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Der Erste Weltkrieg

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Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso

608 pages, Hardcover

First published January 1, 1988

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Janusz Piekałkiewicz

41 books6 followers
Janusz Piekałkiewicz (1925 – 1988) was a Polish underground soldier, historian, writer, as well as a television and cinema director and producer.

He was a world-renowned author on many aspects of World War II history; over 30 of his books have been printed, most of them in German, and later translated to other languages. He also wrote from his experiences during the war and specialized in detailing operations within the secret services. A unique characteristic of many of his books is that chapters contain two parts. Firstly, he describes details and contemporary quoted sources and then, in the second part, he provides analysis and own commentaries to those events. According to critics, this results in a very objective presentation of the material. In addition to his well-known history books, he also wrote books about treasure hunting.

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Profile Image for Armin.
1,246 reviews35 followers
June 8, 2019
Diese ziemlich umfassende Geschichte des Ersten Weltkriegs erinnert mich an Lehrer, die sich zwar in Materie ganz gut auskennen, aber nicht in der Lage sind, Begeisterung für ihr Fach zu wecken oder Zusammenhänge herzustellen, da es am Blick für das Wesentliche mangelt. Dabei ermöglicht die Strukturierung nach Schauplätzen und Waffengattungen sogar die Verfolgung von Schwerpunkten, wenn man sich nicht durch jedes Jahr von der West- über die Ostfront, den Balkan, die Isonzofront, den nahen Osten bis in die Kolonien durchkämpfen und außerdem noch den Seekrieg und die Entwicklungen in der Luft verfolgen will. Die Kapitel über den Luftkrieg sind sogar so etwas wie das Aushängeschild des Buches.
Leider sind die einzelnen Kapitel schlecht strukturiert und die Bedeutung der jeweiligen Schlacht oder ihr Verlauf bleiben oft ziemlich nebulös. Dabei ist 1914 noch einigermaßen aufschlussreich, aber je weiter der Krieg bzw. das Buch fortschreitet, desto dünner werden die Kapitel, möglicherweise war der Autor in seinem letzten Buch zuletzt nicht mehr ganz auf der Höhe.
Schon die früheren Werke von JP waren eher eine Materialsammlung denn eine Analyse. Bei der Auswertung hat der Verfasser unzähliger Kriegsbücher ein massives Defizit. Die 40 Seiten aus Montgomerys Kriegsgeschichte aus 7000 Jahren waren aufschlussreicher als dieser Wälzer, das gilt auch für probeweise gegen gelesene Kapitel (Lemberg 1914, Galipoli, Verdun, Brussilow-Offensive) aus Liddell-Harts Darstellung des Ersten Weltkriegs, in denen Ereignisse in den Gesamtkontext mit Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Krieges gestellt werden. Beim von LHs Lemberg-Kapitel (The man, who juggled with armies) musste ich sogar lachen über das Portrait des österreichischen Oberdummkopfs Hötzendorf, der nicht nur bei erster Gelegenheit die Schlagkraft seiner Armee verplempert hat. Aber dieser eingebildete Feldherr aus einem anderen Jahrhundert hat in diesem Krieg auch sonst so ziemlich alles verbockt, unannehmbare Ultimaten an Serbien, die Verhinderung der Aufklärung der Oberst-Redl-Affäre, so dass man in Ösiland gar nicht wusste, welche Geheimnisse der Spion des Zaren an die Russen verkauft hatte. Darunter die kompletten k.u.k-Aufmarschpläne gegen Russland, wie sich später heraus stellte. Aber davon steht nichts bei JP.
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