Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert...
Diana Menschig, geboren 1973, absolvierte nach einem Studium der Psychologie mehrere Stationen in Marktforschung und Personalmanagement, bevor sie einen Spieleladen eröffnete. Heute arbeitet sie als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in fantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden, einer Katze und vielen Rennrädern ein Haus am Niederrhein.
Tom ist Schriftsteller; er schreibt Fantasy-Romane über eine fiktive Welt namens Willerin. Sein Romanheld dort ist Laryon. Als Tom sich auf den Weg macht, um seinen Bruder in Australien zu besuchen, landet er unverhofft nicht in Australien – sondern in Willerin! Laryon ist alles andere als erfreut darüber, seinen „Worthüter“ zu treffen, doch Laryon und Tom müssen sich zusammenreißen und gemeinsam nach einem Jungen namens Kary suchen.
* Meine Meinung * Die Geschichte ist sehr fantastisch und zum Teil auch sehr verwirrend. Man muss schon konzentriert lesen, um die Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Tom ist ein Charakter, der nicht auf den ersten Blick sympathisch erscheint. Ich mochte ihn, aber er hat doch einige Ecken und Kanten. Aber gerade das hat mir hier sehr gut gefallen, denn oft sind die Protagonisten mir zu glatt. Tom hat viele negative Seiten, aber doch auch gute. Er scheint manchmal etwas überheblich zu sein, dann wieder sehr naiv und unbedarft. Aber er kann auch Gefühle zeigen und für seine Fehler einstehen. Dagegen ist mir Mellie mit der Zeit immer unsympathischer geworden. Sie erwartet Dinge von Tom, die er gar nicht leisten kann, weil ihm einfach das entsprechende Wissen fehlt. Laryon konnte ich nicht wirklich einschätzen. Mal war er der nette hilfsbereite Junge, dann wiederum war er aggressiv und ablehnend. Auf jeden Fall war es interessant, die Entwicklung der Charaktere mitzuerleben. Langweilig wurde es mir mit dieser Lektüre nie, auch wenn nicht immer etwas Aufregendes passierte. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen.
Ein paar Tage nachdem ich anfing, es zu pausieren, habe ich nicht viel Lust, es wieder in die Hand zu nehmen. Es tut mir leid um das Potential der Geschichte, aber die Rahmenhandlung ist für mich viel zu uninteressant und unterbricht alles.
Zu diesem Buch muss ich leider einen Abbruchbericht schreiben, da ich nach knapp der Hälfte das Handtuch warf. Dies tat mir ehrlich gesagt sehr leid, da die Kurzbeschreibung wirklich eine interessante Story anpries.
Man erlebt das Buch aus mehreren Sichtweisen, was ich persönlich immer sehr mag. Leider fanden die Wechsel in viel zu großen Abständen statt, die dazu noch nicht einmal wirklich spannend waren, so das man eine gefühlte Ewigkeit die Erlebnisse des Einen erlesen musste. Allgemein wirkte sowohl die Welt von Tom, als auch die seiner Schöpfung Laryon sehr platt und fad. Dies lag meiner Meinung nach daran, das man Personen, Landschaften oder Gegenstände sehr detailliert darstellte, aber dabei die Übersicht über die Wichtigkeiten verloren hatte. Dies merkte man auch an den Nebencharakteren, die im Gegensatz zu den Hauptcharakteren sehr komplizierte Persönlichkeiten hatten und mit ihren Eigenarten sehr schnell nervig wurden.
Am Ende blieb die eigene Fantasie komplett auf der Strecke, da der Kopf mehr damit zutun hatte, die Beschreibungen zu einem Bild zusammenzufügen. So nahm sich das Buch selbst seine eigene Magie.
Durch die übertrieben vielen Beschreibungen, hatte ich schließlich auch Probleme im Buch voran zu kommen. Ich kämpfte um jede Seite, wobei der Text auf einer Seite einfach kein Ende nehmen wollte und mich trotzdem nicht in der Geschichte voran brachte. Wer allerdings eine Vorliebe für detaillierte Welten hat, der dürfte mit dem Buch seine helle Freude haben.
Mein Fazit
Ich ging mit viel Freude an dieses Buch und war dementsprechend enttäuscht, das mir weder die Charaktere noch die Geschichte selbst wirklich zusagten.
Zäh... Ein Fantasyromandebüt. Es hat mir leider nicht besonders gut gefallen. Es beginnt vielversprechend, lebendige Sprache, nette Hauptfigur (wobei ein Autor als Protagonist jetzt nicht sooo originell ist und dass er in sein eigenes Buch purzelt, habe ich nun schon echt zu oft gelesen/gesehen. Aber nun gut, das steht ja im Klappentext und wenn ich es trotzdem kaufe, bin ich ja selbst schuld).
Und dann kommt der Mittelteil. Ca. 300 Seiten lang springt die Autorin zwischen der Buchwelt, dem Erleben des Protagonisten in der wirklichen Welt und einer dritten Meta-Ebene lustig hin und her. Das geht mir ziemlich konfus voran und mehrmals verliere ich den Faden - zum Ende hin völlig. Zudem ist dieser Mittelteil für mich zu langsam erzählt. Wenn da einer durch einen Wald reitet, dann kann das schon mal 5 Seiten dauern, in denen er sich Bäume und Vögel ansieht, bevor die Handlung einsetzt. Nun will ich aber wenigstens wissen, wie es ausgeht.
