Mir hat der Unterwasserweltausflug gut gefallen. Figurentechnisch gab es ein paar Überraschungen, inklusive einer Panjasin, deren Reaktion mit komplett auf dem falschen Fuß erwischt hat. Sehr schöner, anschaulicher Weltenbau, mit viel Platz für eigene Gedankenbilder.
Warum ⭐️⭐️⭐️⭐️◾️? Die Story an sich barg vom Grundaufbau her keine allzu großen Überraschungen. Geheimmission ins geheime Archiv mit abschließendem großen Feuerwerk. Die Figuren und die Beute waren für mich aber die großen Gewinner. Inmitten eines wunderschönen Spielplatzes
Das war doch mal eine gute kleine Abenteuergeschichte mit spannenden Personen, incl. der Panjasen.
"Nach einigem Suchen entdeckte Alschoran in der Nähe des Archivzugangs ein paar Räume, die so etwas wie ein 'Lager der Vergessenheit' darstellten. Dort warf man alles hinein, was nicht mehr gebraucht wurde, aber noch nicht entsorgt werden sollte, weil man es vielleicht irgendwann wieder benötigen könnte." (S. 65) - das kommt mir bekannt von :-)
Aha: alle Raumschiffe müssen nach Beendigung einer supergeheimen Mission immer zum supergeheimen Tabu-Planeten fliegen, um dort die supergeheimen Daten ziemlich aufwendig in etwas seltsame Datenspeicher zu transferieren, die anscheinend keine Backups haben und nicht vernetzt sind. Klingt nach einem super Konzept, geht natürlich auch schief …
Dieses Mal hat mir Susan wieder besser gefallen als zuletzt: Die Schilderungen des Lebens im Wasser von Aschvalum sind mit viel Liebe zum Detail ausgeführt, wie auch die Beschreibungen zu den Hermetischen Archiven. Auch die nicht unproblematische Beziehung zwischen Alschoran und Ephin wird gut beschrieben, oder andere Situationen, wie die, in der der Laosoor darüber sinniert, dass Alschoran ein gewinnendes Lächeln aufsetzt und bei wem das wohl nicht funktioniert. All dieser Weltenbau und diese Charakterisierungen tragen zum Lesespaß bei, der dann allerdings etwas getrübt wird durch die Einfachheit, mit der man eindringen kann in die Archive und die … Dummheit, die letztlich zur Katastrophe führt . Dass Ephin zumindest das entscheidende Gimmick gerettet hat, war wiederum folgerichtig und ergibt sich aus der Figur und ihrer Charakterisierung. Der Roman hört mit einer Überraschung auf..
P.S. Wieder einmal ein besonderes Lob für die Beilage. Der Perry Rhodan Report , der von Olaf Brill zusammengestellt wird, enthält z.B. einen schönen Artikel zur Geschichte der PR- Autogrammkarten von Andy Schmid.
Mag Zufall sein, aber ich fand auffallend viele Parallelen zu NEO. Wasserwelt, viel "Getauche", Beeinflussung durch Fäden, die ein fremdartiges Wesen verschießen kann...das alles macht NEO seit Wochen. Nun ja, was solls.
Das Ende ist ein hübscher Cliffhanger, macht aber auch neugierig.
Obwohl es wundervolle Beschreibungen einer fremden Welt gab und spannende Ideen, konnte mich die Geschichte nicht einfangen, manche Stellen haben mich sogar gelangweilt. Mir fehlte die Tiefe einer Geschichte, so war es eher wie eine Dia-Show, tolle einzelne Bilder, die aneinander gereiht wurden.
Eine in meinen Augen sehr bildgewaltige Reise, die Susan Schwartz hier erzeugt. Die Unterwasser-Expedition der RA ist sehr atmosphärisch und stimmig beschrieben.
Einen Stern muss ich leider abziehen, da ich den Roman zwischendurch etwas langatmig fand und das Ende dafür umso überstürzter.
Bonuspunkte gibt es für den Laosoor Ephin, der wirklich wieder enorm Spaß macht. Auch Alschoran und Antanas Lato können sehr überzeugen!
Alles in allem ein schöner Roman, mit dem ich meine Freude hatte! Jetzt muss es aber mal wieder mit mehr Tempo vorangehen!
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Ein langsamer ruhiger Roman, mit dem Susan Schwartz mich aber doch abgeholt und mitgenommen hat (wie schon lange nicht mehr).
Es macht nicht alles Sinn, aber ich fand die Atmosphäre unter Wasser grandios und mir hat die Geschichte in den Blasen sehr gut gefallen, sowohl die Ebene um Alshoran, als auch um die Panjasen herum.
2.8| Wieder einmal ein Lückenfüller mit einer durchwachsenen Handlung, mit dem Kopplor Tommpur wurde eine vielversprechende Figur leider entfernt. Am Ende kündigt sich wieder ein Cliffhanger an, der zum nächsten Roman eines Exposße-Autoren führt...
Schwierig zu werten. In der ersten Hälfte sehr sehr gemächlicher Roman mit atmosphärischen Unterwasserbeschreibungen. In der zweiten Hälfte, besonders im letzten Viertel, geht dann richtig die Post ab.