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Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas

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Diese große Erzählung zeigt Humboldt auf der Höhe seiner Möglichkeiten als Entdeckungsreisender, Naturwissenschaftler, Historiker und Anthropologe. Sie umfaßt nicht nur die Landschaften und die Pflanzenwelt Lateinamerikas, sondern auch Rituale und Menschenopfer, Mythen und Kalendersysteme, Schmuck und Kleidung, Architektur und Kunst, Eroberungszüge und Völkerwanderungen sowie die Grausamkeiten der Spanier und die Vernichtung der indigenen Reiche.
Humboldts Werk sprengt die Grenzen und die Perspektiven jeder Einzeldisziplin. Als einer der ersten hat er erkannt, daß die altamerikanischen Kulturen ebenso zum Erbe der Menschheit gehören wie die der Ägypter, der Inder, der Griechen und der Römer.
Mit seiner sprachlichen Originalität und dem Reichtum seiner Illustrationen lädt dieser Band zum Besuch eines imaginären Museums ein, in dem Bilder und Texte einander beleuchten. Humboldts Ansichten gehen nicht nur die Wissenschaft an. Jeder, der Lateinamerika kennt und liebt, wird hier auf seine Kosten kommen.

450 pages, Hardcover

First published January 1, 1810

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Alexander von Humboldt

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Expeditions of German scientist Baron Friedrich Heinrich Alexander von Humboldt to Latin America from 1799 to 1804 and to Siberia in 1829 greatly advanced the fields of ecology, geology, and meteorology.

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander Freiherr von Humboldt, a naturalist and the younger brother of the Prussian minister, philosopher, and linguist, Wilhelm von Humboldt, explored. Quantitative botanical work of Humboldt founded biogeography.

Humboldt traveled extensively, explored, and described for the first time in a generally considered modern manner and point of view. He wrote up his description of the journey and published an enormous set of volumes over 21 years. He first proposed that forces once joined South America and Africa, the lands, bordering the Atlantic Ocean. Later, his five-volume work, Kosmos (1845), attempted to unify the various branches of knowledge. Humboldt supported, included, and worked with Joseph-Louis Gay-Lussac, Justus von Liebig, Louis Agassiz, and Matthew Fontaine Maury and most notably conducted much of his exploration with Aimé Bonpland.

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Profile Image for Hendrik.
440 reviews116 followers
September 26, 2019
Die Originalausgabe der "Ansichten der Kordilleren" erschien zwischen den Jahren 1810 und 1813 in einer Auflage von 600 Stück. Auf 69 Bildtafeln, mit jeweils einem begleitenden Essay versehen, werden Landschafts- sowie Kulturmonumente der südamerikanischen Völker präsentiert.


Titelseite: Alexander von Humboldt

Das Buch ist Teil der umfangreichen Schriftensammlung, zu Alexander von Humboldts von 1799 bis 1804 dauernder Forschungsreise durch Mittel- und Südamerika. Humboldt selbst hat dieses Buch als einen "pittoresken Atlas" bezeichnet. Einerseits wissenschaftlicher Forschungsbericht, andererseits biografischer Reisebericht, sollte das Werk dem (vor allem) europäischen Publikum, einen Eindruck von Geschichte und Geographie der besuchten Länder bzw. ihrer Bewohner vermitteln. Waren in der Erstausgabe Bild und Textteil noch getrennt, vereint die vorliegende Edition beide in einem aufwändig gestalteten Prachtband. Die Illustrationen sind von ausgezeichneter Qualität, teilweise koloriert und etliche davon auf doppelt oder dreifach ausklappbaren Seiten gedruckt.


Der Chimborazo

Die Bandbreite der Darstellungen reicht von mexikanischen Hieroglyphenhandschriften, über Grundrisse bzw. Bauweisen von peruanischen Inkahäusern, bis hin zu Bergpanoramen der Andengipfel. Auf eine chronologische Anordnung wurde verzichtet, wodurch das Werk eine offene Struktur erhält, die ganz dem grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Ansatz Humboldts entspricht. Offen gesagt hat mich nicht alles gleichermaßen angesprochen. Zum Beispiel geht Humboldt bei der Darstellung des aztekischen Kalenders für meinen Geschmack zu sehr ins Detail. Auch sind inzwischen seit der ersten Veröffentlichung mehr als zweihundert Jahre vergangen. Ein Sachbuch auf dem aktuellen Stand der Forschung darf man also nicht erwarten. Trotzdem kann man den Herausgebern ein großes Lob aussprechen, Alexander von Humboldts Werk in einer so schönen Ausgabe heutigen Lesern wieder verfügbar zu machen.


Ausschnitt: Hieroglyphen aus dem Codex mexicanus der Kaiserlichen Bibliothek Wien
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