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Kreuz-Trilogie #2

Die Gewürzhändlerin

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Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter.

Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion. Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen …

544 pages, Paperback

First published December 1, 2011

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About the author

Petra Schier

124 books45 followers
Schier studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin. Neben Kurzgeschichten und Einzelromanen veröffentlichte sie Hörbücher für Kinder sowie zwei historische Reihen; jedes Jahr veröffentlicht Schier zudem einen Weihnachtsroman, in dem jeweils ein anderer Hund involviert ist. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin zum Teil verlagsunabhängig verschiedene Buchserien.
Sie lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in der Eifel.

Impressum: http://www.petra-schier.de/rechtliche...

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,599 reviews676 followers
April 22, 2022
Koblenz im 14. Jahrhundert: Die Bauerntochter Luzia ist inzwischen die Leibmagd von Gräfin Elisabeth von Manten. Von ihrer Familie ist ihr nur Anton geblieben, ihr fünf Jahre jüngerer Bruder. Die Eltern und Schwester Trinchen sind an der Pest gestorben. Die Wintermonate verbringen Luzia und Anton mit ihrer Herrschaft im neuen Stadthaus in Koblenz. Anton bekommt dort eine Lehrstelle beim Weinhändler Martin Wied, und auch Luzia wird durch einen Zufall Martins Gehilfin und verkauft Gewürze für ihn auf dem Jahrmarkt. Die Arbeit macht ihr viel Freude…

** Meine Meinung **
Genau wie auch bereits der erste Band „Die Eifelgräfin“ hat mich auch „Die Gewürzhändlerin“ sehr beeindruckt. Man taucht ab in ein Leben im Mittelalter mit originellen Personen, echten Orten und einer durchdachten Handlung.
Der Roman hat um die 550 Seiten, und doch fliegen die Kapitel nur so vorbei. Man kann sich fallenlassen in diese Geschichte, sie richtiggehend miterleben und merkt dabei gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Dieser Roman ist einer von denen, bei dessen Lektüre man wirklich alles um sich herum vergessen kann. Ich finde es schön, dass auch ein Mittelalterroman ohne Gewaltszenen und Kriege auskommen und trotzdem kurzweilig und spannend sein kann.
Die Protagonistin Luzia ist mir sehr sympathisch, ebenso wie ihre Freundin und Herrin Elisabeth von Manten, die aber in diesem Roman eher nur eine Nebenrolle spielt.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Luzia und Martin anbahnt, ist zwar immer irgendwie gegenwärtig, aber eher still im Hintergrund. Im Vordergrund steht Luzia und wie sie ihr Leben im Mittelalter meistert.
Das Gute ist, dass man „Die Gewürzhändlerin“ durchaus auch lesen kann, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Schöner ist es aber natürlich, beide Romane zu lesen, da sie schon aufeinander aufbauen.
Allen Freunden von Historischen Romanen kann ich „Die Gewürzhändlerin“ nur sehr empfehlen! Es ist ein tolles Buch!
Profile Image for Meggies Fussnoten.
966 reviews12 followers
September 30, 2015
Luzia verbringt zusammen mit Elisabeth von Mantern und deren Ehemann die Wintermonate in einem Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auf Martin Wied, den sie in Kempenich schon kennengelernt hat. Martin wurde als Kind bei einem Feuer schwer verletzt und muss seit dem mit Brandnarben leben. Luzia hilft Martin in dessen Kontor und baut sich selbst eine kleine Kundschaft mit Gewürzen und Buchfarben auf. Als Martin aber des Mordes angeklagt wird, möchte Luzia beweisen, dass er nicht der Schuldige ist.

Nach "Der Eifelgräfin" musste ich sogleich nach dem zweiten Band greifen, den ich ebenso verschlungen habe, wie den ersten. Die Autorin knüpft fast nahtlos an die fesselnde Erzählweise an, die sie in Band 1 schon an den Tag gelegt hat.

Diesmal geht es jedoch nicht vorrangig um Elisabeth, die ja ihr Glück mit Johann schon gefunden hat, sondern um Luzia, Elisabeths Leibmagd und den Händler Martin Wied. Beide sind sehr streitlustig und giften sich fast nur an. Unterschwellig kommt allerdings eine andere Botschaft rüber. Dies zieht sich durchs ganze Buch und bald merkt man: die beiden sind füreinander geschaffen, aber es steht doch einiges im Weg.

Sehr oft wird erwähnt, welchen Stand Luzia hat. Sie ist "nur" eine Bauerstochter, zwar eine freie, doch vom Stand her sehr niedrig. Während Martin als Händler und auch aufgrund seiner Vorfahren einen höheren Stand aufweisen kann. Luzia ist sich dessen sehr wohl bewusst und nimmt dies auch sehr ernst.

Dies hat mich sehr nachdenklich darüber gemacht, wie schwer es damals war und vor allem, wie sehr Wert darauf gelegt wurde, niedrige und hohe Ränge ja nicht zu mischen. Aber es gab dann doch welche, die sich über diese Regeln hinweg gesetzt haben und so ein glückliches und zufriedenes Leben mit denjenigen führen konnten, die sie lieben.

Luzia ist eine - für das "schwere" Mittelalter - sehr toughe Frau, die sich nichts sagen lässt und keinem Streit aus dem Weg geht. Und doch ist sie ein herzensguter Mensch, die diejenigen die sie liebt, mit allen Mitteln verteidigt.
Auch ihren Weg, sich selbst einen kleinen Handel aufzubauen, verfolgt sie stur. Ihr Mut ist bewunderswert und dies merken zum Glück auch die richtigen Menschen.

