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Weinen in der Dunkelheit.

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Winter 1953 in Ost-Berlin. Die zweijährige Ursula und ihre Geschwister entgehen nur knapp dem Tod. Von ihrer Mutter verlassen, die sich in den Westen abgesetzt hat, werden die Kinder ausgehungert von ihrem Großvater gefunden. Ursula wird, getrennt von den Schwestern, in dem Kinderheim „Königsheide“ untergebracht, einer Vorzeige-Einrichtung der DDR, in der die Kinder zu mustergültigen „sozialistischen Persönlichkeiten“ entwickelt werden sollen. Für das Mädchen beginnen damit Jahre des Leids … Ursula Burkowski beschreibt ergreifend und schlicht ihre Zeit im Kinderheim. Sie erzählt von den ersten Erfahrungen als elternloses kleines Mädchen bis hin zu den alltäglichen Problemen einer heranwachsenden jungen Frau, die langsam beginnt, innerlich aufzubegehren gegen die Unfreiheit, der sie ausgesetzt ist. Der Autorin gelingt es mit bewundernswerter Leichtigkeit, ihre Vergangenheit lebendig werden zu lassen und die Leser zu berühren. „Weinen in der Dunkelheit“, erstmals 1992 erschienen und stark beachtet von Medien und Politik, gilt als ein zentrales Buch zum Thema Heimerziehung. Die Neuausgabe enthält ein aktuelles Vorwort der Autorin, ein Grußwort der thüringischen Stasi-Unterlagen-Beauftragten Hildigund Neubert sowie ausgewählte Pressestimmen.

Paperback

First published January 1, 2001

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Leonie.
27 reviews1 follower
December 19, 2022
3.5 stars.

I like how succinct this book was, while providing important insights about life in the DDR (especially life for young women).

However, the book was a bit too succinct in some areas. For example, whenever an important geopolitical topic came up, the main character simply said “I don’t know what these adults are talking about and I don’t care”. This shallowness annoyed me a bit at times, but given that this is written from the perspective of a teenage girl, it is understandable.

Profile Image for Thomas M..
11 reviews
February 5, 2022
Sehr interessante, spannende und knappe Kapitel mit anschließender sprachlosigkeit. Wie sehr doch die DDR ein menschenverachtenden Staat war. Gut zu lesen. Kurz und knapp, sehr gutes Buch und aufjedenfall weiterzuempfehlen!!
Displaying 1 - 3 of 3 reviews

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