"Aschamdon" ist der Auftakt der Amizaras-Chronik. Ein Lesevergnügen für Freunde finsterer Geheimnisse, dunkler Mächte und gefährlicher Auseinandersetzungen mit übermenschlichen Wesen.
"Welche Konsequenzen würde das alles für ihn haben und welche weiteren Wahrheiten würden darauf lauern, auch die Reste seines bisherigen Weltbildes zu pulverisieren?" S. 393
Klappentext
Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen.
Meine Meinung
Wow, was für ein abgefahrenes Buch! Ich bin ja völlig unvorbereitet daran gegangen und hatte eher ein High Fantasy Abenteuer erwartet - dabei habe ich mich in einem sehr differenzierten Mix aus Mythen, Fantasy, Thrill und Okkultismus wieder gefunden!
Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen
~ einmal in einem Zeitraum Mitte des 20. Jahrhunderts, in dem Rafaela unter dem Einfluss eines mächtigen Ariachen nach dem Geheimnis des ewigen Lebens sucht ~ und im Jahr 2002, in dem Atila bei dem Versuch, seine horrenden Schulden einzulösen, inmitten eine jahrhundertealte Verschwörung gerät
Ich habe etwas gebraucht, um in die Handlung reinzukommen, denn die Kapitel wechseln sich mit den beiden Zeitebenen ab und anfangs weiß man überhaupt nicht, um was es genau geht oder wohin das alles führen wird. Doch je tiefer man in die Mysterien uralter geheimer Orden eindringt und die Rollen der einzelnen Parteien Form annehmen, öffnet sich wie eine Blüte ein schier unglaubliches Geheimnis.
Erzählt wird das ganze auktorial aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten, wodurch die Motive aller anderen größtenteils im Dunkeln bleiben, was die latente Spannung konsequent aufrecht erhält. Die Figuren sind insgesamt sehr facettenreich - einige davon scheinbar einfach gestrickt, andere wiederum von Anfang an undurchschaubar und/oder komplex.
Das Tempo dabei ist konstant und sorgfältig, denn der Autor spart nicht an Details zu einem sehr umfangreichen Hintergrund über zahlreiche Mythen und okkulte Legenden, die er geschickt mit unserem heutigen, wissenschaftlichen Kenntnissen mischt. Dabei bekommen diese haarsträubenden Zusammenhänge tatsächlich einen glaubhaften Sinn und entwickeln sich immer mehr zu einem phantastischen Weltbild, das minuziös ausgearbeitet worden ist. Dabei musste ich oft sehr konzentriert lesen, denn durch die vielen Namen, fremden Begriffe und okkulten Zusammenhänge wirkte einiges auf mich doch kompliziert, um alles bis ins Detail zu verstehen; was mir nicht immer gelungen ist.
Die vielen Hinweise und Vergleiche zu menschlichen Überlieferungen, grundsätzlichen Traditionen und philosophischen Gedanken zum Glauben sind hier wirklich überwältigend und haben mich sehr beeindruckt und ich hoffe, dass die zahlreichen Quellen hier gut recherchiert wurden und authentisch sind. Aber auch die Magie der Bannzauber hat etwas faszinierend düsteres und vor allem ihre Wirkung ist sehr originell! Mehr über den Inhalt möchte ich nicht verraten, um euch die Überraschung nicht vorweg zu nehmen!
Dafür noch ein paar Worte zur Aufmachung, die ich auf jeden Fall erwähnen muss ...
Schon das Cover ist wunderschön und der silbergraue Schnitt rundet das äußere Bild perfekt ab. Aber erst innen! *.* Ein Traum für alle Bücherfans: Wunderschön gestaltet und mit zahlreichen Bildern versehen ist das Lesen hier ein besonderes Erlebnis. Vor allem auch die Bilder zu den beschriebenen Gegenständen fand ich toll, so hatte man alles immer direkt vor Augen!
