THE UNDERSTUDY swirls through a wealth of the Broadway stage, a mind-blown safari in east Africa, a Hollywood film studio, a closing-night cast party in Boston, New York's underworld and its straight analog, the television industry. Drawing on his experience as a director, Elia Kazan enhances the meaning of "arrangement" to encompass the sexual accommodations most people live by...and lie about. Kazan's films have become classics. VIVA ZAPATA!, EAST OF EDEN and A STREETCAR NAMED DESIRE secured his reputation, and he won Academy Awards for GENTLEMEN'S AGREEMENT and ON THE WATERFRONT.
This award-winning theatrical producer, screenwriter, and novelist co-founded of the influential actors studio in New York in 1947. Kazan won Academy Award thrice, Tony Award five times, and Golden Globes four times and received numerous awards and nominations in other prestigious festivals as the Cannes film festival and the Venice film festival.
I read this twice in different years. It's a beautifully crafted story. The title is perfect; it can refer to both primary characters. Both title and story could be seen as a mirror that shows each the other, or as a pair of escalators, one going up, the other down -- until one character escapes the pattern.
Jedes von Elia Kazans Bücher enthält Passagen, an die ich auch noch Jahre oder Jahrzehnte später gern zurück denke. Sogar in diesem vollkommen gescheiterten Anlauf mindestens drei Gattungen miteinander zu verknüpfen, gibt es die eine oder andere Anekdote, die mir im Gedächtnis bleiben wird, sobald ich über die schrecklich stümperhafte Umsetzung hinweg bin. Schauplatz der Geschichte ist das von Kriminalität gebeutelte New York der frühen Siebziger, die panische Reaktion der Ehefrau des Erzählers auf diese Entwicklung ist ein in jedem Abschnitt mit ihr angeschlagenes und ad nauseam variiertes Thema der Gegenwartshandlung. Seine Beziehung zur maximal sicherheitsbedürftigen und mehr und mehr kontrollsüchtigen Ellie, die nur sein Bestes und das Allerbeste für ihren Sohn will, ist die kleinere Nemesis von Sonny, einem mittlerweile 54 Jahre alten Broadwayschauspieler, der seine aktuelle Hauptrolle in einer Krimikomödie allein der Tatsache verdankt, dass Wunschkandidat Jason Robards bereits abgelehnt hat. Auch wenn Sonny, längst Hauptrollen spielt, so ist ihm der Durchbruch an die Spitze und zum ganz großen Geld bislang verwehrt geblieben, das es ihm an Ausstrahlung fehlt. Dafür zeichnet den pflegeleichten Mimen sein Timing aus und die Fähigkeit die Intentionen des Regisseurs ohne Mätzchen auf die Bühne zu bringen. Das Genie, in dessen Schatten der Schauspieler steht, ist sein früherer Förderer und Mentor Sidney Schlossberg, ein Mime alter Schule und Perfektionist hohen Grades, den er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn kennen gelernt hat. Die Empfehlung an Schlossberg war die einzige Erbschaft, die Sonny von seiner Mutter bekommen hat, der Vater war schon früh auf Nimmerwiedersehen mit der Theaterkasse durchgegangen. Sonny bekommt bald heraus, an welchen Tagen sich seine Mutter einst mit dem Kollegen Sidney getroffen hat, der sich zunächst als eine Art Supervater erweist, indem er den jungen Schauspieler als seine Zweitbesetzung durchsetzt und als Perfektionist des Theaters wie der Selbstdarstellung unerreichbare Maßstäbe setzt, ehe eine Hybris daraus wird, die ihn und alle, die mit ihm zu tun haben von einer fatalen Zwangslage in die nächste führen wird. Sein Anspruch entwickelt sich zur Anmaßung, gleichbedeutend mit unerträglichen Bedingungen für die maßgeblichen Leute der Branche, insofern setzt ein rasanter Niedergang ein, als sein Stil außer Mode kommt. Den Wendepunkt bringt Kazan als Reminiszenz im zweiten Teil , dem Safari-Akt unter, als Sonny erst die Filmrolle bekommt, für die man eigentlich Sidney vorgesehen hatte und anschließend nächtlichen Besuch von Sidneys üppiger ausgestatteter und überaus sinnlicher Ehefrau Roberta. Diese verbringt mit ihm die Nacht und behält seinen besten Freund sogar in sich und unter Kontrolle, während Sonny gerade mit seiner neuen Liebe Ellie telefoniert, mit der er sich sonst in Sidneys