifeln und schließlich von einem schlechten Gewissen geplagt. Was will Milo von ihr? Was will sie selbst? Und welche Rolle spielt Linda in all dem Chaos? Linda - ein Mädchen, das Frieda anfangs etwas misstrauisch beäugt hat, sie zwischenzeitlich aber doch als eine Art "Vertraute" und neue Freundin sieht.

Patrycja Spychalski erzählt mit "Der eine Kuss von dir" eine sehr realitätsnahe Geschichte, die zwar mit knistrig-schönen Momenten zwischen Frontsänger Milo und Kameragirl Frieda, den alltäglichen Wirrungen, Verstrickungen und Problemchen von Teenagern und einem mehr oder weniger (un)romantischen Tourleben aufwarten kann, dabei aber nicht zu verklärt, klischeehaft oder gar schnulzig-romantisch daherkommt.

"Ich lehne mich an den Rahmen und sehe ihm zu. Sein Blick ist ganz konzentriert, und ich denke, dass er das wirklich liebt, was er tut. Die Musik. Ich wünsche mir manchmal, dass ich auch endlich etwas finde, für das ich so viel Leidenschaft entwickeln kann, etwas das mich voll und ganz ausfüllt."
S. 97

Jugendlich und spritzig legt die Autorin ihren jungen Helden die Worte in den Mund, ohne die Sprache zu sehr mit Jugendslang oder Umgangssprache zu verholpern. Ihr angenehmer, einfacher und dennoch schöner Stil macht das Lesen zu einer gemütlichen, schnörkellosen und leicht zu verfolgenden Reise durchs Buch.

Das besondere Schmankerl in diesem Jugendroman bietet der Rock'n'Roll. An Friedas Seite nehmen wir am Tourleben der Rockband teil, erleben ausverkaufte Konzerte, begeisterte Groupies, außergewöhnliche Gigs, auf denen spontan improvisiert oder die Flucht ergriffen werden muss, Stress mit dem Booker und und und. Die Liebe zur Musik ist spürbar, ebenso das rockig-rebellische Lebensgefühl, das in und zwischen den Zeilen steckt.

Tatsächlich ist es der Autorin gelungen, mich mit ihrer so echten und ehrlichen Geschichte zu überraschen. Besonders mit der unerwarteten Entscheidung am Schluss hat sie mir nicht nur deutlich gezeigt, dass ihr Roman eben anders ist als alle anderen, sondern auch, dass in ihrer jungen Heldin mehr steckt, als man ihr vielleicht zugetraut hätte.

Dass "Der eine Kuss von dir" eine indirekte Fortsetzung zu "Ich würde dich so gerne küssen" ist, habe ich beim Lesen nicht gemerkt. Natürlich blickt Frieda ab und an auf ihre Vergangenheit und ihre letzte Beziehung zurück, jedoch hat mir, rein inhaltlich, nichts gefehlt. Nun freue ich mich darauf, demnächst zur Vorgeschichte zu greifen, um ein Wiedersehen mit der liebgewonnenen Protagonistin Frieda zu feiern.

Dieser locker-leichte, rockig und rollige Jugendroman eignet sich perfekt als Urlaubs- bzw. Ferienlektüre und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung! Dies war definitiv nicht mein letztes Buch von Patrycja Spychalski!
63 reviews4 followers
February 22, 2014
Inhalt:
Nach der tragischen Trennung von Jeffer, ihrem Freund, ist Frieda glücklich, als Milo, der charismatische und attraktive Sänger der BlackBirds, sie dazu einlädt, die Band auf ihrer Tour mit der Kamera zu begleiten, und willigt sofort ein. Auf den verschiedenen Stationen ihrer Reise durch Brandenburg lernt Frieda neben dem Rock´n´Roll auch Milo immer besser kennen-und verliebt sich in ihn. Doch sie müssen ihre Beziehung geheim halten, schließlich will Milo Linda nicht kränken. Welche Stellung diese in Milos Leben einnimmt, weiß Frieda nicht genau. Zwar ist ihr diese Heimlichtuerei ebenso ein Dorn im Auge wie ihrem besten Freund Edgar, der sie davor warnt, etwas mit Milo anzufangen, aber auch sie möchte Linda nicht verletzten, mit der sie immer besser klarkommt. Doch nach einigen Vorfällen muss sich Frieda fragen, ob ihre Entscheidung, sich auf Milo einzulassen, wirklich die Richtige war-bis dann auch noch ein unerwarteter Gast vor ihrer Haustür auftaucht…

