Er ist das Zentrum der Welt. Seine Äste stützen das Himmelsgewölbe, tragen die Heimat der Götter und Lichtelfen. Seine Wurzeln umarmen das Reich des Todes und behüten die Geschöpfe der Nacht. Sein Stamm durchzieht die Welt der Menschen, Riesen und Zwerge, nährt sie und gibt ihnen Lebenskraft. Er ist nicht einfach nur ein Baum. Er ist der Weltenbaum.
Christoph Hardebusch, geboren 1974 in Lüdenscheid, studierte Anglistik und Medienwissenschaft in Marburg und arbeitete anschließend als Texter bei einer Werbeagentur. Sein Interesse an Fantasy und Geschichte führte ihn schließlich zum Schreiben. Seit dem großen Erfolg seines Debüt-Romans „Die Trolle“ ist er als freischaffender Autor tätig. Christoph Hardebusch lebt mit seiner Frau in Heidelberg.
Geschichten unter dem Weltenbaum Erschienen im Torsten Low Verlag
Persönliche Meinung
Geschichten unter dem Weltenbaum ist zu Recht ein Gewinner des deutschen Phantastik Literaturpreises, da diese Anthologie - auf höchstem Niveau – es schafft, für jeden Fantasy Liebhaber etwas parat zu haben, ohne dabei abgedroschen zu wirken.
Die Kurzgeschichten haben alle, je nachdem, welches spezifische Genre man bevorzugt bei Fantasy, einen überzeugenden Spannungsbogen, sowie eine atemberaubende Handlung. Mit der hervorragenden Sprache, Grammatik und Rechtschreibung in diesem Werk überzeugt es und bringt den Leser dazu, die Geschichten noch mehr wertzuschätzen.
Diese Anthologie muss man natürlich nicht sofort in einem Rutsch durchlesen, sondern gibt es immer wieder Gelegenheiten, bei denen es Spaß macht sich in eine der Geschichten zu vertiefen.
Auch wenn Kurzgeschichten den schlechten Ruf tragen, dass man sich zu wenig in die Welt und Gefühle der Charaktere versetzen kann, bietet uns diese Anthologie eine gelungene Abhilfe dieses Klischees.
Natürlich gibt es Geschichten, die einen mehr oder weniger begeistern, aber das ist auch der Sinn einer solchen Kurzgeschichtensammlung – es soll für jeden Fantasyliebhaber etwas dabei sein und genau das schafft dieses Werk.