Und ganz besonders finde ich auch die kleinen Zitate an den Kapitelanfängen, von denen ich euch einen gerne zeigen möchte:
"Widerfährt Dir Übel und beschuldigst Du andere, so bist du ein Tor. Wiederfährt Dir Übel und beschuldigst Du dich selbst, so bist du ein Narr. Bist du weise, so tust Du weder das eine, noch das andere." S. 685
Fazit
Auch wenn ich anfangs etwas orientierungslos durch die Geschichte getrudelt bin und ich (noch) nicht alle Hintergründe nachvollziehen konnte, bin ich sehr begeistert und vor allem beeindruckt. Im nachhinein ist es perfekt inszeniert ohne auf die typischen Spannungselemente zurückzugreifen und hat mich damit völlig in den Bann gezogen. Ein Mythos über Engel, der dämonische Ausmaße annimmt.
Naja von den Socken hat es mich nicht gehauen. Das Aussehen ist umwerfend und der Anfang ist auch Spannend.... doch leider war es damit auch. Es geht ehe mittel mässig weiter, beide Charactere entwickeln sich überhaupt nicht weiter, was den Charakter betrifft. Also empfehlen würde ich es nicht, sucht euch lieber ein anderes Buch...
Nach gut einem Jahr mit mehreren Monaten Lesepause konnte ich mich endlich dazu durchringen dieses Buch doch noch zuende zu lesen. Die Story wirkte auf mich von Anfang an wenig ansprechend und stellenweise unnötig kompliziert. Die POV Charaktere sind unsympatisch und laden wenig dazu ein mit ihren Geschichten mitzufiebern. Das einzige was mir an dem Buch wirklich gefallen hat ist die Optik. Bei der Gestalltung des Einbandes und der Seiten im Buch wurde sich wirklich viel Mühe gegeben und das Buch ist definitiv ein Hingucker im Bücherregal.
Bevor sich eventuelle Leser ueber meine eher bescheidene Bewertung aergern, bitte ich mich wenigstens anzuhoeren. Zu erst einmal das Aussehen; optisch macht dieses Buch absolut etwas her. Allein fuer die Aufmachung, muesste ich sechs von fuenf Sternen vergeben. Bilder auf so vielen Seiten, jede Seite (und damit meine ich wirklich JEDE Seite) ist so bedruckt, dass sie aussieht wie altes, graues Pergament oder aehnliches. Ein absoluter Hingucker. Selten ein so ansprechend aussehendes Buch in den Haenden gehalten. Aber! Die Geschichte, auch wenn sie intelligent ueberlegt ist, hat mich persoenlich leider nicht begeistern koennen. Ich persoenlich fuehlte mich nur selten von dem Buch unterhalten und ich konnte der etwas langsam "in' Gang kommenden" Geschichte leider nur wenig abgewinnen, da ich sie zu selten "spannend" fand und oftmals nur "interessant". Wenn ueberhaupt. Und das ist wirklich nur meine subjektive Meinung. Was allerdings nicht subjektiv ist, ist folgende Aussage; der Lektor des Buches gehoert geohrfeigt. Es ist zwar die erste Auflage des Buches, die ich hier gelesen habe, allerdings war diese so sehr von Tipp-, Rechtschreib- und Grammatikfehlern gefuellt, dass es den Lesefluss beintraechtigte, wie ich fand. Zum Beispiel fand man "den Tot" im Buch, sowie einen "Pabst". Dass der weibliche Protagonist mal "Raphaela" statts "Rafaela" hiess, mag zwar alles Meckern auf hohem Niveau sein, aber mich hat es gestoert. Nichtsdestotrotz kann man nicht behaupten, dass die Geschichte schlecht ist. Sie war nur nicht meins. Optisch topp, inhaltlich fuer mich eher mau. Ich hatte nach so vielen guten Bewertungen wirklich hohe Erwartungen und wurde leider etwas enttaeuscht.
