Wir scheitern nicht an der Realität, sondern an unseren subjektiven Wahrnehmungen, verhärteten Vorurteilen und überzogenen Erwartungen. Dabei entscheidet vor allem die richtige Perspektive über Erfolg und Sieger erkennt man bereits am Start, behauptet Toptrainer Dieter Lange und rä Wer ein Problem lösen will, muss sich erst einmal von dem Problem lösen. Wie das geht? Provokant, kurzweilig und voll verblüffender Einsichten weist Dieter Lange den Weg zu einer neuen, offenen Einstellung und zeigt, wie wir unseren Horizont systematisch um neue Sicht weisen erweitern. Sein Buch ist unentbehrlich für alle, die private und berufliche Veränderungsprozesse bewältigen müssen, die sich weiter entwickeln und dabei mehr Gelassenheit und Glück gewinnen wollen.
Habe schon einige beeindruckende Vorträge von Dieter Lange gehört, aber trotz Pause-Taste konnte ich viele Gedanken nicht vollends fassen... Das Buch gab mir jetzt notwendige ausführlichere Informationen, aber ich muss es auf jeden Fall mit ein wenig Abstand noch einmal lesen (und ein Seminar von ihm besuchen). Klare Empfehlung!
Sinnstiftende Lebensinhalte, die der Autor durch eine fesselnde und gleichzeitig unterhaltende Feder aufs Papier bringt. Die Kombination aus westlichem Wissen und östlichen Weisheiten macht das Buch denk-anregend und augenöffnend!
In einer Woche gelesen. Tolles Buch. Bin darauf erst gestoßen, als ich eine 6 Minuten Rede vom Autor auf YT sah. Das Buch hat so viele Ideen und Ansätze, mich hat es richtig bereichert und auch motiviert. Man erkennt sich in vielen Denkfallen und Mustern wieder und bekommt auch endlich mal Lösungsvorschläge dazu von all dem Stress und Druck zu befreien.
Ich habe das Buch als Erfolgsratgeber angefangen und als Buch über Sinn, Akzeptanz, Freude und innere Zufriedenheit abgeschlossen. Mir gefällt, dass der Autor ehrlich und direkt ist, nichts neues zu erfinden oder einzutrichtern versucht, sondern Vorhandenes ins Bewusstsein ruft.
Der Titel des Buchs könnte den Leser etwas auf die falsche Fährte führen. Inhalt sind tatsächlich die Erkenntnis seines Inneren und die oft unbewussten Prägungen, welchen wir unterliegen. Das Buch ist sehr tiefgründig und enthält zahlreiche Denkanstösse. Es kann als Ausgangspunkt für die weitere persönliche Entwicklung dienen.
Ich habe das Buch als Sammlung klarer Denkimpulse gelesen, weniger als klassisches Ratgeberbuch. Ein zentraler Gedanke ist die Lebensausrichtung, die Dieter Lange „Nordstern“ nennt. Ohne so eine innere Richtung bleiben Entscheidungen oft reaktiv. Krisen beschreibt er nicht als Glücksfall, sondern als Phasen, in denen Entwicklung schneller und oft schmerzhafter passiert.
Besonders spannend fand ich das Kapitel rund um das Kap Hoorn. Lange nutzt es als Bild für die Punkte im Leben, an denen man nicht mehr ausweichen kann. Der sichere Hafen ist bequem, aber kein Ort für Bewegung. Kap Hoorn dagegen steht historisch für extreme Bedingungen: starke Strömungen, unberechenbares Wetter, über 800 gesunkene Schiffe und tausende Seeleute, die dort ums Leben kamen. Genau deshalb eignet sich dieses Kap so gut als Metapher. Entwicklung passiert nicht im Schutz, sondern dort, wo Entscheidungen Konsequenzen haben und Ausreden nicht mehr tragen. Dieses Bild ist mir sehr im Kopf geblieben.
Ebenfalls sehr eindrücklich war für mich das Beispiel der Massai in Tansania. Lange beschreibt, dass für sie das Konzept „Zukunft“ keine Rolle spielt. Sie leben im gegenwärtigen Moment. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch, warum ein Massai das Gefängnis nicht versteht: Die Idee, jetzt zu leiden, um in einigen Wochen wieder frei zu sein, existiert für ihn nicht. Dieses Beispiel macht deutlich, wie stark unser Denken kulturell geprägt ist und wie selbstverständlich wir Zeit, Planung und Aufschub als gegeben annehmen.
Das Buch arbeitet viel mit solchen Bildern: Teezeremonien, Gewohnheiten als stärkster Klebstoff der Welt, die Idee, dass der Beobachter das Beobachtbare bestimmt. Nicht alles ist neu, aber vieles ist gut auf den Punkt gebracht. Ich mochte, dass Lange wenig motiviert und viel einordnet. Wer bereit ist, eigene Denkgewohnheiten zu hinterfragen, findet hier reichlich Stoff zum Weiterdenken.