Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus »Himmelshoch«, in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie überall als ihren Bruder ausgibt – in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt.
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Bereits als kleines Mädchen war sie eine Büchernarrin und liebt bis heute die Geschichten von Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen und Tove Jansson. Von ihrem ersten Taschengeld kaufte sie sich »Die Unendliche Geschichte« von Michael Ende. Mit ihrem Debütroman »Morgenrot« wurde sie bekannt und befand sich monatelang auf den Bestsellerlisten. Zusätzlich schreibt sie auch unter dem Pseudonym Thea Lichtenstein. Zusammen mit ihrer Familie lebt Tanja Heitmann auf dem Land.
Nunja, irgendwie habe ich mehr von dem Buch erwartet. Ersteinmal ist am Anfang (nach dem ersten Besucher) ganz lange nicht wirklich viel passiert. Die Handlung war häufig etwas langwierig. Dadurch konnte man aber gut die Charaktere kennenlernen. Die Idee der Geschichte mochte ich, auch wenn ich mir etwas mehr Handlung in einer anderen Welt vorgestellt hatte. Diese Welt hinter dem Tor fand ich sehr interessant und die Autorin hat es spannend gehalten. Gegen Ende wurde es auf jeden Fall abenteuerlich und spannend. Etwas gespalten bin ich bei der Protagonistin. Ich mag Anouk, aber manchmal konnte sie schon ziemlich anstrengend werden. Sander hingegen fand ich echt toll. Ihre andauernden Sticheleien waren einerseits erfrischend, aber irgendwann war es dann doch zu viel. Und auch die Veränderung ihrer Gefühle zueinander war für mich von Anouks Seite aus ziemlich schnell (zumal sie zeitgleich mit einem anderen Jungen ausging). Es gab schon einige Momente, in denen es einfach weird war. Manche Ausdrücke und Redewendungen kamen mir auch ziemlich fremd vor ("wohlschmeckend" - welcher Teenager sagt das in einem normalen Gespräch?), das kann aber auch an meinen persönlichen Vorlieben und regionalen Unterschieden liegen.
In Großen und Ganzen bin ich froh, das Buch beendet zu haben. Es gab trotz all der Kritik schöne Momente. Ich kann es jedoch nur bedingt weiterempfehlen. Vielleicht können Andere mehr mit dem Buch anfangen als ich.
In der Stadt Marienfall gibt es ein altes Herrenhaus, um das sich viele Legenden ranken. Natürlich trifft keine davon den wahren Kern, aber es hält Besucher ab. Einzig die Familie Parson scheint das Gerede nicht zu stören, immer leben sie dort.
Auf Anouks Schultern lastet eine schwere Bürde. Als Mitglied der Parson Familie ist eigentlich ihre Pflicht/ihre Bestimmung, dem Wächterzirkel beizutreten, um, wie Generationen vor ihr, den mächtigen Maelstrom, Tiamat, zu bewachen. Doch schon als Kind hat man ihr weisgemacht, dass sie für diese Aufgabe nicht geeignet sei, sodass sie das gerne ihrem Vater und ihrem "Bruder" Sander überlässt. Dieser Maelstrom ist ein Portal in eine andere Welt. Ein Portal, das dringend geschlossen bleiben muss, denn es spuckt nicht nur Berge von Sand, sondern auch sympathische Besucher, die am Liebsten alles töten, was ihnen über den Weg läuft. Leider deutet alles daraufhin, dass Tiamat nicht mehr lange geschlossen bleibt und zu allem Überfluss verliebt sich Anouk dann auch noch in Sander. Doch wird ihre Liebe halten, wenn sie die Wahrheit über ihn erfährt?
Charaktere:
Anouk ist klein, zierlich und hat eine schwarze Lockenmähne. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein wenig Stabilität in ihrem unvorhersehbarem Leben. Dass ihre "Familie" auch nicht wirklich zusammenhält, macht sie richtig fertig. Was sie auch tut - Sander und ihr Vater geraten aneinander. Da ist es wenig verwunderlich, dass sie sich an ihren Heimatort und die Bindung zu ihren wenigen Freunden klammert. Dass ihr Gefühlsleben plötzlich Kopf steht, ist ihr da natürlich gar nicht recht.