Es war auf der Leipziger Buchmesse 2012. Ich schlenderte gemütlich die umliegenden Gänge der Fantasy-Leseinsel entlang, als ich ein großformatiges, wunderschön gestaltetes Buch auf einem Ständer erblickte. Allein die Aufmachung faszinierte mich so sehr, dass ich unbedingt eine Rezension darüber schreiben wollte, der mysteriöse Klappentext tat sein Übriges.
"Aschamdon" besteht aus zwei Handlungssträngen, einerseits folgen wir Rafaela, zu Beginn ein junges Mädchen, später Mitglied eines geheimnisvollen Ordens und Dienerin des engelähnlichen Titelgebers, andererseits Atila, verschlagener Kunsthändler und nur auf seinen Vorteil bedacht, bis er sich verliebt und sie verschwindet.
Während Rafaela im Dienste Aschamdons versucht, das Geheimnis des ewigen Lebens zu finden, um ihrer Mutter ihr kaputtes Leben zurück zu geben, stößt Atila auf seiner Suche nach seiner Liebsten auf zahlreiche Verschwörungen, mysteriöse Orden, die sich bekriegen und versteht bald die Welt nicht mehr.
Ebenso ergeht es dem Leser, denn erst zum Ende hin erhalten Protagonisten und Leser ausführliche Erklärungen über die Hintergründe dieser Welt.
Atilas trockener Humor und Rafaelas Schlagfertigkeit sorgen für die richtige Auflockerung in all dem Verschwörungs-Krimi-Fantasy-Spektakel. Leser jeglichen Genres können hier etwas für sich entdecken.
A propos Schlag-Fertigkeiten: es könnte fast ein Jugendroman sein, wären da nicht die sporadischen ultrabrutalen Einsätze von Aschamdons Schwert. Für den Leser sowie Rafaela irritierend und unnötig, auch wenn es natürlich zum mysteriösen Charakter des Titelgebenden passt.
Das Buch selbst ist, wie schon erwähnt, wundervoll gestaltet. Halb"leder"einband, Fadenheftung, dicker Pappdeckel mit Prägung und Spottlack und ein Lesebändchen, da bin ich schon glücklich. Doch da hört es nicht auf: innen ist jede Seite gestaltet, oftmals illustriert oder die Charaktere haben Kommentare an den Seitenrand gekritzelt. Hinten gibt es dann noch eine Aufzeichnung der diversen Orden, damit man den Überblick behält. Das youtube Video oben gibt einen schönen Einblick dazu.
Was das Lesevergnügen etwas trübt, sind die zahlreichen Schreibfehler, seien es Komma-, Druck- oder Grammatikpatzer. Ich hoffe, das wird für die nächste Auflage überarbeitet.
Ein fantastisches Äußeres, ein spannendes, gut recherchiertes und unterhaltsames Inneres und das Versprechen auf Band 2 dürften jeden Buch- und Fantasyliebhaber glücklich machen.
Lieblingskonter: "Könnten Sie nochmal das Wort epizyklisch sagen? Irgendwie klingt das sexy."
Ich bin zwei Jahre um dieses Buch herum geschlichen. Letztes Weihnachten kam es dann auf die Wunschliste und ich habe es auch vom Weihnachtsmann bekommen 😉 Leider habe ich mir laut Klappentext viel mehr Fantasy vorgestellt und weniger komplexe, detailierte Beschreibungen von antiken Artefakten, Engeln, Orden usw. Ich habe zwar noch keinen Dan Brown Roman gelesen, aber schon 1-2 Verfilmungen zu seinen Büchern gesehen und denke, dass auch dieses Buch eher in diese „Verschwörungstheorien Ecke“ gehört. Ich hatte mir gewünscht mehr mit rätseln zu können und trotz des ausführlichen Schreibstils, konnten mich weder Rafaela noch Atila, als Menschen überzeugen.
