Vor langer Zeit wurden die Meister der sechs magischen Familien mit einem Zauber in sechs Fotografien gebannt. Nun versuchen ihre Nachfahren sie zu befreien, doch die düsteren Inquisitoren, allen voran ihr Anführer Nicéphore, wollen dies verhindern. Bei dem Versuch, die Meister der Magie zu befreien, erweist sich der junge Art selbst als Magier, der zur legendären siebten Familie gehört. Er gerät in ein halsbrecherisches Abenteuer, das ihn von Paris über Kairo bis nach Peking führt. Er besucht die magischen Enklaven in den Metropolen der Welt - und findet in der Zauberin Wu die Liebe seines Lebens. Doch dann stellt er fest, dass sein eigener Vorfahr versucht, ihn in ein Foto zu bannen ...
Akram El-Bahay, geboren 1976, hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den "Herrn der Ringe" wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman "Flammenwüste" war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres.
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Akram El-Bahay, born 1976, has made his passion, writing, his profession: he works as a journalist and author. As the child of an Egyptian father and a German mother, he grew up with influences from two cultures. This is also reflected in his novels: classic fantasy stories about dragons and magic that are as much reminiscent of the "Lord of the Rings" as they are of oriental fairy tales. He was nominated for several prizes with his first novel "Flammenwüste", winning the Seraph Literature Prize for best fantasy debut of the year.
Art, Amin und Wu versuchen weiter die letzten Meister aus den Bildern zu befreien. Alles endet in einem entscheidendem Kampf. Die Charaktere wachsen einem weiterhin ans Herz. Art, Amin und Wu sind meine absoluten Favoriten. Der Erzählstil finde ich weiterhin genial und finde es toll, wie auch viel Humor in diesen Seiten steckt! Diese Dilogie ist absolut empfehlenswert!
Mit dem Fantasy- Buch „Der Meister der siebten Familie – Magische Bilder“ hat der Autor Akram El- Bahay den zweiten Band seiner Reihe und zugleich den Abschlussband dieser geschrieben. Hierbei würde ich empfehlen, dass man bereits den Vorgängerband „Die verschollenen Meister“ gelesen hat, da man ansonsten Probleme hat, dem Inhalt des Buches zu folgen und die Zusammenhänge als Folge dessen nicht vollständig versteht.
Klappentext: Vor langer Zeit wurden die Meister der sechs magischen Familien mit einem Zauber in sechs Fotografien gebannt. Nun versuchen ihre Nachfahren sie zu befreien, doch die düsteren Inquisitoren, allen voran ihr Anführer Nicéphore, wollen dies verhindern. Bei dem Versuch, die Meister der Magie zu befreien, erweist sich der junge Art selbst als Magier, der zur legendären siebten Familie gehört. Er gerät in ein halsbrecherisches Abenteuer, das ihn von Paris über Kairo bis nach Peking führt. Er besucht die magischen Enklaven in den Metropolen der Welt - und findet in der Zauberin Wu die Liebe seines Lebens. Doch dann stellt er fest, dass sein eigener Vorfahr versucht, ihn in ein Foto zu bannen ...
Ich habe bisher schon einige Bücher aus der Feder von Akram El- Bahay gelesen und bisher konnte er mich auf vielseitige Weise in seinen Bann ziehen und dies mit total unterschiedlichen Grundideen. Auch der Vorgänger zu „Der Meister der siebten Familie“ hat mir richtig gut gefallen, daher war ich sehr auf die Weiterführung der Geschichte rund um Art, Wu und Amin gespannt. Daher habe ich mich voller Vorfreude auf sein neustes Werk gestürzt und meine Erwartungen wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht. Auch bei diesem Fantasy- Buch besticht der Autor El- Bahay wieder durch seinen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, so wie ich es bereits aus seinen vorherigen Werken gewohnt bin. El- Bahay hat einen leichten und zugleich dichten und bildhaften Stil. Gekonnt wird eine dichte, packende Atmosphäre aufgebaut und dadurch konnte der Autor mich erneut von seinem Erzähltalent überzeugen. Temporeich wird hier die Spannung hochgehalten. Man merkt, dass sich die Charaktere für einen finalen Kampf wappnen, welcher für die Zukunft der Magier