Meine Meinung:
Nach einem sehr guten ersten Teil waren meine Erwartungen an diesen Teil sehr hoch-vielleicht jedoch etwas zu hoch. Anfangs hatte ich trotz meines Vorwissens leicht Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu kommen. Die Charaktere werden nur oberflächlich angekratzt, die Handlung schreitet hingegen schnell voran. Die Auftritte und die Musik fand ich klasse beschreiben, an diesen Stellen wird man richtig in die Geschichte gezogen, und es mangelt auch nicht an unterhaltsamen und spannenden Elementen. Besonders gut haben mir auch die Interviews gefallen, die Frieda mit allen möglichen und unterschiedlichen Leuten führt, und die sehr natürlich und authentisch rüber kommen. Die Momente mit Edgar, Dan, Linda und der Band würde ich ebenfalls so beschreiben, allerdings hätte man hier deutlich mehr erzählen können, sie hätten noch viel mehr Potenzial gehabt. Ihre gemeinsame Zeit mit Milo hätte ich ebenfalls gerne ausführlicher beschreiben bekommen, sie werden leider nicht sonderlich ausführlich beschrieben und sind so immer sehr schnell vorüber. Zudem wird man meiner Meinung nach auch etwas schnell mit der heimlichen Beziehung konfrontiert, schließlich kennen sich Frieda und Milo ja kaum, und reden tun die beiden auch eher wenig. Außerdem erfährt man nur wenig über Friedas Gefühle zu Milo, die sie selbst anscheinend aber auch nicht wirklich kennt. Da kam das nicht wirklich glückliche Ende nicht sehr überraschend für mich. Der Besucher vor ihrer Haustür kam hingegen wirklich überraschend, mit ihm hatte ich gar nicht gerechnet. Leider gibt es trotz einem offenen Ende keinen dritten Teil :( Frieda ist mir zwar sehr sympathisch, manche ihrer Handlungen kann ich aber nicht wirklich nachvollziehen. Klar, Milo ist attraktiv, charmant und hat eine richtige Rockstar-Ausstrahlung, aber nach dem Dilemma mit Jeffer und ihren nicht wirklich klaren Gefühlen fand ich es ziemlich naiv und auch dumm, sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen, die zudem noch geheim gehalten werden soll. Besonders, da sie Linda ja auch eigentlich ganz gerne mag. Dass Milo das von ihr wollte, hat ihn mir manchmal echt unsympathisch werden lassen. Sonst fand ich ihn durchaus nett und sympathisch, allerdings erfährt man aber auch nicht wirklich viel über ihn. Seine Beziehung zu Linda war ziemlich merkwürdig dargestellt und sowohl Lindas als auch Milos Verhalten fand ich öfters seltsam. Linda war mir manchmal etwas zu aufgedreht und eifersüchtig, ansonsten fand ich sie aber ganz ok. Über Edgar hätte ich gerne viel mehr erfahren, er war mir richtig sympathisch. Milos Bandkollegen und Dan wurden leider ebenfalls eher oberflächlich beschrieben, und ich kann nicht wirklich sagen, ob ich sie mochte oder nicht. Angenehm war neben dem Schreibstil besonders die Kapiteleinteilung, es sind kurze Kapitel und man kann so gut auch mal Pausen machen (Ich habe das Buch jedoch in einem durchgelesen;)). Es gibt ein paar Rechtschreibfehler, die mich allerdings sehr wenig gestört haben. Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist eher schlicht, passt aber einfach zum Buch.