Schließlich das enttäuschende Ende. Die Buchauflösung funktioniert wie folgt: zwei Figuren reden miteinander. Eine erklärt in seitenlangen Monologen die Auflösung. Sie hat kratertiefe Lücken, woraufhin in dem "Dialog" die andere Figur jeweils fragt: "Aber wieso ist denn...?" und die Antwort lautet inhaltlich mehr oder weniger: "Das weiß ich nicht genau, das ist eben so."
Da potenzieren sich gleich mehrere Fehler - einerseits das unsägliche tell in seiner übelsten Form, nicht geschlossene Handlungsfäden und daraus resultiert für mich ein unbefriedigendes Leseerlebnis für mich.
Als mir der Droemer Knaur Verlag mir im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks.de Diana Menschigs Debütwerk zuschickte, erwartete ich es mit großer Vorfreude. Als ich mich für die Leserunde bewarb, fiel mir sofort das Cover ins Auge: Ein Buch, aufgeschlagen auf einem Tisch, leuchtet in einen türkisen Himmel, die Silhouette zweiter Vögel – welche sich später als Schwarzmilane herausstellen sollen und auch eine Bedeutung im Buch haben – schwebt über dem Schriftzug »Hüter der Worte«. Ich habe mir Zeit gelassen mit diesem Buch, einem Fantasyroman, der mich nicht nur überraschte, verzauberte und mich tief in die Geschichte eines Buches im Buch zog, sondern mich intensiv beschäftigte, mit dem geschriebenen Wort, seiner Wirkung auf den Leser und den Schreibenden. Diana Menschigs Roman wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und gehört jetzt schon zu meinen Favoriten ♥ des Jahres 2012. Warum, möchte ich euch nun berichten…
Mögen gute Worte dich behüten.
Worum geht es?
Tom Schäfer, seines Zeichens Autor einer mit einem fulminanten Start gekrönten Buchreihe – arrogant und auch ein wenig schusselig – stellt eines Abends inmitten seiner Schreibwerkstatt über den zweiten Band seiner Geschichte um Grenzhüter Laryon fest, dass er nicht weiterkommt. Schreibblockade nennt man das, und diese kommt gerade sehr ungelegen, denn seine Lektorin Susanne, die ihm schon desöfteren den Hintern aus der einen oder anderen Misslage förmlich herausgeschrieben hat, wartet auf ihre Email mit dem fertigstellten Manuskript. Doch Toms Prioritäten sehen anders aus, er hat eine Frau kennengelernt, ihr Name ist Melli. Doch so recht kann sich Tom nicht an den Abend ihres Kennenlernens erinnern. Was ist passiert? Leidet er nun auch unter Gedächtnisverlust? Ehe er sich versieht, befindet sich Tom auf einmal mittendrin in einer unglaublichen Geschichte, die mit seinem Romanhelden Laryon, der geheimnisvollen Mellie und der Buchwelt, welche Tom geschaffen hat, zu tun hat. Tom ist Teil dieser Geschichte, mehr als er jemals ahnen konnte…
Kein gewöhnlicher Fantasyplot
Viele kennen sicher diese Art zu schreiben, ein Buch im Buch. Ich wage es hier nun mal die Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke zu nennen, die ein ähnliches Konzept verfolgt. Aber Diana Menschigs Buch ist keine neue Tintenwelt, ich stelle vielmehr die Behauptung an, dass es aus der Reihe solcher Bücher hervorsticht, es ist etwas Besonderes. Die Autorin erfindet das Rad nicht neu, aber sie hat eine Art zu schreiben, die mich wirklich, wirklich beeindruckte. Ihre Wortwahl, die Syntax, ihre Eloquenz – vielleicht auch mit oder sogar sicherlich beeinflusst durch ihre Arbeit als Dozentin und Psychologin – gepaart mit einer intensiven Phantasie für das geschriebene Wort haben ein Buch erschaffen, das mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.
Vielschichtige, farbig dargestellte Charaktere begleiteten mich auf den schlussendlich fast 600 Seiten, welche die Autorin zu ihrem Bedauern kürzen musste und die großartige Idee hatte, auf dem zum Buch gehörenden Blog Toms – worthueter.de – das “verloren gegangene” Kapitel für uns Leser als pdf-Datei bereitzustellen. In diesem Kapitel wird uns Laryons Kindheit in aller Ausführlichkeit dargestellt, doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Die Handlung verzweigt sich in zwei Handlungsfäden, die eine widmet sich der Welt Laryons innerhalb des Buches, welches Tom schreibt; der zweite Strang vermittelt dem Leser einen Eindruck in Toms Schaffen auf der irdischen Welt der Stadt Münster außerhalb des Buches, seine Erlebnisse als Autor, seine Verwirrung, seine Gedanken und Ängste ob des halbfertigen Buches. Zusätzlich teilte die Autorin ihr Werk in Abschnitte ein, deren Bezeichnungen unter anderem »Wortspiel«, »Wortfetzen«, »Wortwechsel« und »Wortgestalt« lauten. Der Bezug auf den Begriff »Wort« wird hier noch einmal betont, denn dies ist die alles entscheidende Thematik des Romans.