entscheidend ist. Es gibt einige unerwartete Wendungen, sodass es über die komplette Länge des Werkes nie langweilig wird. Interessant fand ich auch, dass hier Wu ihre eigene Erzählperspektive bekommt. Dadurch lernt man sie etwas besser kennen und erfährt mehr über ihre Vergangenheit und ihre Gedankengänge. Und auch dieses Mal besticht das Werk durch seine fantastischen Ideen und Einfälle, dies ist immer etwas Besonderes bei dem Autor. Er bedient sich bekannter Gegebenheiten (z.B. aus fantastischen Werken) und verpackt diese so, dass sie zu etwas Besonderem und Einzigartigen werden. Zum Teil bedient sich der Autor berühmter fantastischer Werke, macht Anspielungen auf diese und bringt diese gekonnt in die Haupthandlung ein, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Aber auch durch eigene Einfälle brilliert El- Bahay. Seine Idee mit den bewegten Bildern und auch die Bewandtnis dieser Aufnahme fand ich gelungen und überzeugend. Oder auch die Enklaven der magischen Gesellschaft. Wie unterschiedlich diese sind, bedingt zum Beispiel durch die Kultur des jeweiligen Landes. Aber auch der Humor bleibt in diesem Buch nicht auf der Strecke. Viele amüsante Passagen werden in die Handlung eingebunden und das Radio, ein wirklich hilfreicher und unterhaltsamer Sidekick, sorgt hier für einige humoristische Szenen. Nahtlos schließt der zweite Band an den Vorgänger an. Daher ist es wichtig, dass man den ersten Band bereits gelesen hat. Es gibt ein paar kurze Rückblenden, aber diese sind eher zur Auffrischung des Geschehenen gedacht. Dieses Buch ist turbulent und actionreich, es müssten erneut Meister aus den Bildern befreit werden. Und während dieser Befreiungsaktionen und der Kampf gegen die Inquisition werden wichtige Themen, wie Ausgrenzung, Vorurteile, Ausgrenzungen oder auch das Gemeinschaftsgefühl behandelt. Sehr interessant fand ich die Ausflüge in die anderen Städte, hierbei hat man zusammen mit Art einen Eindruck über die anderen Enklaven bekommen. Gelungen fand ich hierbei auch immer die magischen Gestalten, welche von Stadt zu Stadt je nach Kultur variierten. Positiv möchte ich auch die Entwicklung von Art erwähnen. Er ist mit seinen Aufgaben gewachsen. Zwar lernt er sich immer noch in den magischen Begebenheiten und Amin ist nicht immer der beste Lehrer, dennoch ist er hier schon sicherer geworden und traut sich schon mehr zu. Mir persönlich ist er in diesem Teil ans Herz gewachsen und ich mochte seine Weise, wie er sich für die Gemeinschaft aufgeopfert hat. Was mich dagegen leider nicht so ganz überzeugen konnte, war die Liebesgeschichte zwischen Art und Wu. Dieses war für mich einfach nicht greifbar, ich fand die beiden recht distanziert miteinander, hatten die beiden doch kaum ein paar Worte miteinander gewechselt und haben dabei noch einen kontrastreichen familiären und kulturellen Hintergrund. Auch der Showdown konnte mich gut unterhalten und hat die wesentlichen Fragen beantwortet, jedoch meiner Meinung nach nicht alle – hier hätte ich mir ein paar Details oder Ausführungen, z.B. in Bezug auf die Ringe mehr gewünscht. Dennoch hat das Finale die Dilogie gelungen abgerundet und hat mich zufrieden das Buch zuklappen lassen.
Insgesamt konnte mich Akram El- Bahay mit seinem Reihenabschluss „Der Meister der siebten Familie – Magische Bilder“ wieder gut unterhalten. Es gab einige interessante Aspekte und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir diese Reihe richtig gut gefallen. Daher möchte ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergeben.
Mit „Magische Bilder – Der Meister der siebten Familie“ nimmt Akram El-Bahay uns erneut mit auf Arthurs Abenteuer quer durch die magischen Bilder. Dieses Buch ist der zweite und letzte Band der Dilogie. Arthur, der Protagonist, steht vor der größten Herausforderung seines Lebens. Er muss nicht nur seine Freunde und die Meister der sechs Familien retten, sondern auch die Welt vor einer dunklen Bedrohung bewahren. Die Reise ist gefährlich, aber Arthur ist nicht allein. An seiner Seite stehen treue Gefährten, Wu und Amin, die bereit sind, für das Gute zu kämpfen.