Apartment im Plaza trifft. Als die Handlung einsetzt, ist der einstige Broadway-Gigant Sidney nicht einmal mehr als Zweitbesetzung für Sonny durchsetzbar, findet aber zahlreiche Gelegenheiten seinen einstigen Schützling finanziell auszubeuten und emotional unter Druck zu setzen. Der Dramatiker Paul Prince, auf dessen Stück „Der Titan“ Sidney seit Jahren die Option hält, befindet sich in einer ähnlich unauflösbaren Verstrickung, denn unter dem Einfluss des Schauspielers, der nichts von seinem Anspruch aufgegeben hat, schreibt der Autor seit fünf Jahren permanent seinen Erstling um, wie sich im über 200 Seiten langen Schlussakt des Romans heraus stellt. Im 100 Seiten kurzen und trotzdem mindestens 30 Seiten zu langen ersten Akt befindet sich Sidney bereits auf den vorläufigen Tiefpunkt, denn der aktuelle Kandidat für die Finanzierung des „Titans“ ist ein ganz kleiner Fisch im kriminellen Aquarium und die Tatsache, dass er mit seinen neuen Freunden in Sonnys Wohnung auftaucht, bringt zumindest das ohnehin stark gefährdete häusliche Gleichgewicht zum Kippen. Wie sehr, das wird Sonny erst nach seinem afrikanischen Intermezzo erfahren, denn er hat eine Safari gebucht, um endlich mal unerreichbar für Sidney zu sein und einer Ehe zu entfliehen, in der er eher der geduldete Dritte ist. Denn für Ellie geht es in erster Linie um Sicherheit für Artur, ihren Sohn aus erster Ehe, den sie nach ihrer tödlich verunglückten ersten Liebe, einem Pianisten, mit dem sie Flügel an Flügel zusammen gelebt hatte, benannt hat. Jim, sein White Hunter, merkt schnell, dass sein Klient vor etwas davon läuft, kann dessen Abhängigkeit von Sidney aber nicht nachvollziehen, obwohl er selbst eine Frau an den Hacken kleben hat, die auch noch nach ihrer Trotzheirat ihren Mann für ihre Zwecke einspannen kann. Aber letztendlich wird Sonny den Jäger nach der Rückkehr in die Zivilisation in sein Verhängnis hetzen. Während einer Fiebervision, in deren Verlauf Sonny sogar tatsächlich einem alten Löwen begegnet, der ihn an Sidney erinnert, offenbart sich sein unlösbares Fiasko: Sonny wäre am liebsten Sidney in seinem besten Momenten, aber noch ist die Rolle besetzt. Nach der Rückkehr aus dem 150 Seiten langen Safari-Intermezzo, das insgesamt ziemlich epigonal wenn nicht gar anachronistisch wirkt, hat sich im Verhältnis zu seinem Mentor, der ausbeuterischer denn je auftritt, nichts geändert. Für einen neuen in jeder Hinsicht potenteren Finanzier will Sidney eine Party in einer Suite im Plaza geben und Sonny soll dafür bezahlen. So weit so, schlecht für das häusliche Leben, in dem ohnehin nichts mehr wie früher funktioniert. Ellie geht nicht mehr nackt mit Sonny ins Bett, sondern im Pyjama schlafen, hat während seiner Abwesenheit sämtliche Fenster vergittern und die Schlösser auswechseln lassen, dafür Arturs Klavier zurück geholt und gibt inzwischen Klavierstunden in der Wohnung. Mit frischem Ehrgeiz übt sei selbst ab morgens um acht, sogar nachdem Handtaschendiebe ihr zwei Finger gebrochen haben, die Proben zum neuen Stück mit einem altklugen Jungregisseur, der dem alten Hasen seine Grenzen aufzeigen will, verlaufen katastrophal. Die Geschehnisse von Sidneys Party, in deren Verlauf der inzwischen von finanzieller Impotenz bedrohte frühere Finanzier eine Tonbandcassette, die den großen Fisch belasten könnte, ausgerechnet Sonny anvertraut, ehe er eliminiert wird, läutet den eigentlichen Schlussakt ein. Dieser besteht weitgehend aus den den Ingredienzen Telefonterror, Einbruch, subtilen Drohungen, Kindesentführung und immer absurderen Sonderwünschen von Sidney. Sonnys tätlicher Angriff auf einen Mob-Anwalt auf dem Flur des Gerichtssaals erweist sich als Höhepunkt der Auseinandersetzung, die nicht mehr zu Ende ausgefochten wird, da der Obergangster weitab vom Schuss abgeknallt wird. Sidney, der während der Gerichtsphase in Treue fest zu seinem Paten gehalten hat, stirbt zuletzt einen so weit friedlichen Tod in Sonnys New Yorker Wohnung. Und der ist unter dem Stress seiner Auftritte vor Gericht und der Auseinandersetzungen mit den Kriminellen zum Charakterdarsteller gereift, der nun in einer Fernsehserie den knusprigen