10 in denen meine Beobachtungen meine Schlusse zu stutzen scheinen. Aber ich achte das Urteil des Lesers und will ihn nicht zwingen oder auf irgendeine unsaubere Weise dazu bringen, meine Schlusse anzu nehmen. Naturlich erheben die hier gebotenen Ansichten keinen Anspruch auf Endgultigkeit. Ich konnte in der Tat eine Reihe von Stellen ange ben, wo ich klar empfinde, dass eine grossere oder kleinere Verbesse rung am Platz ware. Ich glaube jedoch, dass die Hauptrichtung richtig ist, und ich hoffe, dass die Ausfuhrungen und vor allem die Beispiele in diesem Werk dazu beitragen mogen, die -Doppelnatun und die -komplementaren Aspekte) plausiblen, insbesondere induktiven Schliessens, zu erhellen, das zuweilen als -objektiv) und zuweilen als -subjektiv) erscheint. Stanford University Georg P6lya Mai 1953 VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE Die vorliegende zweite Auflage wurde erweitert durch einen An hang. Dieser enthalt einen Aufsatz -Heuristische Schlussweisen in der Zahlentheorie), entnommen dem American Mathematical Monthly mit der Genehmigung des herausgebenden Vereins, und zusatzliche Bemerkungen und Aufgaben zu verschiedenen Kapiteln. Herzlichen Dank Fraulein Dr. A. Roth fur die gewissenhafte Uber setzung und Frau H. Bretscher fur freundliche Hilfe."
what a great book! Really enjoyed how it gives a very intuitive introduction to both frequentist and Bayesian approach to probability and applies it in a very wise manner to a diversity of problem-solving issues. I think I myself started thinking in categories of plausibility evaluating, for example, results I obtain in further mathematical methods problems
In defense of subjective probability. I’ve been pondering the phenomenon, and it goes something like this: we go through university being taught a frequentist perspective, which involves deriving hypotheses from data collected, accepting or rejecting the null hypothesis, and accumulating information. But what if there is another perspective which does not deal with data as a prior, as a given set from which you deduct your hypothesis? This is the logic of plausible reasoning. It's uncomfortable from the frequentist point of view. How do you determine the priors? Who is to say if they are correct? biased? is it too subjective? . . . Here, Polya argues poetically for the potential for plausible reasoning to have rigour and leverage subjectivity. I think this is an incredible book. I highly recommend it if you are interested in Bayesianism or conditional probability.