Als Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1890) den preußischen Prinzen Wilhelm heiratet, ahnt sie nicht, dass sie die erste deutsche Kaiserin werden wird: Aufgewachsen in der kulturellen Atmosphäre der Goethezeit, glänzt sie durch hohe Bildung und ausgeprägten Kunstsinn. Erst durch Ereignisse der 1848er-Revolution tritt die liberale Augusta ins Rampenlicht der Geschichte: Als Frau des preußischen Königs und späteren Kaisers versucht sie, Einfluss auf die konservative Politik Wilhelms I. zu nehmen. Aber Augusta hat einen mächtigen Feind: den »eisernen Kanzler« Otto Fürst von Bismarck, dessen kriegerische Pläne zur Einigung Deutschlands der überzeugten Pazifistin verhasst sind … (Amazon.de)
Die Geschichte hat sie schon fast vergessen - Augusta, aufgewachsen am Weimarer Musenhof, verwickelt in Auseinandersetzungen mit Bismarck, preussische Pflichterfüllung.
Für mich persönlich das interessanteste Stückchen: Die Dame, die Augusta in Weimar Zeichenunterricht erteilte (Louise Seidler), ist meine 4-5fache Urgroßtante. Und deren Lebenserinnerungen, zusammen gestellt von Hermann Uhde, sind dieser Kaiserin Auguste gewidmet.