Die magischen Bilder sind mehr als nur einfache Fotografien – sie sind Portale in andere Welten und Zeiten. El-Bahay nutzt diese Bilder, um eine Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen und Epochen herzustellen. Jedes Bild führt zu einer neuen Entdeckung und offenbart ein Stück der großen Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Die Welt, die El-Bahay baut, ist eine, in der jeder Stein und jedes Blatt eine Geschichte zu erzählen hat. Die Städte und Landschaften sind so lebendig beschrieben, dass sie vor dem inneren Auge zum Leben erwachen. Man wandelt auf den Märkten von Kairo, spürt die kühle Brise auf den Dächern von Paris und staunt über die geschichtlichen Ereignisse, die in den Bildern festgehalten sind. Es ist eine Welt, die nicht nur auf der Karte der Fantasie existiert, sondern auch im Herzen des Lesers einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Akram El-Bahay ist ein wahrer Zauberer der Worte, und in diesem zweiten Band beweist er dies mit jeder Seite. Er erschafft eine Welt, die so reich an Details ist, dass man beim Lesen fast schon selbst vor Ort ist. Jedes Kapitel ist gefüllt mit überraschenden Wendungen, die den Leser dazu bringen, die eigene Vorstellungskraft zu erweitern und sich in die Tiefen der Geschichte fallen zu lassen. Der Höhepunkt des Buches ist der Kampf gegen den Antagonisten, der die magischen Bilder für seine Zwecke missbrauchen will. Es ist ein Kampf, der nicht nur mit Magie, sondern auch mit Intelligenz und Mut geführt wird. Arthur und seine Freunde müssen zusammenarbeiten, um die Pläne des Feindes zu durchkreuzen.
Die Überraschungen, die El-Bahay für seine Leser bereithält, sind so vielfältig und kreativ, dass man sich nie sicher sein kann, was auf der nächsten Seite wartet. Ein magisches Artefakt könnte sich als Schlüssel zu einer verlorenen Zivilisation entpuppen, oder ein scheinbar einfacher Zauberspruch könnte das Schicksal der Charaktere für immer verändern. Diese Unvorhersehbarkeit hält die Spannung hoch und macht „Magische Bilder – Der Meister der siebten Familie“ zu einem Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.
Die Charaktere sind nicht nur Figuren auf Papier; sie sind lebendige Wesen mit Sehnsüchten, Ängsten und Träumen. Akram El-Bahay hat es geschafft, ihnen eine Tiefe zu verleihen, die selten in der Literatur zu finden ist. Arthur, der unerwartete Held, wächst über sich hinaus und zeigt, dass wahre Stärke oft in der Fähigkeit liegt, Veränderungen anzunehmen und aus Fehlern zu lernen. Wu, die mutige Zauberin, repräsentiert die Vielfalt und Komplexität der starken weiblichen Charaktere, die in der Fantasy-Literatur oft unterrepräsentiert sind. Die Entwicklung der Charaktere ist ein Spiegelbild der Reise, die sie durchlaufen. Mit jedem Schritt, den sie auf ihrer gefährlichen Mission vorwärts machen, entfalten sie neue Schichten ihrer Persönlichkeit und offenbaren verborgene Stärken. Ihre Beziehungen zueinander sind geprägt von Loyalität und dem unerschütterlichen Glauben an das Gute, selbst wenn die Dunkelheit am Horizont lauert. Die Verwebung der Kulturen ist ein weiterer Pluspunkt. Im Laufe der Geschichte erleben wir eine Reise durch die Weltgeschichte und präsentiert magische Traditionen, die so alt sind wie die Zivilisation selbst. Von den geheimnisvollen Straßen Kairos bis zu den verlorenen Tempeln Chinas, jede Kultur bringt ihre eigene magische Essenz in die Geschichte ein. Diese kulturelle Vielfalt ist nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Punkt der Handlung, der die Charaktere und ihre Magie formt und definiert.
„Magische Bilder – Der Meister der siebten Familie“ steht dem ersten Band in nichts nach und führt die Reihe um die magischen Bilder zu einem gebührenden Ende. Für Fans der Urban Fantasy definitiv lesenswert!
🙂🙂🙂Art musste mehr Bilder🖼 finden, mehr Meister retten und dem ganzen Chaos ein Ende bieten. Nur wie? Und was war damit los, dass sein Vorfahre in einem Bild gefangen war, alle Magier✨️ und die Inquisitoren🧤, natürlich mit Ausnahme von Amin und Wu, gegen Art sind? Findet er noch einen Weg, um diese scheinbar unmögliche Aufgabe zu bezwingen? Das findet man in dem Wunderbaren Buch „Magische Bilder; Der Meister der siebten Familie“ heraus!