Sander ist ein schrulliger, bunter Kauz. Nachdem Anouks Vater Sander vor Tiamat gerettet und bei sich aufgenommen hat, gibt er sich in der Öffentlichkeit als Anouks Bruder aus. Dass das nicht stimmt, würde ein Blinder auf Anhieb erkennen, aber die Menschen sehen bekanntlich nur das, was sie sehen wollen. Sander hat eine unerklärliche Verbindung zu Tiamat und wohnt freiwillig im Keller, um zu verhindern, dass nautische Besuchter ins Haupthaus gelangen. Er ist groß, dunkelhaarig und trägt eine Brille, die er nur zu gerne irgendwo vergisst. Für ihn war Anouk schon immer mehr als eine "Schwester", doch sein Geheimnis hindert ihn daran, ihr seine Gefühle zu gestehen.
Eigene Meinung:
"Tiamat - Liebe zwischen den Welten" von Tanja Heitmann ist ein toller Roman, den ich nur jedem empfehlen kann!
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und jugendlich. Die Sprache passt sich den jeweiligen Charakteren und Umständen an. Die Atmosphäre ist wieder mal sehr einnehmend und einzigartig. Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin in der Ich-Perspektive erzählt.
Die Charaktere sind einzigartig, abwechslunsgreich und einfach sympathisch. Als Leser kriegt man das Gefühl, gute Freunde auf ihrem Weg zu begleiten. Durch ihre vielen Facetten und Vielschichtigkeit wirken sie authentisch und greifbar.
Die Geschichte macht einfach Spaß. In einem sehr angenehmen Tempo wird man in das komplizierte Leben der Familie Parson eingeführt und lernt den Maelstrom, Tiamat, und die darauf resultierenden Probleme kennen. Man lernt die Figuren kennen und findet nach und nach heraus, in welchen Beziehungen sie zueinander stehen. Durch die einzigartige Idee und diesen urigen Hintergrund wird es aber nie langweilig und das Tempo, sowie die Spannung steigert sich nach und nach. Ein paar Mysterien, ein Hauch Magie, eine zarte Liebesgeschichte und ein großer Showdown machen dieses Buch aus.
Die Lovestory steht im Fokus, ohne alles andere in den Hintergrund zu drängen. Selten habe ich bei einem Jugendbuch so viel Romantik ohne Kitsch gesehen. Toll!
Das Geheimnis rund um den Maelstrom ist so ganz anders als man es sich vorstellt, dass man gar nicht anders kann als neugierig zu werden. Heitmann hat ein komplexes Konstrukt errichtet, dessen Fundament auf so logischen Erklärungen baut, das man gar nicht daran zweifelt, dass es real sein könnte.
Das Cover ist einfach stimmig. Eine ausgesprochen schöne und harmonische Farbkombination definiert das Bild, alle weiteren Elemente sind in das Hauptbild eingefügt und sind Hinweise, auf die man vielleicht achten sollte.
Fazit:
Tanja Heitmanns "Tiamat - Liebe zwischen den Welten" ist einer dieser aussterbenden Einzelbände im Jugendbuchbereich, was schon einen Großteil des Charmes ausmacht. Die Geschichte ist innovativ und wunderschön, die Charaktere sind authentisch und unfassbar liebenswert. Der Schreibstil überzeugt auf ganzer Linie und die Lovestory ist ebenso einzigartig wie dieser Roman, dabei überaus romantisch ohne kitschig zu sein. Dadurch, dass es eben keine Fortsetzung geben wird (hoffentlich bleibt das auch so - man weiß ja nie), ist das Ende umso schöner. Für mich eine klare Leseempfehlung - 5/5 Bücher!