Welche Wirkung hat das geschriebene, das gesprochene Wort auf den Autor, auf seine Wortgestalt, auf die nähere Umgebung dieser Gestalt? Welche Gefahr birgt die Macht eines einzigen Wortes, ob auf einem Laptop getippt oder in die Welt hinausgerufen?
Ich muss ehrlich zugeben, ich kann auf weiten Strecken das Verhalten unseres werten Autors Herrn Schäfer als nicht besonders erfreulich bezeichnen, ich möchte es eher als dreist, frech und ungeschickt betiteln. Er wirkt auf mich nun nicht direkt unsympathisch, aber ein wenig unbeholfen im Bezug auf das weibliche Geschlecht. Er ist scheinbar ziemlich von sich selbst überzeugt, aber nicht so sehr, als dass er ein solides Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufbringt. Diana Menschig stellt diesen Charakter aber mit all seinen Ecken und Kanten sehr überzeugend dar, weiß geschickt Dialoge einzuflechten und lässt nie, aber auch wirklich zu keiner Minute Langweile während des Lesens aufkommen. Lange Zeit lässt sie mich als Leser im Dunkeln tappen, führt uns kreuz und quer durch Wälder & Wiesen der Insel Willerin (Buchwelt), stapft mit uns gemeinsam mit Autor Tom über die Buchmesse (Erde der Gegenwart) und stellt den inneren Konflikt desselben eloquent dar. Man könnte den Roman flüssig an einem Wochenende “herunterlesen”, getrieben von der Neugier, wie die beiden Welten miteinander zusammenhängen, wann die Grenze verschwimmt und Tom wie bereits auf dem Klappentext angedeutet sich inmitten der Welt seiner Buchfiguren befindet. Auch der Protagonist der Buchwelt, Laryon gefiel mir ausgesprochen gut.
Phantastisches Debüt!
Was ich während des Lesens gemeinsam mit der Autorin feststellte, welche übrigens die Leserunde in mir bis dahin unbekannt intensiver Art und Weise mitverfolgte, begleitete und kommentiere – danke dafür! -, floss nicht nur ihre berufliche Erfahrung in »Hüter der Worte« mit ein, sondern auch ihre Liebe zum Rollenspiel. Da ich dieses Jahr das erste Mal mit Pen & Paper in Berührung kam und es als ein Spiel empfand, das viel Vorstellungskraft, Fantasie und Ausdrucksstärke erfordert, konnte ich zwischen den Zeilen spürbar herauslesen, mit wie viel Herzblut und eben genannter Fantasie die Autorin ihr Buch schrieb, den Worten Farbe verlieh und der Geschichte die gewisse Prise Besonderheit einhauchte. Als ich das Buch nach ungefähr zwei Wochen Lesens aus der Hand legte, tat ich dies mit ein wenig Wehmut. Denn die Entführung auf die Insel Willerin, zwischen den wogenden Grasfeldern der Molannen, dunklen Nadelwäldern Foryanas, schroffen verschneiten Berggipfeln des Nordgebirges und knisterndem Kaminfeuer im Reich Trakans lies das allseits bekannte Kino in vollem 16:9 in meinem Kopf laufen. Wer übrigens ein wenig Unterstützung seiner Vorstellungskraft benötigt, kann ganz hinten im Buch einen Blick auf die gezeichnete Karte werfen, den Stammbaum der Worthüter allerdings sollte man tunlichst erst spät ansehen, da er sehr viel über die Zuordnung der Charaktere verrät – es sei denn, man blickt absolut nicht durch, dann sei es wohl gestattet. Schlussendlich hätte ich mir gewünscht, dass das Ende nicht ganz so schnell dahingaloppiert, was aber angesichts der schieren Erzählvielfalt wohl nicht vermeidbar gewesen ist, denn auch hier musste der Rotstift angesetzt werden und diese Kürzung bzw. Stauchung spürt der Leser durchaus. Die Qualität des Inhalts leidet darunter nicht gravierend, nur ein wenig mehr Worte, die es zu hüten gilt, ein paar zwanzig Seiten mehr zu lesen hätten nicht geschadet.
Mein Fazit: Chapeau Diana Menschig, ein gelungenes Debüt! Das ist ein Buch, welches dem Fantasygenre alle Ehre macht, begeistert und nachdrücklich im Gedächtnis bleibt. Ich kann es vorbehaltlos allen empfehlen, die wieder einmal in eine fantasievolle Welt abtauchen wollen, die das Thema “Buch im Buch” zu lieben gelernt haben und dennoch etwas Neues entdecken wollen.
Die ersten 300-400 Seiten fand ich wirklich super. Cooles Konzept, neue Idee, mal was völlig anderes. Klassische Fantasy trifft auf humorvollen Fourth-Wall-Break wie man es von "Die unendliche Geschichte" oder "Tintenherz" kennt. Dieser Roman war allerdings deutlich humorvoller und nimmt sich an vielen Stellen selbst nicht allzu ernst. Die Figuren waren sympathisch, die Handlung spannend und man wollte unbedingt mehr über die größeren Zusammenhänge erfahren! Leider wurde es gegen Ende hin sehr wirr, es wurden meiner Meinung nach zu viele Informationen in die Handlung reingepresst, immer noch eine Erkenntnis, noch eine Wendung, noch ein Geschehnis - es war einfach zu viel und gegen Ende teilweise wirr und schwer zu folgen. Außerdem fand ich die Darstellung des Schriftsteller-Berufes etwas sehr romantisiert und stark verienfacht (ein gefeierter Fantasy-Autor lebt in einem Wohnheimzimmer und lebt von Fertigsuppe ?!), das fand ich nicht so glaubwürdig. Daher leider 1-1,5 Sterne Abzug. Dennoch empfehlenswert!