Art, Amin und Wu waren in Spanien🇪🇸, um ein Meisterbild zu finden. Zuerst haben sie es gefunden, jedoch ist dieser Meister gestorben. Art hatte aber eine große Entdeckung gemacht: er traf den Meister der siebten Familie, zu der Art dazugehört. Dieser Meister war sein Vorfahre, welcher jedoch auf Nicéphores Seite war und den Ring der siebten Familie an seinem Finger hatte. Dieser Ring war in der Form von einem Ouroboros🐉🐉, zweier Drachen welche sich gegenseitig in den Schwanz Beißen. Zum Glück war er aber in den Bild gefangen...was aber später noch zu Arts Nachteil wird. In der Purpurnen Stadt, oder auch die Verbotene Stadt genannt, lag das vorletzte Bild. Dort schafften sie es dann den Halben Raum zu finden und das Bild somit auch. Die Purpurne Stadt hat 999 und ein halben Raum, da geglaubt wurde, dass nur der Himmel 1000 Räume hat🌠. Jedenfalls, Bild gefunden, Meisterin Wu, welche Wu’s Mutter ist, wurde gerettet, alles gut und ab zum nächsten Bild…oder? Das wäre kein Buch von Akram El Bahay, wenn es so einfach und vorhersehbar wäre! In dem ersten Band wurde herausgefunden, dass Nicéphore zu einer unbekannten magischen Familie gehört, nur nicht, wieso er nicht Zaubern kann. Jetzt weiß man, dass er dafür einen Meister oder eine Meisterin der sechs Familien töten müsste, um seine Macht wiederzuerlangen und zu zaubern. Dies war „Der Fluch der Wu“ den Meisterin Wu auf Nicéphore legte, um ihn am Zaubern zu hindern✨️
Nur hat Nicéphore Meisterin Wu dann schon im selben Kapitel kaltblütig ermordet🔪 und seine Macht wiedererlangt. Oder eher gesagt: seine und Wus Macht, welche er mit den Todesfingern🧤 absorbierte. Todesfinger werden von Inquisitoren genutzt, um Zauber zu fangen, speichern und neu zu nutzen, da sie selbst nicht dazu in der Lage waren zu zaubern✨️. Jetzt war ein großes Problem zustande gekommen: Art und Amin hatten einen Plan, um gleichzeitig, die vor kurzem gefangene Wu zu retten und Nicéphore zu besiegen. Nur bräuchten sie dafür das Letzte Bild🖼 . Art müsste dann seinen Vorfahren besiegen und selbst Meister der siebten Familie 3 werden, um dem allen ein Ende zu geben. Da kommt aber der zuvor erwähnte Nachteil: der einzige Weg um Meister der siebten Familie💍🐍🐍 zu werden, war diesen Vorfahren zu besiegen, nur wussten sie nicht wo dieses Bild war und irgendwas ließ Art das Bild nicht fühlen👀. Wieso? Und wie sollte Art aber irgendwas in diesem Plan schaffen? Das erfährt man im wunderbaren Buch , Magische Bilder,; Der Meister der siebten Familie"!
🙂🙂🙂
Dieses Buch hat mich an sich gefesselt und fest gepackt! Schon am Anfang trifft man wieder die Hauptcharaktere, lernt mehr über das Thema Magie und die Welt, wie die Magier sie sehen👀. Man trifft auf neue Enklaven, welche magisch abgetrennte kleine Gebiete sind, in denen die Magier sich vor Inquisitoren verstecken🔎, als auch lernt man mehr über die Magischen Familien und die Inquisitoren. Man fühlt schon fast den Stress mit den Charakteren. Man bekommt kleine Einblicke auf die Planung der Inquisitoren durch die Perspektive der von ihnen gefangenen Wu⛓️🧤, als auch wird richtig viel von dem letztem Band aufgeklärt. Man bekommt die verschiedensten Einblicke und bekommt die unterschiedlichen Magier zu Gesicht, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Die ganze Zeit über schafft es das Buch aber noch zu den richtigen Momenten humorvoll zu sein🤣. Die Geschichte und die Pläne der Charaktere sind leicht verständlich und nachvollziehbar. Im Großen und Ganzen finde ich, dass es Akram El Bahay gelungen ist, ein wunderbares, erfülltes Ende dieser legendären Dilogie zu schaffen!👍
This entire review has been hidden because of spoilers.
