DAS ATEMBERAUBENDE SCIENCE-FICTION-ABENTEUER IN SECHS BÄNDEN Nach einem tragischen Unfall stößt Perry Rhodan auf ein gigantisches Raumschiff unbekannter Herkunft. Mit einem kleinen Team dringt er in das Schiff vor - und kommt dabei einem Exodus auf die Spur, der über 50.000 Jahre vor unserer Zeit im sagenumwobenen Lemuria seinen Ausgang genommen hat. Doch was ist Ziel dieser Reise? Wissenschaftlicher Anhang: Unsterblichkeit oder: Wie dem Tod in der Science Fiction der Stachel gezogen wird von Hartmut Kasper Rißzeichnung: Akonischer 215-Meter-Kugelraumer LAS-TOÓR von Sascha Döpper ================================== FRANK BORSCH: DIE STERNENARCHE HANS KNEIFEL: DER SCHLÄFER DER ZEITEN ANDREAS BRANDHORST: EXODUS DER GENERATIONEN LEO LUKAS: DER ERSTE UNSTERBLICHE THOMAS ZIEGLER: DIE LETZTEN TAGE LEMURIAS HUBERT HAENSEL: DIE LÄNGSTE NACHT
Die Handlung: Perry Rhodan fliegt an Bord des Prospektorenschiffes in das Heimatsonnensystem der Akonen ein, nachdem sie die Überlebenden des lemurischen Raumschiffes gerettet haben. Die Akonen, wie die Menschen Nachkommen der Lemurer, selbst haben ebenfalls Generationenraumschiffe entdeckt, allen voran Achab ta Mentec, die rechte Hand von Mechtan von Taklir, dem Admiral der 7. Flotte. An Bord des Generationsraumschiffes hat Boryk einen Zellaktivator an sich gebracht, und ist seit Generationen der Chef an Bord. Er verfügt überdies die PSI-Gabe, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen. Als die Akonen sein Schiff betreten, wird er als Seuchenherd zur Gefahr. Aber es geht eigentlich um den Plan des "ersten Unsterblichen", der die Siedlerschiffe kennt, und mit einem Hüter, einem Haluter zusammenarbeitet. Er lebt unerkannt unter den Akonen, das wird schnell klar, und er will am großen Rad der Geschichte drehen. Perry Rhodan hat Levian Paronn, der Unsterbliche, natürlich eine Schlüsselrolle in seinen die Jahrtausende überspannenden Plänen zugedacht. Die Handlung kulminiert auf dem "wilden" Planeten Gorbas-IV der neben reichen Quellen von Hawolgonium-Kristallen noch andere - gefährliche - Überraschungen birgt Leo Lukas hat seinen Freiraum, dem ihm das Exposé und die über 300 Buchseiten ihm gegeben haben, ausgereizt. Er gibt den Lerser*innen einen Einblick in die hierarchische Gesellschaft der Akonen. (Seit ihrem ersten Erscheinen in der Serie spielten sie keine große Rolle mehr. Ihre selbstgewollte Isolation hat sie gewissermaßen für diesen Auftritt - gut 2000 Jahre später - konserviert.) Er baut Ironie, Seitenhiebe und Anspielungen auf die Gegenwart ein. Aber er vernächlässigt nicht, Perry Rhodan eindrucksvoll in Szene zu setzen. Neben Rhodan agieren auch andere Figuren, denen Lukas literarisches Leben eingehaucht hat. Neben der obligatorischen Spannung und dem Rätselfaktor im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Lemurern und den sogenannten Bestien vor 50000 Jahren (die Folgen dieses Krieges haben in der Heft-Serie Perry Rhodan und die Seinen bis Heft 399 beschäftigt) sind es die Figuren, die einem auch die ausstehenden zwei Romane des Zyklus gespannt lesen lassen werden. Lukas ist ein sehr unterhaltsamer Roman gelungen, der einem hin und wieder schmunzeln lässt. Der Band wird wie alle mit einem informativen Nachwort von Hartmut Kasper abgeschlossen, dieses Mal über die Vorstellungen von Unsterblichkeit inner- und außerhalb der Science Fiction . Für die technisch interessierten Leser ist eine Risszeichnung des akonischen Schiffes "Las-Toor" dem Roman vorangestellt.
Puh, bin sehr zwiegespalten. Die Handlung war okay, zum Ende sogar gut und spannend. Allerdings war mir das teilweise zu "pubertär".
Gefühlt an jeder passenden und vor allem an jeder unpassenden Stelle gab es Sex oder schlüpfrige Andeutungen. Ich bin nicht prüde, aber das wirkte gezwungen und einfach weit drüber. Besonders zu PR passt es leider nicht, da sonst Sex generell weiträumig umschifft wird. Gegen ein oder zwei Szenen hätte ich nichts gehabt, aber das war halt too much.
Ansonsten irgendwo zwischen zwei und drei Sternen. Werde mit der Reihe nicht so ganz warm.