Dieses Buch ist einfach Wow! Ich hab mich als ich es gesehen habe, direkt in das mega Cover verguckt. Die Geschichte um Tom Schäfer einem Worthüter hat mich fast von Seite 1 an total begeistern können. Am Anfang hab ich etwas gebraucht um ins Buch zukommen. Aber dann könnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Manchmal musste ich schmunzeln oder rätseln oder aber ich war verärgert weil es wieder woanders weiter ging. Aber das hat dieses besondere Buch für mich ausgemacht. Die Charaktere um Tom, Mellie & Laryon sind in ihren Eigenarten gut herausgearbeitet worden & teilweise wirken sie dabei noch sehr sympathisch. Man muss der Geschichte am Anfang eine Chance geben, dann bekommt man auch eine richtig gute Unterhaltung. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht & locker.
"Was wäre, [...] wenn das jemand mit dir machen würde?" "Was machen?" "Dich in Lebensgefahr bringen zum Beispiel. Gedankenlos über dein Leben entscheiden zum Beispiel." (S. 142)
Inhalt: Der junge Autor Tom lernt während seiner größten Schreibblockade Mellie kennen. Sie ist seine Muse, diskutiert mit ihm die von ihm erschaffene Fantasy-Welt von Willerin, dem Schauplatz seiner Fantasy-Reihe. Mellie bringt Kritik ein, hängt aber - Toms Meinung nach - zu sehr an den einzelnen Charakteren. Tom entdeckt Notizen, die Mellie gemacht hat. Notizen über Willerin, Toms Hauptprotagonisten Laryon und einen möglichen Verlauf seiner Geschichte. Tom greift die Ideen auf und fügt den jungen Kary hinzu, auf dessen Namen er in Gesprächen über Mellies geheimnisvollen Job gestoßen ist. Doch anstatt sich bei der Präsentation seines neuen Werkes zu freuen, fällt Mellie aus allen Wolken und kann nicht fassen, dass er Karys Geschichte veröffentlicht und somit seinen Aufenthaltsort preisgegeben hat. War es wirklich nur Fanfiction? Als dann der Sohn des "Godfather of Fantasy" mit einem unveröffentlichten Manuskript seines Vaters auftaucht, ist die Verwirrung perfekt: Das uralte Manuskript beinhaltet 1:1 Teile seines neuen Romans. Mit dem Unterschied, dass eine Frau darin auftaucht, deren Beschreibung nur auf Mellie zutreffen kann. Zufall?
Währenddessen trifft der Grenzreiter Laryon auf seiner Patrouille auf einen seltsamen Jungen namens Kary, dessen Wächter ihn beinahe tötet. Im letzten Moment hindert ihn der Junge mit den Worten "er hat eine Geschichte" daran. Laryon lässt sich darauf ein und erfährt von der Gabe des Jungen. Seine Geschichte klingt unglaublich. Doch was ist in einer Welt wie Willerin schon unmöglich? In einer Welt, in der es Schwarzmagier gibt und früher Kriege gegen sie geführt wurden? Wer ist dieser Junge, den jeder haben will?
Meinung: Der Einstieg in die von Frau Menschig geschaffene Welt war unglaublich! Ich habe die ersten 200 Seiten in einem Rutsch gelesen, denn jedes Kapitel endete so spannend, dass ich mich nicht losreißen konnte. Es wimmelte vor unvorhergesehenen und spektakulären Wendungen. Leider flaute die Spannung nach der ersten Hälfte ab und wich für mich zu "technischen" Erklärungen, komplizierten Abläufen und dem Versuch, alles aufzuklären...
Die Protagonisten sind allesamt toll beschrieben, haben Hand und Fuß und ihre eigenen Beweggründe.
Der Charakter des Schreiberlings Tom blühte erst richtig auf, als Mellie in sein Leben tritt. Bislang hat er in den Tag gelebt, sich keine Gedanken gemacht und wollte nur seinen Fantasy-Epos fortsetzen. Ob er damit seinem Charakter Leid antut oder nicht, störte ihn nicht. Es ist doch nur ein Charakter eines Buches, oder? Je mehr Tom erfährt, desto mehr versteht er die unglaubliche Verantwortung, die er trägt. Was aus den "falschen" Beweggründen begann, wird zu einer tiefen Verbundenheit und einem weisen Umgang mit seiner Pflicht.
Diesen lehrt ihn Mellie, die mit soviel Herz an Toms Protagonisten zu hängen scheint, dass es schon beinahe lächerlich klingt. Sie überzeugt Tom davon, die Aufgabe gewissenhaft zu meistern und lehrt ihn, auf ihre Art zu denken. Und vielleicht hat sich auch das Gefühl des Alleinseins in ihrem Inneren bald erledigt.