Der bildhafte Schreibstil erzeugt wieder ein Kopfkino der besonderen Art und man hat das Gefühl, dass man sich mitten in Koblenz bei Luzia und Ihren Lieben befindet.

Auch diesmal kommt das geheimnisvolle Kruzifix sporadisch zum Einsatz. Da nun der dritte Teil "Die Bastardtochter" vorliegt, hoffe ich, dass geklärt werden kann, was es mit dem Kreuz letztendlich auf sich hat.

Fazit:
Wieder ein spannender Roman aus der Feder von Petra Schier.
455 reviews
July 5, 2025
Auch der zweite teil ist ein gelungener historischer roman, der alle Aspekte von Liebesgeschichte, Mittelalter, starke Frauen und Fantasy beinhaltet. Für mich war es das erste Buch von Petra schier und hat mich neugierig auf die gesamte Trilogie gemacht. Man kann es auf jeden Fall auch unabhängig vom ersten Teil lesen. Mich persönlich hat die Person Luzia nicht so sehr angesprochen, wie im ersten Teil Elisabeth.. stellenweise geht es bei ihr etwas zu sehr ins fantastische und ihr gelingt einfach alles, deshalb nur 4 Sterne. Ansonsten ein sehr lesenswerter, spannender Roman.
Profile Image for Uwe Tächl.
341 reviews9 followers
January 5, 2013
Inhalt:
„Die Gewürzhändlerin“ ist der Nachfolgeband von „Die Eifelgräfin“. Diesmal geht es jedoch nicht hauptsächlich um Elisabeth von Manten, sondern um deren aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Edelmagd Luzia Bongert. Elisabeth und Luzias Familien sind durch zwei Stücke eines Kreuzes und einen Schwur, den ihre Vorfahren während der Kreuzzüge geleistet haben, miteinander verbunden.

Luzia hält sich mit ihrer Herrin, deren Mann und dem Gefolge in Koblenz auf, um dort den Winter des Jahres 1351 zu verbringen. Dort stoßen sie schließlich auch auf den dritten Teil des Kreuzes, der dem Weinhändler Martin Wied anvertraut ist. Wie sich zeigt hat der Schwur, der die drei Familien zum gegenseitigen Aushelfen aufruft, immer noch Gewicht, und die Zukunft hat für Luzia nicht nur das Leben als Edelmagd vorgesehen. Sie wird erkennen, dass sie kaufmännisches Talent hat, dass die Liebe manchmal seltsame Früchte trägt und Standesgrenzen nicht alles sind.

Rezension:
Petra Schier gelingt es zum wiederholten Mal den Leser in das mittelalterliche Alltagsleben zu versetzen. Sie fügt ihre über 500 Seiten gehende Erzählung in historisch belegte Orte und Personen ein und lässt das Leben von Adeligen, Kaufleuten, Bürgern und Gesinde auferstehen. Ihr sehr bildlicher Schreibstil erleichtert es dem Leser, sich in die Personen hinein zu versetzen und mit ihnen zu leben, lieben, fühlen und zu leiden.

Der Roman spricht zum Glück nicht nur die weibliche Leserschaft mit reichlichen Liebesverwirrungen an, sondern hat auch für die männliche, historisch interessierte Leserschaft genug an Intrigen und Spannung zu bieten, so dass es Frau Schier wieder einmal gelungen ist, sich an alle Leserinnen und Leser zu wenden.

Keine einzige Seite erschien mir als langweilig oder überflüssig. Im Gegenteil musste ich mich mehrmals stark zurückhalten, um nicht aus Spannung die ein oder andere wichtige Passage zu überfliegen. Liebesangelegenheiten, Streitereien, Spannungsmomente und detailreich erzählte Alltagssituationen wechseln sich ab und ich wusste schon 100 Seiten vor Schluss, dass mir das Buch als viel zu kurz vorkommen wird.

Mit € 9.99 ist das Buch meiner Meinung nach sehr günstig, wenn man sich vergleichbare Bücher in den Buchhandlungen ansieht. Also macht man sicherlich nichts falsch, wenn man sich schnell aufmacht, um diesen sehr empfehlensweren historischen Roman zu kaufen und am besten gleich den ersten Teil mitzubestellen.

Hoffentlich lässt sich Frau Schier mit einem weiteren Roman rund um Elisabeth und Luzia nicht zu lange Zeit.
Profile Image for Hikari.
422 reviews10 followers
January 31, 2012
Was für ein schöner zweiter Band! Bereits der erste Teil "Die eifelgräfin" hat mir ausgesprochen gut gefallen und "Die Gewürzhändlerin" steht dem in Nichts nach. nachdem elisabeth nun Johann geheiratet hat, zogen sie in ein Stadthaus in Koblenz. elisabeths Leibmagd, Luzia, begleitet sie dabei. Dort treffen sie auch auf Martin Wied, der ebenfalls in Koblenz wohnt - der erfolgreiche Händler hat schon im 1. Band für einiges Aufsehen sorgte und den dritten Teil der Reliquie bestitzt. Nun stehen er und Luzia im Vordergrund. Die Bauerntochter hat nicht nur eine hohe mathematische Begabung, sondern auch ein Talent für den Handel.
Die Ansichten der Zeit zu Heirat, Liebe, Schicklichkeit und sozialer Rollen kommt dabei in diesem Roman gut zur Geltung. Die Hauptcharaktere Luzia und vor allem Martin gefallen mir ausgesprochen gut. Sie sind gut dargestellt und herausgearbeitet. Der Stil ist angenehm zu lesen. Die Geschehnisse, die Spannung, der Handel, die alltäglichen Sachen und auch die Gefülhe machen das Ganze lesenswert.
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