Bashō est l'une des figures majeures de la poésie classique japonaise. Par la force de son œuvre, il a imposé dans sa forme l'art du haiku, mais il en a surtout défini la manière, l'esprit : légèreté, recherche de la simplicité et du détachement vont de pair avec une extrême attention à la nature. Le haiku naît donc au bord du vide, de cette intuition soudaine, qui illumine le poème, c'est l'instant révélé dans sa pureté. La vie de ce fils de samourai, né près de Kyoto en 1644, fut exclusivement vouée à la poésie. Âgé de treize ans, il apprend auprès d'un maître du haikai les premiers rudiements de ce genre. Plus tard, après avoir lui-même fondé une école et connu le succès à Edo (l'actuelle Tokyo), il renonce à la vie mondaine, prend l'habit de moine, et s'installe dans son premier ermitage. Devant sa retraire il plante un bananier, un bashō, offert par l'un de ses disciples - ce qui lui vaudra son pseudonyme. Sa vie est dès lors faite de pauvreté, d'amitiés littéraires et de voyages. Osaka sera le dernier. Après avoir dicté un ultime haiku à ses disciples éplorés, il cesse de s'alimenter, brûle de l'encens, dicte son testament, demande à ses élèves d'écrire des vers pour lui et de le laisser seul. Il meurt le 28 novembre 1694. Sur sa tombe on plante un bashō.
Known Japanese poet Matsuo Basho composed haiku, infused with the spirit of Zen.
The renowned Matsuo Bashō (松尾 芭蕉) during his lifetime of the period of Edo worked in the collaborative haikai no renga form; people today recognize this most famous brief and clear master.
Di haiku ne capisco poco (per non dire niente), ma mi sento comunque di spendere due parole su questo volumetto: l'edizione vale già da sé tutto, con la presenza del doppio testo giapponese a fronte; gli haiku, poi, sono belli, e mi è piaciuto l'ordine che segue il corso delle stagioni, capace di descrivere con semplicità le variazioni del mondo. È un viaggio che si compie volentieri, anche se triste.
5/5 ⭐ (voto da profana)
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Bonus: Haiku 108
Da lontano e da vicino si sente il rumore delle cascate - la caduta delle foglie!
È un peccato. Le traduzioni quasi sembrano fatte con google translate per la poca coerenza e non c’è neanche una nota che spieghi cosa si sta leggendo. L’unica informazione che viene data è una biografia dell’autore in cui l’unica nota rilevante è che gli piaceva viaggiare. Almeno una piccola introduzione su cosa sia un Haiku e sullo stile dell’autore sarebbero stati necessari. Il libro rimane carino, vedere gli ideogrammi con la pronuncia a fianco della traduzione lo rendo molto aesthetic
(Disclaimer: non sono in nessun modo esperta di poesia) Poesie brevissime e leggere, descrivono la natura con semplicità. Il testo passa da una stagione all'altra, partendo dalla primavera. Mi è piaciuta molto la parte dell'inverno, infatti è quella dove ho sottolineato di più. Nonostante l'arte dell'haiku si basi sulla semplicità e la leggerezza, queste poche parole sono state in grado di creare delle immagini molto chiare nella mia mente.
Poésie de l'instant. Poésie minimaliste. Souvent obscure. Quelques fois fulgurante, lumineuse par sa simplicité.
Il faudrait, immédiatement après avoir lu chacun des haikus, refermer le livre, fermer les yeux, et saisir les images fugaces qui nous viennent, suscitées par la pureté et la simplicité de la forme et notre interprétation de ce qui est contenu, implicite dans le vers. Lire un haiku, c'est faire oeuvre d'imagination, car il y a peu de chance de saisir exactement, dans cette forme si implicite, ce qu'a voulu dire un auteur japonais du XXVIIème siècle, tant son univers ne peut être qu'éloigné du nôtre. Du coup, ça prendrait très longtemps de lire ces Lire les haikus, c'est apprendre à faire naître des dizaines d'images en peu de mot. La richesse d'un roi avec les moyens d'un vagabond. J'aime beaucoup le Japon de l'époque des Samouraïs, il me paraît plus exigent et épuré que le bouillonnant et excentrique Japon de maintenant. Dommage qu'on n'enseigne pas l'art du vrai haiku dans les lycées.