Art, Amin und Wu setzen ihre Reisen fort, um die Meister aus den Bildern zu holen. Dabei sind sie weiterhin vielen Gefahren ausgesetzt, Nicéphore und seine Inquisitoren sind ihnen immer auf den Fersen, der Wächter in den Bildern erwartet sie nun schon und kann geplanter vorgehen, und auch in den Reihen der Magier erhebt sich Widerstand gegen sie. In China schließlich kommt es zur Katastrophe und danach wird alles noch schwieriger.
Der zweite Band der Dilogie setzt da an, wo der erste aufhörte, die Meister müssen so schnell wie möglich befreit werden, um gegen die Inquisitoren, vor allem aber Nicéphore vorgehen zu können. Zum Glück hat Art seine Kräfte immer besser im Griff.
Weitere Städte und Enklaven werden besucht, mir gefallen vor allem die magischen Wesen, die immer zum Land passend sind. Welchen man hier begegnet, verrate ich natürlich nicht, ich finde, es macht einen Teil des Reizes aus, sie während des Lesens selbst kennenzulernen.
Auch wenn die Handlung auf bestimmte Weise vorgegeben ist, es gilt schließlich die Meister aus den Bildern zu befreien, ist sie natürlich nicht ohne Überraschungen. Man darf nicht vergessen, dass Akram El-Bahay ein begnadeter Erzähler ist. Mir persönlich hat es deshalb in Russland am besten gefallen. Die Geschichte wird zudem zunehmend spannender, aber auch der Humor wird nicht vergessen, dafür sorgen schon Amin, überraschenderweise eine der Mumien, und natürlich das Radio, ohne das die Geschichte nicht die wäre, die sie ist.
Gut gefallen hat mir Arts Entwicklung, sie ist auf mehrfache Weise positiv. Nachdem ich im ersten Band erst keinen Zugang zu ihm fand, war er hier sofort da. Wu wurde mir hier dagegen ein bisschen fremder, auch wenn ein Teil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, was man bereits am Cover erahnen kann. Apropos Cover: Beide Cover der Dilogie bilden eine Einheit, das mag ich sehr.
Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist die Liebesgeschichte, die ich einfach nicht fühlen kann. Sicher, sie ist wichtig für die Geschichte, aber vielleicht hätte diese auch ohne sie funktionieren können. Für mich wirkt sie leider ziemlich aufgesetzt.
Die Geschichte endet in meinen Augen passend, auch wenn ich mir unterwegs das eine oder andere Detail ein bisschen anders gewünscht hätte, vor allem für eine der handelnden Personen.
Der zweite Band der Dilogie erzählt die Geschichte spannend weiter. Mir hat die Idee um die Bilder gut gefallen und ich bin gespannt, was Akram El-Bahay sich als nächstes einfallen lässt. Selbstverständlich gibt es von mir eine Leseempfehlung für die komplette Dilogie.
Um der Gefahr der Inquisitoren, allen voran Nicéphore, zu entkommen, müssen Art und seine Freunde die verbliebenen Meister aus den Bildern befreien, denn nur so haben sie eine Chance zu gewinnen. Während Art durch die Welt reist, stehen ihm Amin und Wu stets zur Seite. Doch die Inquisitoren kommen den Magus‘ immer näher.
Der zweite Teil knüpft unmittelbar an seinem Vorgänger an, wodurch man wieder direkt in der spannenden Handlung gefangen ist. Art, Amin und Wu reisen in bestimmte Städte um dort die verbliebenen Bilder zu finden und erleben allerhand Abenteuer, weil sie der Gefahr der Inquisitoren trotzen müssen. Dadurch ergibt sich eine spannende, erlebnisreiche Geschichte, die nie langweilig wird. Vor allem die Wendungen, die sich immer wieder im Kampf gegen die Zeit und die Inquisitoren ergibt, konnten mich sehr oft überraschen, schockieren und fesseln. Somit konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil Akram El-Bahay das Geschehen wirklich geschickt aufgebaut hat.
Andererseits hat mich an seinem Schreibstil verwirrt, dass manche Situationen von hinten aufgebaut wurden. Ein Charakter empfindet etwas, das ich zunächst nicht nachvollziehen konnte, weil erst danach beschrieben wird, was passier ist, wodurch dieser Charakter eben so empfindet. Im ersten Teil der Buchreihe ist mir dieser Erzählstil nicht aufgefallen. Ebenfalls nicht ganz nachvollziehbar ist für mich die Liebesgeschichte: Arts Gefühle für Wu waren einfach da und ich hab mich auch lange Zeit gefragt, wie eigentlich Wu dem jungen Magier gegenüber empfindet. Da dies aber eine spannende Fantasy-Geschichte mit tollen Ideen ist, hat mich die zu wenig entwickelte Liebe nicht zu sehr gestört.