Der Charakter von Toms Hauptprotagonisten Laryon ist ausgereift und tiefgründig. Er hat eine Vergangenheit und eine Aufgabe, die sein Leben zu seiner vollen Zufriedenheit ausfüllt. Warum sollte er mehr wollen? Warum sollte er etwas riskieren? Im Klartext langweilig (zumindest für seinen "Schöpfer" Tom). Also muss sich in Laryons Leben einiges ändern. Schlimmer als alles, was Laryon sich vorstellen kann, ist die Tatsache, jemand würde über ihn bestimmen. Ihm, der doch bislang die Selbstständigkeit in Person war. Wird er mit diesem Schicksal leben können?
"Hüter der Worte" wurde als "Tintenherz für Erwachsene" propagiert, dem ich aber nur bedingt zustimmen kann. Das einzige, was sie meiner Meinung nach gemein haben, ist die Tatsache, dass sich die reale Welt mit der Romanwelt mischt.
Im personalen Erzählstil wechselt die Autorin zwischen Toms und Laryons Perspektive. Zwischenepisoden aus einem dritten Handlungsstrang zeigen nach und nach auf, was "hinter" dem Ganzen steckt. Später wird die Handlung um Fynns Perspektive erweitert. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Es ist alles sehr detailliert, aber nicht übertrieben, beschrieben.
Was mir besonders gefallen hat: Als Rezensentin beschreibe ich Charaktere, mache mir Gedanken über Handlungsstränge, undurchsichtige Handlungen der Protagonisten oder verschiedene Genres in der Welt der Bücher. Durch Tom erhält man eine neue Sicht auf all die Dinge und bekommt eine herrliche Erklärung dafür, warum so manch ein Autor denkt, seine Protagonisten hätten ein Eigenleben.
"Hüter der Worte" ist in sich abgeschlossen. Trotz der vielen Erklärungen habe ich immer noch offene Fragen und meine Enttäuschung, dass das grandiose Niveau der ersten Buchhälfte nicht gehalten wurde, klingt noch nach.
Urteil: "Hüter der Worte" bot mir zu Beginn einen Lesespaß ungeahnten Ausmaßes. Leider konnte sich dieses Niveau nicht halten und die Geschichte verkomplizierte sich mehr und mehr. Dennoch verfolgte ich Laryons "Geschichte" und Toms Leidenschaft mit vollem Eifer und belohne dies mit 4 Büchern.
Eine absolute Empfehlung für alle, die ein fantasievolles Abenteuer suchen und sich auch in eine Geschichte in der Geschichte hineindenken können.
Der erfolgreiche Fantasyautor Tom Schäfer leidet unter einer Schreibblockade. Doch der Abgabetermin für seinen nächsten Roman um den jungen Grenzwächter Laryon rückt immer näher. Zu seinem Glück trifft er auf die attraktive und geheimnisvolle Melanie, die ihm neue Ideen zu seiner Welt gibt und sich scheinbar sehr gut darin auskennt, ohne jemals zuvor von seinen Romanen gehört zu haben. Toms neue Muse, die beruflich nach vermissten Personen sucht, gibt sich sehr verschwiegen, dennoch schnappt der junge Autor das Eine oder Andere auf und verwebt es mit seinem fiktionalen Stoff. Auch findet er Notizen und Ideen, die Mellie zu seiner Welt “Willerin” geschrieben hat, und bedient sich ungeniert. Als das Buch erscheint, ist nicht nur Mellie geschockt, auch ein Nachfahre des “Godfather of Fantasy” reagiert vollkommen unerwartet. Toms Welt gerät jedoch endgültig aus den Fugen als er sich selbst in seiner Buchwelt wiederfindet. Schnell ist er begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Doch ausgerechnet sein Held Laryon steht dem naiven Tom mehr als skeptisch gegenüber. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Jungen Kary und im Kampf gegen die mächtigen Magier kann er einen Anfänger nun wirklich nicht gebrauchen.
“Wann bekommt man schon mal Gelegenheit, das Land eines Volkes kennenzulernen und zu bereisen, von dem man bis vor ein paar Tagen noch nicht einmal wusste, dass es überhaupt existiert! Das ist phantastisch, das ist wahr gewordene Fiktion. Etwas Schöneres kann ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen” (Tom in “Hüter der Worte”, S. 296)
Diana Menschig spielt in ihrem Debütroman sowohl mit dem Traum eines Schriftstellers, seinen Figuren real begegnen zu können als auch mit dem Traum eines Rollenspielers, einmal ganz real in die Rollenspielwelt eintauchen zu können und “echte Abenteuer” zu erleben.
Zunächst ist die Handlung in zwei Stränge geteilt. Der Leser folgt abwechselnd dem realen Leben Toms, wie er versucht, seinen Fantasyroman zu einem Abschluss zu bringen und seinem fiktionalen Helden Laryon, der auf der Insel Willerin nichtsahnend in ein großes Abenteuer geführt wird. Die Wechsel vollziehen sich zunehmend schneller bis sie zu einem Erzählstrang verwoben werden.
Tom macht es in seiner Naivität und Egozentrik nicht immer leicht, ihn zu mögen, aber seine Begeisterungsfähigkeit und eigentlich immer gute Absicht lassen ihn dann doch wie einen liebenswürdigen Tollpatsch erscheinen. Man spürt seine Verzweiflung angesichts der Schreibblockade, die ihn immer weiter von seinen Freunden entfernt. Nur Mellie ist noch wichtig, die auf ihre geheimnisvolle Art und Weise mit Rat und Tat zur Seite steht.
