Unter dem Pseudonym Inci Y. bricht eine Türkin das Schweigen der Frauen und erzählt stellvertretend für Hunderttausende ihr als Mädchen eingesperrt, als Frau gedemütigt, geprügelt, vergewaltigt. Von Liebe spricht keiner. Die einen hintergehen ihre Männer, die anderen sind stumme Dulderinnen. In Anatolien genauso wie im Land der Verheißung, in Deutschland.
Ich fühle mich fast ein bisschen schlecht dabei, das zu sagen, aber all' zu sehr hat mich das Buch nicht gefesselt... Natürlich, einzelne Pasagen haben mich schon berührt, aber das Werk als Ganzes eben nicht.
Sehr störend fand ich die vielen Fehler im Text. Meistens waren es Wortwiederholungen, die man leicht beseitigen hätte können, wäre das Buch ordentlich Korrektur gelesen worden. Es verwundert mich, dass das so gedruckt wird...
Ich glaube, die Autorin wollte ihr leidvolles Leben teilen, die Leute aufwecken, veranschaulichen, wie das Leben als türkische Frau sein kann und klar machen, wie wichtig Bildung ist. Ich respektiere, schätze und befürworte das sehr! Ich würde mir nur im Nachhinein so sehr wünschen, dass sie mehr Unterstützung beim Veröffentlichen ihrer Biografie erfahren hätte, damit es am Schluss ein tolles Werk geworden wäre... Vielleicht nimmt sich jemand ihrer an und überarbeitet gemeinsam mit ihr die Biografie? Was sie nämlich zu sagen hat, hat das Potential, dem Leser/der Leserin tief unter die Haut zu gehen! Nur muss man es eben auch vernünftig rüber bringen...
wie schon gesagt wurde, es waren einzelne fehler drin, was ich sehr traurig und schade finde. trotzdem war die geschichte emotional, fesselnd, verstörend und absolut traurig.
Es hat sehr mitreißend angefangen, aber war in der Mitte dann eher „langweilig“. Es war ein hin und her der Gefühle. Ich kann es leider nicht weiter empfehlen.