Fazit:
Etwas schwächer als „Ich würde dich so gerne küssen“, aber trotzdem empfehlenswert für Musikliebhaber und Leser und Leserinnen von Liebesromanen. 4 von 5 Punkten.
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Profile Image for LeFaBook.
142 reviews
February 22, 2014
Inhalt:

Ein Road-Trip durch die Wirren einer Sommerliebe

Frieda hat ihre Eltern ewig bekniet und endlich ist es so weit: Sie darf die Band BlackBirds auf ihrer Sommertour als Kamerafrau begleiten, um die schönsten, wildesten Momente dieser Reise festzuhalten. Milo, der charismatische, undurchsichtige Sänger, hat sie dazu eingeladen. Frieda ist nach Jeffers Verschwinden nicht bereit, sich neu zu verlieben, doch sie spürt auch diese heftige Spannung zwischen ihnen. Als sie sich auf Milo einlässt, weiß sie nicht, ob es die richtige Entscheidung war – denn da ist auch noch Linda, bald schon so etwas wie eine Freundin, aber auch Milos größtes Geheimnis …

Meine Meinung:

Nachdem Frieda im 1.Band -Ich möchte dich so gerne küssen- mit dem plötzlichen verschwinden von

Jeffer zu kämpfen hatte, ist eine Tour quer durch Brandenburg, zusammen mit der Band Blackbirds genau das richtige für sie. Als Kamerefrau, die die gesamte Tour der Band filmt, erlebt Frieda den "Rock ´n`Roll"

Live mit. Viele verschieden Etappen stehen auf der Tour an und Frieda lernt allerlei neues kennen,

auch dem gutaussehenden Liedsänger Milo kommt sie mit der Zeit näher.

Die Gegenseitige Anziehung der beiden macht es zunehmends schwerer zu widerstehen und plötzlich findet sich Frieda in einem kompletten Liebesquaos wieder. Immerhin gibt es an Milos Seite noch diese Linda,

die auch zusammen mit der Band auf Tour ist. Und was ist eigentlich aus Friedas Gefühlen zu Jeffer geworden? Ein plötzliches Ereignis auf der Tour scheint die frische Liebe von Milo und Frieda endgültig zu zerbrechen oder haben die beiden doch noch eine gemeinsame Chance?

Im Gegensatz zum ersten Band, konnte mich -Der eine Kuss von dir- schon mehr überzeugen.

Wie nicht anders zu erwarten spielt die Musik auch in diesesm Buch wieder eine große Rolle und der Leser

begleitet die Hauptprotagonistin Frieda auf ihrere gemeinsamen Tour mit den Blackbirds.

Schon am Anfang des Buches hatte ich probleme in die Geschichte einzutauchen und wie schon im Vorband hat mich die Oberflächliche Beschreibung der Charaktere sehr gestört.

Man hat einfach das Gefühl, die Charaktere selbst nach 100.Seiten noch nicht wirklich zu kennen,

alles ist immer sehr undurchsichtig und die Beziehungen viel zu kurzlebig.

Frieda als Hauprotagonistin sagt mir auch nicht wirklich zu, da ich mich einfach nicht mit ihren Gedankengängen anfreunden konnte, sie springt von einer Beziehung zur nächsten und alles geht immer sehr schnell vorran, sodass man manchmal das Gefühl hat ein Stoppschild in die Höhe halten zu müssen,

damit man bei allem noch mitkommt.


Was mir hingegen ganz gut gefallen hat, waren die einzelnen Interviews im Buch,

die Frieda mit ihrer Kamera gedreht hat. So hatte man zumindest ein bisschen das Gefühl, die Leute etwas besser kennenzulernen und sympathien zu entwickeln. Das Ende konnte mich leider auch nicht wirklich überzeugen, klar ist es realistisch geschildert, da es nun mal nicht immer ein Happy-End geben kann, aber für mich...war es einfach sehr enttäuschend. Das Buch und die Lovestory dahinter hat genauso schnell begonnen, wie es letzendlich auch geendet hat.


Für mich war also leider auch der 2.Band von Patrycia Spychalski, eine herbe Enttäuschung!


Profile Image for Moon.
403 reviews17 followers
March 20, 2015
Cover:

Zwei junge Menschen, die Kopf an Kopf auf einer Wiese unter blauem Himmel liegen. Ein sehr schönes Bild für ein Cover. Man verbindet damit Freiheit, Jugend und völlige Unbeschwertheit. Gut gewählt für ein Buch, das von einem Sommer frei von Konventionen erzählt.