Fazit: Ein mit viel Liebe zum Detail gestaltetes Buch, welches bestimmt einige Leser findet, die auch vom Inhalt begeistert sind. Mich konnte diese Geschichte leider nicht überzeugen, da es mir viel zu anstrengend (mit den vielen verschiedenen Organisationen) und langatmig war. Ebenfalls bin ich mit den Protagonisten einfach nicht warm geworden. Bewertung Ich gebe 3 / 5 ♥ ♥ ♥
Der erste Band der Amizaras-Chronik ist nicht nur wunderschön illustriert und gestaltet, die Story ist einfach genial! Sie liest sich echt toll und es gibt viele witzige Stellen und Anspielungen.
Die Geschichte war spannender als gedacht. Es wird aus zwei Perspektiven in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben und ich bin mir noch nicht sicher wie die beiden zusammenspielen.
atemberaubende Kombination aus Mythen und Fantasie „Aschamdon – Amizaras Chronik Band 1“ von Valerian Caithoque ist der erste Teil einer Urbanfantasy-Trilogie. Schon als Kind sah Rafaela Dinge, die sonst keiner sah. Nach dem ihr kleiner Bruder tot aufgefunden wurde, schien sie unter Verdacht zu stehen. Darauf hin wurde sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort begegnete ihr ein Mann der flügelähnliche Gebilde am Rücken hat. Er versprach sie herauszuholen, wenn sie für ihn arbeiten würde. Rafaela kann diese flügelartigen Energieströme sehen, die die Ariach besitzen. Durch ihre Attacke auf ihren Vater wird sie in eine Irrenanstalt geschickt. Ihr Leben ist immer ein Gefängnis gewesen. Sie sucht immer einen Ausweg. Doch kommt sie nicht wirklich raus. Es ist egal ob es die beiden Protagonisten Rafaela und Atila sind oder einer der anderen Charaktere. Keiner ist einfach gestrickt. Jeder hat seine Ecken und Kanten, je mehr man liest desto besser lernt man sie kennen. Sie sind auch nicht die typischen Helden oder Stereotypen, die man sonst so kennt. Dennoch wirken sie sehr real. Valerian Caithoque hat eine sehr umfassende Welt hier geschaffen. Sie spielt in unserer Welt mit unseren Mythen. Die Ariach sind menschenähnliche Wesen, die an Engel erinnert. Es gibt verschiedene Gruppen, die unter anderem die Geschicke der Menschen lenken. Sie bieten ein sehr langes Leben, Macht und Reichtum. Doch sind sie untereinander in einem Krieg, den sie durch die Menschen austragen lassen. Es gibt zwei Handlungsstränge. Es sind nicht nur zwei verschiedene Sichtweisen, zwei Handlungsorte, … Sondern es liegen auch mehr als 50 Jahre dazwischen. Man steigt mit den beiden Protas langsam in die Geschichte und den Mysterien ein. Was auch wichtig ist, denn es gibt komplexe Strukuren. Sie vermischen unsere Sagen und Mythen mit den Fantasy-Aspekten. Man kann das Buch also nicht mal eben zwischen durch lesen, es fordert den Leser. Dennoch zieht es einen in seinen Bann und man möchte mehr erfahren. Das Cover zeigt ein wappenähnliches Gebilde mit merkwürdigen Schriftzeichen darauf. Sonst ist es eher unscheinbar. Schlägt man das Buch auf, sieht man überall verteilt Zeichnungen, die die Handlung untermalen oder gewisse Gegenstände verdeutlichen. Normal würde man ja sagen, dass ein gutes Buch solche Zeichnungen nicht braucht. Die Geschichte würde auch ohne sie auskommen, sie unterstreicht hier nur und macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis. Als es hies es werden Blogger für eine Blogtour zu diesem Buch gesucht, war ich sofort von den Zeichnungen begeistert, aber auch der Klappentext hat mich aufmerken lassen. Ich war gespannt was mich da erwartet und ich wurde mehr als überrascht. Es total komplex angefangen bei den Charakteren bis zu der Story selbst. Dennoch konnteich immer gut am Ball bleiben. Mit hat es gefallen, wie unsere Mythen da verpackt wurden; wie unsere Welt mit der Fantasie verknüpft wurde. Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.