Fazit: „Der Meister der siebten Familie“ ist ein gelungener Abschlussband. Auch wenn ich die Situationsbeschreibung und die Liebesgeschichte weniger gelungen finde, hat mich die Geschichte mit tollen Ideen, spannende Momenten, vielen Abenteuern und überraschenden Wendungen überzeugt. (2024)
Darum geht’s: Arts, Wus und Amins Rettungsaktion, um die in den Bildern gefangenen Meister zu befreien, geht in die zweite Runde. Diesmal führt die abenteuerliche Reise das ungewöhnliche Gespann von Madrid über Peking nach Moskau. Dem Trio werden viele Steine in den Weg gelegt und es wird keine leichte Reise. Arts magische Fähigkeiten werden zwar immer besser. Aber wird es ausreichen, um alle Meister zu befreien und sie auch darüber hinaus vor Nicéphore zu schützen?
So fand ich‘s: Es war für mich ein schönes Wiedersehen mit Art, Wu, Amin und dem vorlauten Radio. Akram El-Bahay lässt einem jedoch keine Zeit in Erinnerungen zu schwelgen und auch dieser zweite Band beginnt so rasant, wie man es schon vom ersten Teil kennt.
Was das Erzähltempo betrifft, hat der Autor im weiteren Verlauf tatsächlich noch eine Schippe draufgelegt und der Plot entwickelt sich mehr und mehr zu einem Actionabenteuer. Dadurch flog ich dann auch über die Seiten, was mir leider auch das Gefühl gab, das eine oder andere Detail zu verpassen. Ein paar Seiten mehr und die eine oder andere zusätzliche ruhigere Passage hätten dem Lesefluss sicher gutgetan.
Die Geschichte selbst hatte mich wieder total gepackt und ich konnte beim Lesen alles um mich herum vergessen. Die Entwicklungen der Figuren und der Plotverlauf haben mir durchweg gefallen. Und ein besonderes Wiedersehen hat mich richtiggehend berührt. Aber dazu möchte ich auf keinen Fall spoilern. Es lohnt sich nämlich absolut, diese beiden Bücher selbst zu lesen.
Für mich ist es jedenfalls eine spannende, unterhaltsame, fantasievolle, originelle Dilogie und irgendwie sind die Geschehnisse auch brandaktuell, wenn man es mag, die Geschichte in unsere so viel weniger magische Welt zu projizieren.
Art, Amin und Wu sind weiter dabei die gefangenen Meister aus den Bildern zu befreien. Doch nicht immer klappt alles so, wie sie es geplant haben und sie werden getrennt. Doch auch einzeln tun sie alles dafür die magischen Familien vor der Vernichtung zu retten.
Der zweite Band der Dilogie setzt direkt an die Ereignisse im ersten Band an. Wer also beide Bücher zusammen liest kann einfach weiterlesen. Wir begleiten Art, Amin und Wu dabei wie sie versuchen die verschollenen Meister zu retten und Nicéphore aufzuhalten. Dabei entwickelt sich der Plot zu einem wahren Actionfilm in dem es Schlag auf Schlag voran geht. Es müssen Schlachten geschlagen werden, Intrigen aufgedeckt und am Ende die magische Welt vor dem Untergang bewahrt werden.
Mir hat das Buch wieder gut gefallen, auch wenn man dieses Mal eher nicht mehr zum Verschnaufen gekommen ist. Auch die Enklaven, die noch besucht werden lernen wir leider nicht mehr so ausführlich kennen wie noch im ersten Band.
Der Hauptaugenmerk bei den Charakteren liegt auf Art, der seine Magie immer mehr zu beherrschen lernt und erkennen muss, welchen Platz er in der magischen Welt einnehmen will. Auch Wu lernen wir in diesem Band besser kennen.
Alles in allem war es ein schönes und auch spannendes Buch. Ich hätte mir zwar mehr Hintergrund zu den Enklaven gewünscht, aber auch so war es richtig gute Unterhaltung. Und am Ende hat alles ganz wunderbar zusammengepasst.
Von mir daher eine Leseempfehlung für beide Bände!