“There is nothing you can see that is not a flower; there is nothing you can think that is not the moon.”
Matsuo Bashō
Der Begriff „Haiku“ setzt sich zusammen aus den Wörten „Haikai“ (japanisch für Scherz) und „Hokku“ (japanisch für Anfangsstrophe). Haiku gelten als die kürzeste Gedichtsform der Welt. Der berühmteste Vertreter dieser Gattung Dichtung ist Matsuo Bashō der in Japan lebte. Sein eigentlicher Name war „Matsuo Munefusa“ den er in Bashō änderte. Die Begriffsbezeichnung „Bashō” leitet sich von der in Ostasien vorkommenden Pflanze aus der Familie der Bananengewächse ab. Die japanische Faser-Banane trägt den Namen „Musa basjoo“. „Bashō” war ein Zen-Mönch und ein Wanderprediger. Er unternahm lange Fussreisen um Natur zu beobachten, um darin zu sein. Aus dieser Perspektive heraus, kann versucht werden, seine Haiku zu verstehen. Die Dreizeiler stellen einen Zustand, weniger eine Stimmung dar. Seine Kernelemente sind Naturerscheinungen wie Herbstmond oder Frühlingsnacht mit den dazugehörigen Jahreszeiten mit Kirschblüten oder Chrysanthemen, Nebel oder Schnee. Sie beinhalten aber auch Seins- und Gefühlszustände der Einsamkeit, und Mitgefühl mit alles Lebendigem als Annäherung an buddhistischer Weltanschauung und Sinnsuche- und Erklärung. „Teitaro Suzuki“, ein japanischer Autor und Kenner des Zen-Buddhismus beschreibt „Bashōs” Philosophie wie folgt: Nach „Bashō“ ist das, was hier als Geist des Ewig-Einsamen bezeichnet wurde, der Geist des Fûga. (Fûga setzt sich als Begriff zusammen aus „fû“ für Wind und „ga“ für Eleganz und Anmut.). Nach „Suzuki“ bedeutet es eine Verfeinerung des Lebens, nicht im modernen Sinne, sondern als Freude am Leben und der Natur, einer Sehnsucht nach „Sabi“ und „Wabi“, nicht aber das Streben nach materieller Annehmlichkeit oder erregendem Genuss. Weiter fügt „Suzuki“ an, dass "ein Leben des Fûga mit Gleichsetzung und Einswerdung des eigenen Ichs mit dem schöpferischen und künstlerischen Geist des Weltganzen beschrieben werden kann. Ein Mensch des Fûga findet daher seine wahren Freunde in Blumen und Vögeln, Felsen und Wassern, Regen und Mond." Bashō selbst sagte dazu: „Wer den Geist des Fûga liebt, der nimmt die Natur in sich auf, wird zum Freund der vier Jahreszeiten. Was er auch sieht, wird ihm zur Blüte, was er auch sinnt, erscheint im Lichte des Mondes. Wer nicht im Lichte des Mondes denkt, ist nur ein niederes Tier. Darum sage ich: Sei mehr als ein Wilder, sei mehr als ein niederes Tier, nimm die Natur in dich auf. Kehre heim zur Natur.“ [Wäre ich ein Präsident, wäre mein Slogan: Make Nature great again. Und natürlich würde ich nicht aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen: Dieses hat das Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen. Seit Beginn der industriellen Revolution im Jahre 1850, nimmt die Erwärmung stetig zu mit schwerwiegenden Folgen für Natur und Mensch. Zum aktuellen Zeitpunkt hat die Erwärmung seit vorgenannten Jahr um etwa 1.3° zugenommen. Ziel des Abkommens ist es, diese auf 1.5° zu begrenzen. Maximal sollten 2° nicht