Witwer Pappy Morgan spielen darf, der sich mit seiner exzentrischen siebenköpfigen Familie in jeder Folge diverser Grenzland-Bandidos und heiratswütiger Weiber erwehren muss. In dieser Rolle kann er endlich die Position Sidneys einnehmen, der pflegeleichte Sonny gehört damit der Vergangenheit an. Fazit: Alles in allem ein Genremix, bei dem der Verfasser sämtliche andernorts schon früher Verwendeten Zutaten planlos in einen Topf geschüttet hat. Und wenn ich nicht zuverlässig wüsste, dass schon immer instinktiv einen Bogen um dieses Buch gemacht habe, dann würde ich glatt vermuten, dass ich den Schlussakt schon einmal gelesen habe, so viele literarische Wiedergänger tauchen im Verlauf der Handlung auf. Viel zu viele Szenen mit Sidney, der stets das Maximale aus seinen Helfern heraus presst und der sicherheitsbedürftigen Nervensäge Ellie, machen die Leiden Sonnys zwar mehr als nachvollziehbar, die Lektüre jedoch zu einer nicht enden wollenden Qual, zumal sich Kazan in Sachen Erzähltempo und Rhythmus als absoluter Dilettant erweist. Für die Geschichte, so epigonal und zusammengesucht sie auch erscheint, hätte ich noch drei Sterne gnadenhalber vergeben, aber die erzähltechnischen Defizite und diverse Motivationsmängel manövrierten die Bewertung ziemlich nahe an Ein-Stern-Gewässer.
This novel is about an aspiring stage actor who gets a hand up in the business by a famous older actor who arranges for the aspiring actor to be his steady understudy. Eventually roles are reversed when the older actor's career goes in decline largely the result of his arrogance and eccentric behavior. For some reason the aspiring actor continues to support him by meeting his excessive demands over years.
In my opinion this novel had some really good patches, but other parts really go on my nerve. Why the younger actor supported the other far beyond what he should have endured is a mystery to me. Also, I didn't find many of the characters in this book were likable with the possible exception of his wife. Moreover, the entire book was divided into only three chapters. I prefer shorter chapters,
"There is a comradeship among people of the theater, even producers, and what it's born of is desperation. Since memory began, we've watched our own and our best play their hears out, then disappear into the discard, die before they die." - p. 19
"What makes an actor an actor when he's not on stage? Only this: he says so. Ridiculous, isn't it? He has no identity till by a series of accidents beyond his control he's on a stage performing. And only for those few hours. That's why when he's lucky enough to be in a hit he goes backstage to the cubbyhole where the doorman sits to see if he might have a letter or a telegram, congratulating him or denouncing him, it doesn't matter which, just some proof that he exists. That is why, on other days, he will go into that cavern where the only light is a single seventy-five in a metal cage fixed to a stand and send his voice out over the empty seats to hear it bounce back, proof that he is there. That is why he keeps the newspaper clippings written by people he does not respect, even when they're not cheering. That is why he goes to see his agent as often as he does. That is why he takes lessons when he can afford them, for that single hour's attention. That is why he goes to Equity meetings to encounter the reassurance of others in the same predicament. I am not alone, therefore I am. He has no ID card, no proof of profession, no tangible testimony of his worth, no canvas of daubings, no carving into palpable stone, no sheaf of papers covered with his scribble, no demo tape of song, no high building to point to with pride, no calendar of intentions or purpose. I'd worked all my life and had-what? The hope that I'd get by one more time." - p. 189
"Drink would raise my appetite, but there'd be nothing I wanted in the icebox." - p. 233
I was rereading this, trying to weed my collection. This is a giveaway to Goodwill. I didn't finish it. I had trouble empathizing with any of the characters, and it was so egregiously dated, in a bad way, that it just wasn't worth it.