Meine Meinung: Dieses Buch gehört zu den Büchern, bei den es Liebe auf den ersten Blick war, als ich sie zum ersten Mal in der Hand hatte. Das Buch fällt unheimlich auf. Es ist zum einen deutlich Größer als andere Bücher. Außerdem hat es einen Lederbuchrücken und die Seiten sind alle gefärbt und haben tolle Illustrationen! Hier bekommt ihr einen Einblick. Ich war super gespannt, ob der Inhalt mich auch so begeistert kann, wie das Aussehen des Buches, schon mal Vorweg gesagt, nicht ganz so sehr, aber begeistert hat es mich. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. Zum einen spielt es in der Vergangenheit zwischen 19444 und 1965 und zum anderen in der Gegenwart. In der Vergangenheit begleitet man Rafaela, sie hat einen Gefährten nämlich Aschamdon, was das genau ist, müsst ihr natürlich selber lesen. In der Gegenwart begleitet man Atila, er ist Antiquitätenhändler und immer auf der Suche nach wertvollen Artefakten. Ich wusste erst nicht so recht, wie die beiden Handlungssträngen zu einander gehören. Man benötigt da etwas Geduld, um das herauszufinden. Ich bin total durch das Buch gerast, denn die Kapitel sind sehr kurz, sodass man schnell noch Kapitel liest. Es hält unheimlich viele Wendungen bereit, die das Buch zu einem Pagetuner macht. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist anders als andere, aber man konnte ihn super lesen. Er war einfach besonders, genau wie das Buch. Ich weiß überhaupt nicht in welches Genre ich das Buch einordnen kann. Es enthält Fantasy, Mystery und Thriller. Es ist also für jeden etwas dabei! Das Ende ist komplett offen, sodass ich auch super gerne den zweiten Teil lesen möchte und muss.
Fazit: Der erste Teil der Amizaras Chroniken hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur die Aufmachung ist grandios, sondern auch der Inhalt hat mir wirklich gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich toll und kenne ich so noch nicht. Für 5 Sterne fehlte mir allerdings noch was, aber es bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
Die Jagd nach dem ewigen Leben sowie der Kampf zwischen Guten und Bösen "Engeln" stehen hier im Vordergrund. Man erlebt diese einmal aus Sicht Atilas im Jahre 2002 in Wien, sowie aus der Sicht von Raffaela 1959 in Rom.
Fazit:
Das Buch beginnt düster. Kurz aber prägnant. Es zeichnen sich komplex konstruierte Charaktere ab und die Reise in die düsteren Tiefen der menschlichen Seele. Der Autor lässt lebendige Bilder vor den Augen des Lesers entstehen durch seine detailgenauen Umgebungsbeschreibungen. - Magisch & mystisch. Die Denkanstöße vor den jeweiligen Kapiteln finde ich hervorragend. Mein Interesse an Tarot hat der Autor nun definitiv geweckt. Ob wohl alle Angaben darüber stimmen? Die Sagen und Legenden die sich darum weben? Genauso die Mengen an Details aus der Geschichte sowie Religion. Was ist wahr? Was hat der Autor dazu erfunden damit sein Buch lebt? Es ist auf jedenfall toll geschrieben, absolut fesselnd und die Seitengestaltung ist ein Traum. Schon das Cover ist einfach mega! Insgesamt ist das Buch relativ düster, aber auch zum Teil mit Witz geschrieben. Gegen Ende wurden es mir dann ein wenig zu viele Details wer mit wem und warum... Glaub ich habe da dann doch leicht den Überblick verloren. :P Kann aber kaum erwarten die anderen beiden Teile in den Händen zu halten. Absolut empfehlenswert! Es hat mir nicht nur einmal den Atem stocken lassen und mir eine Gänsehaut verpasst!