überschritten werden. Ohne den Planeten Erde können weder Menschen, noch Tiere überleben. Natur gibt uns Sauerstoff, Wasser und Nahrung. Diese Erde ist unsere Mutter, und wir haben nur Eine. 197 Länder haben das Abkommen unterzeichnet. Leider gibt es auf dieser Welt jedoch Präsidenten, die in ihrem ganzen Leben von Wissenschaft noch nie etwas gehört haben. Einer dieser Präsidenten war auch derjenige, der während der Corona-Pandemie die Meinung vertrat, dass die Infektion mit Trinken von Desinfektionsmitteln zu therapieren wäre. Was manche dann auch taten und daran starben. Die Virusinfektion an sich hätten sie möglicherweise überlebt.] Um „Bashō“ jedoch ganz zu begreifen, so der Übersetzer dieser Sammlung, R.-R.Wuthenow (ein Japanologe), „müsste man nicht nur Japanisch bis in die feinsten Anspielungen und Nuancen hinein verstehen, man müsste auch japanisch sehen, empfinden und denken können, ja eigentlich müsste man Buddhist sein.“ [Mit dem Japanischen ist es ein wenig schwierig. Eine wenig buddhistisch geht aber schon.] Dennoch sind die Hundertundelf Haiku gerade aufgrund ihrer kunstvollen Simplizität andeutungsweise durchaus zu verstehen, gerade aus dem Grund, als sie dazu auffordern, in ihren Winkeln nach tieferen Bedeutungen zu suchen. Dann versteht sich auch die von „Bashō“ gewählte Namensgebung ein wenig mehr: „Um den Herbstmond zu betrachten, habe ich zunächst Bananenstauden angepflanzt, deren Blätter breit genug sind, um die Harfe zu bedecken, und deren vom Wind geknicktes Blatt dem gebrochenen Schweif des Phönix ähnlich sieht. Da die Bananenstaude durchaus nutzlos ist, ist ihr Wesen eben deshalb sehr edel. Ich sitze im Schatten der Blätter der Bananenstaude und liebe ihre blosse Zerbrechlichkeit im Regen und Wind.“ Ab 1684 ist Bashō ist auf sehr langen Fussreisen unterwegs. Sein Dasein ist die Heimat- und Besitzlosigkeit. Eine edle Armut. (Um edel zu sein, braucht es kein Geld der Welt. Ebensowenig führt einen Menschen auch der Besitz des ganzen Geldes der Welt nicht zum Edelmut. Erst recht nicht, wenn ein solcher Mensch den Hitlergruss ausführt.). 1694 starb Bashō während seiner letzten Reise nach einer kurzen Krankheit.
Das Jahr ist vorbei – was blieb mir? Nur der Strohhut und die Sandalen.
Eine schöne Haiku-Sammlung Matsuo Bashōs.
Im tiefen Schnee bekommt das Fell des Hasen vielleicht einen Bart.
Questo è stato il mio primo approccio a questa tipologia di poesia tipica giapponese. Non credo che la mia condizione di semplice essere vivente l'abbia colta del tutto. Ho trovato al suo interno qualche perla. Intrattiene.
Bashō est définitivement un maître du Haïku. On comprend le moment présent qu’il imagine, l’image qu’il veut transmettre , les sentiments qu’il ressent- en si peu de mot.
Schlechte Bindung (Buch fiel beim Lesen auseinander). Falsche Reihenfolge der Gedichte. Kein Wort der Erklärung wie im ins Englische oder ins Holländischee übersetzten, vollständigen Werk. Dafür aber bei weiten das schönste Layout: ein Gedicht, eine Seite. Mit dem Japanischen in grossen Buchstaben.