„Tiamat. Liebe zwischen den Welten“ erzählt vordergründig von einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung und einer kleinen, aber feinen Liebe zwischen zwei Teenagern. Und dazu spielt das Buch, wie es der Titel schon verrät, zwischen den Welten...
Anouks Mutter ist vor einiger Zeit verschwunden und ihr Vater setzt alles daran, sie wiederzufinden. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass seine Frau noch am Leben ist. Anouk fällt es dadurch sehr schwer, an ihren Vater heranzukommen, da dieser Tag und Nacht nur mit Nachforschungen beschäftigt ist und keine Zeit für seine Tochter hat.
Anouk verbringt ihren Alltag mit Sander, der vor einigen Jahren plötzlich in ihrem Haus aufgetaucht ist und seitdem als ihr Bruder ausgegeben wird. Die beiden sind wie Hund und Katz. Irgendwie können sie nicht ohneeinander, sie können auch nicht miteinander. Und gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis von Tiamat zu ergründen.
Tiamat ist das Tor zu einer anderen Welt, in der merkwürdige Kreaturen hausen. Das Tor muss rund um die Uhr bewacht werden, um zu verhindern, dass diese Kreaturen ihre Welt verlassen und die Welt von „Himmelshoch“ betreten. Doch ab und zu, in einem kleinen, unbeobachteten Moment, gelingt es einigen dieser Kreaturen, durch ein Loch zu schlüpfen und gewaltige Veränderungen in der Welt von „Himmelshoch“ zu bewirken. Und jetzt kommt der Fantasy-Part des Buches ins Spiel: Die Kreaturen sind sehr außergewöhnlich und man braucht schon ein gewisses Maß an Fantasie, um sich die Wesen, denen man als Leser begegnet, vorzustellen. Ein Krake, der plötzlich vom Dachboden klettert, lässt sich noch ganz gut vorstellen. Aber es gibt auch noch andere Wesen, die weit mehr Vorstellungskraft erfordern.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee der Autorin, dass jedes dieser Wesen mit seinem Erscheinen in der Welt von „Himmelshoch“ eine Veränderung in diesem Haus bewirkt. Das waren teilweise nur Kleinigkeiten, aber manchmal auch große Entwicklungen. Tanja Heitmann hat sich hier wirklich etwas Tolles einfallen lassen und sehr gute Ideen umgesetzt.
Für mich hat die Handlung leider knapp 150 bis 200 Seiten gebraucht, um Fahrt aufzunehmen. Bis dahin plätschert sie eigentlich nur so vor sich hin. Klar, man lernt hier die Charaktere kennen und auch die Handlungsumgebung wird eingeführt. Man erfährt ein wenig über den Maelstrom, über Tiamat, über das Haus „Himmelshoch“, ein paar merkwürdige Kreaturen tauchen auf, der Schulalltag von Anouk wird beschrieben. Aber es passiert nichts, was wirklich für Spannung sorgt.
Das ändert sich nach dem eher ruhigen Anfang aber zum Glück. Es folgen immer wieder kleine Wendungen, die für Spannung sorgen und die Handlung in völlig verschiedene Richtungen lenken. Tiamat bekommt immer größere Risse und die Wesen aus der anderen Welt drohen, „Himmelshoch“ zu überrennen. Das Tor soll für immer verschlossen werden. Aber nur einer ist dazu berufen, diese Aufgabe auszuführen...
Auch hier muss ich leider sagen, dass ich mir stellenweise doch mehr Erklärungen gewünscht hätte. Vor allem darüber, was es mit Tiamat und dem Maelstrom auf sich hat. Klar, es gibt hier genug Informationen, um das Buch zu verstehen. Aber für mich haben die Beschreibungen nicht ausgereicht, um mir wirklich ein Bild von dieser geheimnisvollen Welt im Keller des alten Herrenhauses zu machen.
