Florian Illies ist ein deutscher Journalist, Kunsthändler, Kunsthistoriker und Buchautor. Ab Januar 2019 war er geschäftsführender Verleger des Rowohlt Verlags.
Author Florian Illies has worked as culture editor for major German newspapers and magazines, and is a co-founder of "Monopol" a magazine for art, literature and lifestyle.
Das Buch gefällt mir gut. Der erste Band lebte ja hauptsächlich von einer Aneinanderreihung von Erinnerungen an die Phänomene und Produkte 80er und frühen 90er (Achja, genau! Dass ich DAS vergessen konnte! Weißt Du noch...? Oh Gott, ja, so bin ich damals auch rumgelaufen *schäm*, etc.).
Dieser zweite Band beinhaltet nun Reflexionen über die aktuelle Lage und die Ziel- und Leidenschaftslosigkeit dieser Generation, die sich auch vorstellen könnte, mal ganz was anderes zu machen. Erschreckend finde ich dabei die Erkenntnis, dass man in vielen Punkten ziemlich gut getroffen wurde. Und nun? Ich bin gespannt, ob die nächsten/letzten 100 Seiten noch Visionen für die Zukunft bringen oder bei der Beschreibung des Status Quo bleiben. wie mir der Schluss gefallen hat: Nach der Erkenntnis, dass uns unsere Eltern alles zu leicht gemacht haben, so dass wir gar nicht rebellisch genug werden konnten, um die Welt zu verbessern und einem etwas deprimierenden Ausblick auf leere Rentenkassen und fallende Geburtenzahlen (entweder hat mein MLP-Berater auch dieses Buch gelesen, oder Illies musste sich als solcher etwas dazu verdienen und hat die gleichen Schulungen mitgemacht) kommt ein für mein Empfinden etwas zu alberner Schluss. Aber Übertreibung ist ja bekanntlich auch ein Stilmittel!
It is nice at times. What you mostly like though is that (if you belong to the "Generation Golf") you actually recognize so much he describes. Unfotunately there is not much more to this book. It is a very easy read. It is nicely written. As there is no more to it, I find it is a book that you really do not have to read. You will not miss much if you go for something with a little more substance - which is easy to find.