Sein Held Laryon ist Tom ähnlicher als man auf den ersten Blick glauben mag, dennoch sind die beiden wie Feuer und Wasser, was Tom unheimlich kränkt. Laryon ist ein treuer Freund, der auf pragmatische Weise versucht, das Beste aus einer Situation zu machen. Die beiden brauchen eine Weile, um herauszufinden, dass sie nur zusammen weiterkommen.. Die lebendigen Wortwechsel auf dem Weg dahin geben dem Buch Würze und Humor.
Doch “Hüter der Worte”ist mehr als nur die Geschichte von einem Autor, der sich in seiner eigenen Erzählung wiederfindet. Mit einer Hierarchie von Worthütern und Wortgestalten wird eine ganz eigene Hintergrundwelt geschaffen, die sich noch hinter der Geschichte Laryons und seiner Gefährten verbirgt und in der auch Tom nur ein Teil des Ganzen ist. Die Erklärung dieser Hintergrundwelt nimmt leider sehr viel Zeit in Anspruch, so dass das Buch von da an ein wenig an Fahrt verliert. Da mich vordergründig Laryons Welt und seine Geschichte fasziniert hat und ich es spannend fand, Tom in seinen Nöten zu begleiten, hat es mich schon gestört, dass das, was die Handlung bis dahin vorangetrieben hatte (Suche nach Kary), vorübergehend aus dem Blickfeld der Autorin gerät.
Besonderen Spaß hatte ich an den Bezugspunkten zum klassischen Pen-and-Paper-Rollenspiel. Nicht nur ist Tom selbst Rollenspieler, auch Diana Menschigs Danksagungen am Ende des Buches entnehme ich, dass sie selbst aktiv RPG spielt. So hat Tom auf jeden Fall ein Seil dabei, was er “mit einem merkwürdigen Ritual eines Spiels” begründet oder jemand weigert sich, den “Info-Elf” zu spielen.
“Hüter der Worte” ist besonders in den Passagen auf “Willerin” atmosphärisch dicht geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Im Anhang gibt es einen Stammtbaum der Worthüter und eine Karte von Willerin. Trotz der Längen im letzten Drittel ist der Roman auf jeden Fall ein besonderes Häppchen Fantasy, nicht nur für begeisterte Rollenspieler.
Kurzbeschreibung: Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert...
Zur Autorin: Diana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in phantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus an Niederrhein.
Rezension: Tom Schäfer ist ein aufstrebender Schriftsteller im Fantasy-Genre. Seine bisherigen Romane verkaufen sich gut und nun hat er einen Zyklus über 11 Bücher mit seinem Protagonisten Laryon geplant. Das erste Buch müsste eigentlich schon längst fertig sein, doch Tom leidet unter einer Schreibblockade. Erst die Begegnung mit Melanie, in die er sich verliebt, scheint Tom auf den richtigen Weg bezüglich seines Projektes zu bringen.
Melanie hilft ihm mit handgeschriebenen Hinweisen, seine Blockade hinter sich zu lassen. Doch warum weiß sie so viel über Willerin, die Welt, in der Toms Romane spielen? Das versucht Tom herauszufinden und auf einmal steht die Realität Kopf: Denn Tom findet sich in Willerin wieder, Laryon braucht seine Hilfe und Tom erfährt, dass er Laryons Worthüter ist...
Mit Hüter der Worte ist Diana Menschig ein eindrucksvolles Buch im Urban Fantasy-Genre gelungen. Zwar hatte ich anfangs Probleme in die Geschichte reinzukommen, da sich die Perspektiven abwechseln. Einerseits begleitet man Tom im echten Leben, andererseits ebenso Laryon in Willerin. Der Schreibstil wechselt von recht salopp (aus Toms Perspektive) in detailliert (Laryons Sicht), wie man es von High Fantasy gewohnt ist. Dies war zu Beginn für mich etwas gewöhnungsbedürftig.
Protagonist Tom Schäfer war mir anfangs nicht wirklich sympathisch. Er kommt sehr von sich eigenommen und überheblich daher, wirkt aber gleichzeitig in anderen Situationen unsicher und unreif. Erst als er sich selbst in Willerin wiederfindet, merkt man, dass er im Grunde genommen doch ein recht netter Kerl ist, auf den sich andere verlassen können.
Seine Freundin Mellie ist ein geheimnisvoller Charakter, der sehr viele Fragen aufwirft. Später erfährt man dann genau, warum sie so viel über Toms erdachte Welt Willerin und seine Bewohner weiß.
Mich konnte der Mix aus Realität und Fantasy durchaus überzeugen, jedoch fand ich auch einige Längen im Buch, die mir etwas zu ausführlich beschrieben waren. Ansonsten kann ich Hüter der Worte weiterempfehlen. Besonders Liebhaber des Fantasy-Bereichs werden hiermit ihre Freude haben, denn diese Geschichte hat mal etwas Neues und Kreatives zu bieten.
Fazit: Diana Menschig ist mit Hüter der Worte ein origineller und auch spannender Roman im Bereich Urban Fantasy gelungen, der zwar einige Längen aufweist, dies aber durch seine interessanten Charaktere wieder wettmacht.
Tom ist verzweifelt. Der Abgabetermin für sein neuestes Buch rückt immer näher, die Verlage warten sehnsüchtig auf sein neuestes Werk, und ihm fehlt einfach die zündende Idee. Irgendwie ist sein Buch einfallslos geworden, fad, es mangelt an Spannung.