Der Erzähl- und Schreibstil von Tanja Heitmann ist schon sehr speziell und ich habe gut 100 Seiten gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Klar, sie schreibt locker und leicht und das Buch lässt sich dadurch sehr schnell und einfach lesen. Aber mir war der Humor teilweise zu gezwungen. Tanja Heitmann schreibt vordergründig für jugendliche Leser und auch die Hauptfiguren dieses Buches sind Jugendliche. Dementsprechend versucht Tanja Heitmann, ihren Charakteren ein authentisches jugendliches Auftreten zu verpassen, das derart ausgestaltet ist, dass diese nur so mit Sprüchen um sich hauen. Es gibt in diesem Buch sehr viele Dialoge und teilweise weiß man gar nicht, worauf diese hinauslaufen sollen, da hier oft einfach nur ein Schlagabtausch stattfindet, bei dem sich die Charaktere einfach nur im Kreis drehen und auch die Handlung überhaupt nicht vorangetrieben wird.
Das Buch ist durchweg gut konstruiert. Vor allem das Ende ist sehr stimmig und für mich wirkt es nicht so, als hätten wir es hier mit dem Auftakt einer Reihe zu tun. „Tiamat. Liebe zwischen den Welten“ ist in sich abgeschlossen und kann als einzelnes Buch stehen bleiben.
Mein Fazit:
Ein gut durchdachtes Jugend-Fantasy-Buch, das etwas Zeit braucht, um Fahrt aufzunehmen, und seinen Lesern ein gewisses Maß an Vorstellungskraft abverlangt.
Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus »Himmelshoch«, in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie überall als ihren Bruder ausgibt – in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt.
Mit ihrem neuen Jugendbuch "Tiamat- Liebe zwischen den Welten" entführt uns Tanja Heitmann in eine geheimnisvolle Welt nahe der unseren. Die Idee zu dieser etwas anderen Geschichte gefällt mir wirklich gut, da sie vollkommen ohne Klischees auszukommen weiß und erfrischend spritzig erzählt wird.
Viel Spannung, sowie ein rasantes Tempo lassen "Tiamat" zu einem tollen Lesevergnügen werden. Ab der ersten Seite wird man von dem bildhaften und besonderen Schreibstil der Autorin gefangen genommen und in eine Geschichte entführt, die mit vielen Facetten und Charme durchweg zu überzeugen weiß.
Bücher von Tanja Heitmann entwickeln beim Lesen stets etwas Besonderes, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Es entsteht immer eine einzigartige und geheimnisvolle Atmosphäre, die einen ganz besonderen Reiz verspüren lässt, bei dem man sich stets in ihren Büchern geborgen fühlt.
Die Handlung entwickelt sich in einem mehr als angemessenem Tempo, sodass man sich sehr gut in die Materie einfühlen kann. Auch die kleine Liebesgeschichte, die einen nicht zu aufdringlichen Teil der Story einnimmt, überschlägt sich nicht, sondern schreitet langsam und bedächtig voran. Besonders gefiel mir auch, dass Anouk und Sander sich von klein auf kennen und es nicht diesen typischen "Vor-mir-stand-der-schönste-Typ-den-ich-je-in-meinem-Leben-gesehen-habe"- Moment, der dann doch sehr klischeebehaftet gewesen wäre und einfach nicht zur Handlung und zu den Protagonisten gepasst hätte.
Durch viel Witz innerhalb der Dialoge wird die Handlung noch ein Stück weit aufgelockerter und unterstreicht die Charaktere der Protagonisten, wodurch sie authentischer und sympathischer erscheinen und der Handlung noch zusätzlich den letzten Schliff verleihen.
Mir hat ganz besonders die mysteriöse und geheimnisdurchwirkte Atmosphäre gefallen, die die richtige Stimmung beim Lesen erzeugt hat, wodurch ich mich sehr wohl gefühlt habe.
An sich ist diese Geschichte abgeschlossen, dennoch bleiben noch ein paar Fragen offen, weshalb ich mir durchaus eine Fortsetzung wünschen würde, da mir dieses Buch sehr viel Freude bereitet hat und Potential allemal vorhanden ist.