Meine Meinung:

„Der eine Kuss von Dir“ ist ein Buch über Friede. Sie begleitet die Band BlackBirds auf ihrer Tour um einen Film über sie zu drehen. Das klang schon mal sehr vielversprechend. Außerdem verliebt sie sich in Milo, den Sänger der Band. Auch das hört sich doch super an.

Dann ist da noch Linda, Milos „Freundin“. Da ist das Drama doch schon vorprogrammiert und das meine ich jetzt nicht im negativen Sinne.


Trotz der einfachen Geschichte fand ich das ganze Buch ziemlich verwirrend. Der Klapptext hat so schön geklungen und ich hab mich richtig darauf gefreut, das zu lesen. Doch irgendwie konnte ich mit der Geschichte nicht so richtig warm werden. Frieda hat mich wirklich genervt, ja sogar fast wahnsinnig gemacht. Doch sympathisch ist sie mir das ganze Buch über nicht geworden und ich glaube auch nicht, dass es sich beim zweiten oder dritten Mal lesen ändern wird.

Gerade eben habe ich auch gelesen, dass es der zweite Teil zu „Ich würde dich so gerne küssen“ ist. Was mich allerdings nicht wirklich dazu bringt, dieses Buch lesen zu wollen.


Frieda und Milo passen in meinen Augen überhaupt nicht so gut zusammen und dieses ewige Hin und Her hat mich wirklich aufgeregt. Vor allem aber auch Milos Unentschlossenheit. Er konnte Linda nicht sagen, dass er mit Frieda zusammen ist, obwohl Linda nicht einmal seine Freundin ist.


Linda ist auch schon der nächste Punkt, bei dem ich mir die Haare gerauft habe. Eine psychisch völlig labile Person, die mir von Anfang an unsympathisch war, sogar noch vor Frieda und Milo.

Das Einzige, was ich ganz interessant fand, waren die Interviews für den Film, doch die haben irgendwie immer total gestellt gewirkt, was sie ja auch waren. Trotzdem hätte ich mir mehr Lockerheit gewünscht.


Im Moment hab ich offensichtlich kein wirkliches Glück mit Büchern. Dieses hier war in meinen Augen ein erneuter Reinfall von vielen. Empfehlen würde ich das Buch ehrlich gesagt auch nicht sondern euch eher raten, die Finger davon zu lassen.


Wertung (1/5)
Profile Image for Aurora  Fitzrovia.
594 reviews81 followers
June 6, 2014
Manchmal ist es vielleicht doch besser, vor dem Lesen mal den Klappentext des Buches zu lesen - denn ansonsten hätte ich wohl nie zu diesem Buch gegriffen. Vor längerer Zeit hatte ich von Patrycja Spychalski schon "Ich würde dich so gerne küssen" gelesen, was ich insgesamt ganz unterhaltsam fand. Und da es in "Der eine Kuss von dir" wieder um dieselbe Protagonistin geht und zudem um Musik, habe ich bei der Onleihe einfach zugegriffen.

Nachdem ich jetzt 50% gelesen habe, höre ich allerdings auf, weil mich die Protagonistin und so ziemlich alles langsam nervt. Ich sehe sehr großes Dramapotential auf mich zukommen, auf das ich einfach keine Lust habe. Mir sind die Personen nicht sonderlich sympathisch und besonders die Handlungen von Frieda und Milo mag ich nicht und ich kann es auch nicht wirklich nachvollziehen.

Was mich zudem nervt, sind die gehäuften Rechtschreibfehler.
Profile Image for Philine13.
32 reviews
March 25, 2016
Das Buch hat sich seeehr gezogen, weil selbst der vermeintliche Höhepunkt der Spannungskurve keiner war... Definitiv zu wenig passiert außer des (langweiligen) Tourlebens. Mit den beiden Hauptcharakteren Frieda und Milo bin ich nicht warm geworden und fand sie eher oberflächlich und 0815. Jedoch muss ich sagen, dass mir das Ende (die Entscheidung, die Frieda am Ende trifft - ich will nichts spoilern) gut gefallen hat, weil sie ausnahmsweise mal realistisch und durchdacht war. Schade, da ich auf ein gutes Buch gehofft hatte!
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