Doch dann lernt Tom Mellie kennen, die sich für seine Buchreihe um die Welt Willerin interessiert, mit der er über seine Figuren reden kann, die ihm Tipps gibt. Aber manchmal benimmt sich Mellie komisch. Vor allem, wenn es darum geht, die Charaktere der Buchreihe in den Kampf zu schicken oder sie ähnlichen Gefahren auszusetzen. Dann wird Mellie immer ganz wütend und wirft Tom vor, mit dem Leben seiner Figuren zu spielen. Dabei existieren diese doch nur in Toms Fantasie...
Parallel dazu sieht Laryon seine Heimat Willerin in Gefahr, denn gefährliche Schwarzkunstmagier bedrohen die Insel und haben zudem auch noch einen Jungen entführt, der für die Zukunft des Landes von großer Wichtigkeit ist. Und merkwürdige Ereignisse nehmen ihren Lauf, die sich Laryon nicht erklären kann.
Liegt das daran, dass Tom gerade an seinem Manuskript bastelt und herumexperimentiert?
Das Buch braucht eine Weile, bis es in Fahrt kommt. Die Ereignisse, die im Klappentext erwähnt werden - nämlich, dass Tom in seine Fantasie-Welt Willerin reist - passieren erst nach fast 300 Seiten. Bis es so weit ist, beschreibt die Autorin zwar anschaulich das Leben von Tom und Laryon, aber wirkliche Spannung kommt hier nicht auf.
Dazu wird der Leser zu lange mit seinen Vermutungen und Spekulationen alleine gelassen. "Worthüter", "Wortgestalten" - das sind Begriffe, zu denen man sich zwar einiges einfallen lassen kann. Aber solange von der Autorin keine Erklärungen dazu kommen, bleibt es eben nur bei Vermutungen. Kurzum: Es mangelt an Erläuterungen. Die Zusammenhänge werden überhaupt nicht deutlich. Der Leser wechselt ständig zwischen der "normalen" Welt und der Welt von Willerin hin und her, begleitet dabei Tom und Laryon auf ihren Wegen. Aber es wird einfach nicht klar, was die Autorin sagen will. Es gibt immer wieder Szenen, mit denen man als Leser einfach nichts anfangen kann. Klar, im letzten Drittel werden die Zusammenhänge deutlich. Aber bis dahin bleibt alles ein großes Rätsel und man verliert als Leser den Mut, es zu lösen, weil einfach keine brauchbaren Hinweise erteilt werden.
Die Grundidee hinter dem Buch ist sicherlich nicht neu. Autoren, die in die Fantasiewelt ihrer Bücher schlüpfen, hat es schon gegeben. Diana Menschig hat um diesen Grundgedanken eine Geschichte gewoben, die authentisch und schlüssig ist, die sicherlich auch sehr fantasievoll und fantastisch ist. Aber dem Buch mangelt es einfach an echten Höhepunkten. Packende Spannung, die den Leser antreibt, kommt einfach nicht auf. Dazu bleiben die Charaktere einfach zu blass. Es fällt schwer, einen echten Zugang zu ihnen zu finden, da man einfach nicht weiß, welche Rolle sie spielen und was die Beweggründe für ihr Handeln sind.
Mein Fazit:
Ein fantasievoller Roman, dem es leider an Spannung mangelt.
Kurzbeschreibung Hier geht es um Tom und seine Aufgabe sich mit der Welt Willerin und auch seinem Hauptprotagonist Laryon auseinanderzusetzten. Denn Tom halt Laryons Leben in seinen Händen als Autor. Seine große Liebe und gleichzeitig Muse seiner schöpferischen Kraft in form von Mellie lehrt ihn sich in die Welt Willerins zu versetzen. Und dabei redet sie auch von Kary einem jungen der in dieser Welt eine sehr große Bedeutung hat und Tom merkt das nicht alles nur Fantasy ist....
Cover Das Cover ist sehr passend zur Geschichte und zieht mit dem Cover in seinen Bann. Ein Buch das offen vor sich liegt und mit einem Licht erstrahlt ist für mich ein Eyecatcher und auch mit der Farbwahl sehr stimmig und passend gewählt.
Charaktere Tom ist ein Autor der über das Schicksal seiner Protagonisten entscheidet je nachdem wie der Verlauf beschreibt was als nächstes auf sie zukommt. Er ist sich der Tatsache noch nicht bewusst das alles was er schreibt auch eine Wirkung hat auf das Leben anderer.
Laryon hat andere Sorgen die seine Heimat Willerin bedrohen und ist voll und ganz der Rettung verschrieben.
Mellie bringt Tom dazu sich mit der Welt die er beschreibt auseinanderzusetzten und ist seine große Liebe und Muse.
Schreibstil Die Autorin Diana Menschig hat hier eine Geschichte erschaffen die mich fasziniert. Der Schreibstil ist flüssig und man merkt schnell das einen die Geschichte in den Bann zieht. Das gute daran ist das es in sich abgeschlossen ist und das die Charaktere einen begeistert mitfiebern lassen.
Meinung Tom ist ein Autor der im moment unter einer Schreibblockade leidet und nachdem er sich in Mellie verliebt und sie gleichzeitig seine muse zu sein scheint, fließt die Geschichte über Willerin wieder in seine Feder.