Tanja Heitmann zählt seit ihrer Dämonenreihe zu meinen liebsten Autoren, was auch der Grund war, warum ich mir, ohne mich vorher groß zu informieren, dieses Werk nun zulegen musste. Und auch bei dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Sie wird liebevoll erzählt, der Sprachstil ist wie immer sehr flüssig und gut verständlich. Es handelt sich hierbei tatsächlich eher um ein Jugendbuch, leicht schmunzeln musste ich über die wenigen Einwürfe, die sie versucht hat Jugendsprache einzubauen, das war eher weniger gelungen, aber da es nicht allzu häufig vorkommt ist es okay.
Insgesamt finde ich die Geschichte wirklich interessant. Dass hinter dem Maelstrom eine andere Welt liegen soll in der alles fließt finde ich wirklich spannend und ich hätte gerne mehr darüber erfahren. Darin liegt auch gleichzeitig ein Kritikpunkt, da man relativ wenig darüber erfährt, woher diese anderen Welten kommen, wie tauchen diese Tore dazu überhaupt auf? Es wird ja angedeutet, dass es noch viele weitere Tore gibt, die bewacht werden. Und was ist mit den Wächtern? Wie kommt es dazu, dass eine Familie eine Wächterfamilie wird? Ich finde das hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt.
Ebenfalls schwierig an der Geschichte finde ich, dass sie sehr lange braucht bis tatsächlich etwas passiert. Sobald sie aber in Fahrt gekommen ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe das Finale in einem Rutsch weggelesen.
Was ich auch etwas schade finde, ist, dass die Figuren alle etwas blass bleiben. Man erfährt nicht sehr viel über ihren Hintergrund oder ihren Charakter, auch da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Fazit
Die Geschichte weist ein paar kleine Schwächen auf. Dennoch vermochte mich die Geschichte gut zu unterhalten und ich konnte auch ohne viel Hintergrundwissen zu den Charakteren mit ihnen bis zum Schluss mitfiebern. Somit kann ich Tiamat trotz der kleinen Schwächen dennoch empfehlen, auch da es mich ein bisschen an Heitmanns Schattenschwingen-Reihe erinnert, die ich wirklich liebe!
Die 16-jährige Anouk Parson lebt mit ihrem Vater und Sander zusammen in einem alten Herrenhaus "Himmelshoch". Tief im Kellergewölbe verborgen liegt ein Tor zu einer anderen Welt. Sander und Anouk´s Vater gehören zur dem Wächterzirkel der dieses Tor bewacht. Doch als Sander sie plötzlich küsst, ändert sich alles. Nicht nur ihre Beziehung zu Sander, sondern auch was hinter dem Verschwinden ihrer Mutter steckt....
Was mich zum Buch geführt hat war das Cover, nachdem ich den Klappentext gelesen habe musste ich es kaufen. Eine wunderschöne Geschichte mit viel Tragik, tiefen Gefühlen und märchenhaften Gestalten. Anouk scheint am Anfang wie ein normales Mädchen, doch um so länger man weiter liest um so stärker wird sie. Sander liefert immer wieder witzige Schlagabtausche mit Anouk, wie es bei Geschwistern üblich ist. :) Doch das ändert sich nicht wirklich nach der Offenbarung seiner Gefühle und ihrer. Das finde ich gut. Um so näher man dem Schluss kommt so mehr klingt alles wie bei einem Märchen, was mir sehr gut gefallen hat.
I enjoyed reading this so freaking much, not only do I think that he cover is gorgeous, but also the story itself is catching, surprising and voll of love and other strong feelings. I liked this book because I could relate to the female protagonist the minute I started reading. Also, this is not a pure love story, there is mysterious and adventure waiting for you to dive in. this is definitely one of my most favorite books with a mixture of love, fantasy, fiction, danger, adventure, family, friends and action.
Was für ein wundervolles Buch! Wenn auch die Geschichte teilweise vorhersehbar ist, so hat sie mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Eins der schönsten Bücher, die ich die letzte Zeit gelesen habe!