München 1320: Zur Kirchweih strömen Gaukler in die geschäftige Stadt und ziehen das Publikum in ihren Bann. Da geschieht plötzlich ein grauenhafter Mord, dem bald weitere folgen. Die beiden Freunde Peter und Paul machen sich daran, die Verbrechen aufzuklären. Bei ihren Nachforschungen erhärtet sich allmählich ein schrecklicher Verdacht. Am Ende werden sie Zeugen einer wahrhaft teuflischen Verschwörung.
Richard Rötzer schreibt die Szenerie und das Leben im Mittelalter, als wäre er selbst dabei gewesen. Das macht es zu einer wirklichen tollen Geschichte, die auch ihre Hoch- & Tiefs mitbringt.
Ein wenig entsetzt hat mich das gelegentliche Einstreuen von krassen Vergewaltigungs-Szenarien, die ohne Vorwarnung kommen. Nach diesen Passagen hatte ich für Wochen ein flaues Gefühl im Magen.
Ist in dieser Hinsicht also nichts für schwache Nerven.