Allerdings hat er nicht damit gerechnet das Mellie es ernst meint mit den Fragen was wäre wenn?
Wenn Tom das Leben oder sogar das Schicksal vieler Charaktere mit einem falschen Satz verändern könnte sei es nun ins positive oder negative.
Und Tom ist sich nicht mehr sicher was der Fantasie oder Realität entspricht und ist bereit sich seinem Hauptprotagonist Laryon zu zeigen.
Aber klappt das so einfach und was hat es mit Kary und den Schwarzmagiern im Land auf sich...
Sehr gut erzählt von der Geschichte in der Tom teil seiner eigenen Geschichte wird und das Schicksal neue Bande schmiedet.
Fazit Sehr empfehlenswert für alle die eine für mich sehr schöne Fantasy Geschichte lesen möchten! Ich kann es sehr weiter empfehlen.
Tom Schäfer lebt als junger Fantasyautor in Münster und steckt mitten in einer Schreibblockade. Doch der Abgabetermin für seinen neuen Roman naht, Ideen müssen aufs Papier. In dieser schwierigen Phase lernt er Mellie kennen. Sie scheint ein heimlicher Fan seiner Buchwelt zu sein, denn Tom findet bei ihr kleine Geschichten aus Willerin. Diesen Schauplatz hat er für seinen Fantasyzyklus erschaffen und Mellie bettet darin ihre Figuren ein, als hätte sie schon immer Einblick in Toms Ideen. So plötzlich die seltsame Mellie aufgetaucht ist, verschwindet sie auch wieder. Doch damit nicht genug: Tom gelangt durch nicht erklärbare Umstände in seine Romanwelt. Ist er dort auch den Gefahren gewachsen? Willerin ist nicht so friedlich wie gedacht...
"Das letzte Tageslicht fiel in spärlichen Streifen hoch oben durch die gläsernen Dachlichter. Sie erhaschte einen kurzen Blick auf den Geist, der mit Büchern beladen eines der Pulte umrundete."
In dieser beschriebenen Bibliothek beginnt der Debutroman von Diana Menschig. Für mich ein perfekter Einstieg, denn die Neugier war geweckt und Bibliotheken sind für Leseratten sowieso immer interessant. Danach teilt sich die Geschichte und erzählt von Tom in Münster und im zweiten Handlungsstrang von seiner Romanfigur Laryon in Willerin. Die Zusammenhänge und Hintergründe blieben dabei lange im Dunkeln, so dass meine Verwirrung ständig wuchs. Ein Bezug zu den Charakteren und Spekulationen waren für mich sehr schwierig. Doch zum Glück gab es unsere Leserunde, so konnte ich den Gedanken der anderen Leser und den Erklärungen der Autorin folgen. Das hat mir bei diesem Buch sehr geholfen, denn irgendwann hatte auch ich das Gefühl, in der Geschichte angekommen zu sein.
Die Auflösung empfand ich als sehr stimmig und angenehm. Zur kleinen Unterstützung gibt es übrigens hinten im Buch einen Stammbaum der Worthüter. Der kann für das Verständnis recht hilfreich sein, nimmt aber auch viel vorweg. Wer sich gern überraschen lässt und die ein oder anderen verwirrenden Momente nicht scheut, so wie ich, sieht sich das lieber erst nach dem Lesen an.
Hüter der Worte ist ein guter Fantasieroman, der in unserer Welt spielt und in einer Parallelwelt. Im Anhang gibt es einen Stammbaum, den man sich aber definitiv nicht vorher durchlesen sollte, da man sich sonst einige Überraschungen verdirbt. Der Protagonist Tom Schäfer ist ein arroganter und selbstbezogener junger Autor. Wie ich erfahren habe, auch durchaus von der Autorin so angelegt ;) Ich mochte ihn fast mehr als die Hälfte des Buches gar nicht, aber das tut der Story, dem Stil und den anderen Charakteren keinen Abbruch. Die Geschichte ist faszinierend und auch wenn das ein oder andere offen bleibt, so werden doch die wichtigsten Fragen geklärt. Man stürzt mit Tom praktisch ins Geschehen und lernt immer nach und nach, was es mit dieser Welt auf sich hat. Dabei gibt es auch bei unserem manchmal sehr naiven Protagonisten auch eine Weiterentwicklung. Aber wirklich sehr langsam. Dennoch empfehle ich das Buch allen, die gern Fantasy lesen und Parallelwelten mögen.
* gegen Ende nimmt die Geschichte, stark ab. Am Anfang ist alles spannend und interessant aufgebaut, wie es aber gegen Ende aufgeht, hat mir leider nicht gefallen. * auch mit dem Protagonisten Tom komm Ich nicht zurecht. Er hat sich oft wie ein unreifer kleiner Junge verhalten. *außerdem gibt es paar Handlungen im Buch, die ein bisschen unlogisch sind und die Ich zu mindest, nicht wirklich verstanden habe
*der Schreibstil ist wirklich sehr gut und die Geschichte liest sich ziemlich flüssig. * auch die Idee in dem Buch hat potential
Interessante Ideen und ein pfiffiges Konzept. Durch die Frage nach Schicksal oder freiem Willen durchaus mehr als nur eine gut erzählte Geschichte. Um mich zu begeistern fehlte es jedoch noch an Charaktertiefe und sprachlichen Feinheiten.