Ein bisschen langweilig zu lesen, um ehrlich zu sein, weil nicht so richtig viel passiert und dafür alles mögliche bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Außerdem ist Terry eine gewöhnungsbedürftige Protagonistin, bei der ich ins Schwanken kam zwischen Mitleid für ihre Situation (v.a. am Ende wird recht deutlich, wieso sie sich ihrer Mutter gegenüber wie ein Gör verhält und das alles eigentlich nur auf ihrer Erziehung und den Menschen um sie herum beruht) und fehlendem Verständnis, denn Terry ist sich ihres finanziellen Privilegs null bewusst und verhält sich teilweise unmöglich, v.a. ihrer Mutter und deren Liebhabern gegenüber.
Erschreckend fand ich außerdem die zahlreichen beinahe-Vergewaltigungen, die irgendwie weder mit genügend Bedrohlichkeit geschildert wurden, noch im Nachhinein eine adäquate Auseinandersetzung bekamen. Schön fand ich dafür das eindringliche Berlin-Setting um den Kuhdamm herum. Obwohl ich mich hier gefragt habe, warum die Mauer oder Ostberlin nie auch nur erwähnt werden.
Nepatiko,toks jausmas, kad knyga apie nieką. Maištaujanti ir savęs ieškanti paauglė, krečianti aibes savo mamai, bet nei kažkokios prasmės ar minties čia nemačiau