Every Child Can Learn to Sleep is a useful guide to help children to learn to sleep in all ages. The book gives you not magic tricks but practical advices that still require lots of work, persistence and consistency from the parents but they really work.
The most discuss topic among the parents is the baby sleep. And it can be frustrating and it is a torture method to not sleep.
In this book is not much how to help get better sleep, it is a method which leads to baby to become a silent because of the fear someone could take him away or I know no one ist coming to see me eitherway so I rather will save my energy.
There are dosen of other book which can help you with the baby sleep.
I have read the book as opposite hypothesis to gentle sleep and it was for my family coaching business.
Normalerweise gebe ich keine (ausführlichen) Rezensionen ab. Bei diesem jedoch ist es mir ein persönliches Anliegen und ich hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft anderen Eltern weiter. Ich kann vorweg guten Gewissens sagen, dass dieses Buch unseren Babyalltag von Grund auf verändert, um nicht zu sagen erheblich verbessert hat. Wer also noch Zweifel hat, lässt sich nachfolgend vielleicht überzeugen. Ich weiß, dass die Meinungen zum Buch bzw. den geschilderten Methoden stark auseinander gehen. Einen Versuch ist es allemal wert!
Unsere Ausgangssituation: Unsere erste und bisher einzige Tochter war zum Zeitpunkt, als das Buch zum Einsatz kam 7 Monate alt und schlief nachts, wie auch gelegentlich tagsüber bereits in ihrem Bett im Kinderzimmer. Das Beistellbett war bereits zu schmal und sie konnte schon robben / krabbeln, was uns dann einfach zu gefährlich war. Von Geburt an war unsere Tochter eine Nucklerin. Sie schlief an der Brust oder an der Flasche ein. Einen Schnuller konnte man ihr die ersten Lebenswochen als Alternative anbieten. Der war allerdings relativ schnell out. Diese Angewohnheit wurde von Zeit zu Zeit schlimmer, sodass sie die Flasche zum Einschlafen verlangte. Und zwar immer - tagsüber, abends und auch nachts, wenn sie wach wurde (Ausnahmen Buggy, Tragetuch, Autofahren). Das bedeutet, wir mussten ihre Mahlzeiten auf ihren Schlafrhythmus anpassen. Geschlafen wurde nur, wenn Hunger da war. Das wurde von Monat zu Monat schwieriger, weil durch die Beikosteinführung eigentlich kein Platz mehr war für Milch-Zwischenmahlzeiten bzw. der Hunger in der Regel nicht groß genug war um anständige Breimengen zu essen. Hinzu kam, dass die Nächte immer unruhiger und kürzer wurden. Nicht selten bin ich um 6, 5 oder 4 Uhr mit ihr aufgestanden, habe mit ihr draußen meine Runden gedreht, um sie irgendwie wieder zum Schlafen zu überreden. Sie wurde nachts regelrecht mit Milch vollgestopft. Anfänglich wurde sie 1-2 mal wach, irgendwann waren es 4 mal oder öfter. Und jedesmal wurde eine Flasche verlangt. Wir haben ihr zwar irgendwann verdünnte Milch gegeben, dennoch hatten die zahlreichen nächtlichen Fütterungen beträchtliche Folgen: Der Hunger am Tag war gering, die Windel in der Nacht übervoll, ihr Körper kam nie richtig zur Ruhe, ständig war er mit Verdauung beschäftigt. Also war die Nacht nicht erholsam, das Baby nicht ausgeruht und entsprechend quengelig und müde übertags. Unterm Strich aß sie drei Breis mit etwa 100-140g am Tag (statt Sollmenge 200g) und trank so viele Fläschchen, dass ich es gar nicht mehr zusammenfassen kann - dabei jedoch immer nur kleine Mengen von bis zu 100ml. Als die nächtlichen Unterbrechungen immer weiter zunahmen und die Tage immer früher begannen, nahm ich mir dieses Buch zur Hand. Ich war schlichtweg ratlos und am Ende meiner Kräfte.
Die Umstellphase: Wir hatten im Grunde zwei Baustellen zu bewältigen. Unsere Tochter musste weg von der Flasche als Mittel zum Schlaf. Sie musste lernen, ohne Fremdeinwirkung einzuschlafen. Plus: Für ihre innere Uhr musste einmal ein anständiger Rhythmus von Schlaf und Mahlzeiten her. Leichter gesagt als getan. Das Buch verspricht Besserung in Tagen bzw. wenigen Wochen. Wir waren eingangs sehr skeptisch, zumal uns unsere Tochter bisher als eher sensibel und eigenwillig in Erscheinung trat. Wir dachten, sie wird auf die Flasche bestehen und sich andernfalls total in Rage schreien. Aber wir hatten nichts zu verlieren. Wie das Buch schon mitteilt: Leidensdruck muss da sein, sonst klappt es nicht. Anhand ihres bisherigen Schlafverhaltens legten wir fest, wann und wie lange sie schlafen soll. Wenn sie länger schlief, wurde sie geweckt um in diesen Rhythmus rein zu kommen. Parallel dazu reduzierten wir Schritt für Schritt die Milchmenge, die sie zum Einschlafen bekam und wandten zur Not die beschriebene schreien lassen / immer wieder rein gehen Methode an. Hierbei haben wir uns eigene Milchmengen und Wartezeiten überlegt, die nicht 1:1 aus dem Buch stammen. Wir haben uns auf unsere Erfahrung und Intuition gestützt.
Das Ergebnis: Unsere Tochter war bereits nach 5 Tagen über die Einschlafhilfe Flasche hinweg. Nachts kam sie maximal einmal und konnte durch schunkeln, streicheln etc. beruhigt und wieder zum Schlafen bewegt werden. Insgesamt schlief sie auch mehr, so wie es das Buch versprach. Sie war tagsüber fitter und aß besser. Heute, etwa einen Monat später, sieht unser Alltag so aus: Sie isst vier bis fünf Mahlzeiten am Tag. Breimengen unter 200g sind eine Seltenheit. Auch ihre Flaschen macht sie leer. Sie schläft tagsüber zwei- bis dreimal. Natürlich ohne Einschlafflasche. Wir richten uns inzwischen nach ihrer Müdigkeit und haben den anfänglich eingeführten Rhythmus ad acta gelegt. Dieser war mehr Mittel zum Zweck um ihre innere Uhr zu schulen und für ausreichend Müdigkeit zu sorgen, damit sie ohne Hilfe einschlafen lernt. Sie geht abends immer relativ zur selben Zeit ins Bett. Wir müssen weiterhin nachts maximal einmal zu ihr gehen. Dies ist inzwischen allerdings eher selten geworden. Wir schieben etwaige Unruhen auch auf den bevorstehenden ersten Zahn. Wir sind stolz auf sie, dass sie diese Umstellung so gut mitgemacht hat und auch ein bisschen auf uns, dass wir nicht aufgegeben haben. Wir sind begeistert von dem Ergebnis. Es ist im wahrsten Sinne ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Der Leitsatz des Buches gilt für uns noch heute als Motivation: Gib deinem Kind, was es braucht, aber nicht, was es will.
Ich habe mir das Buch aus Trotz und Interesse gekauft, nachdem mir so viele überemotional davon abgeraten haben. Da mein Baby bisher gut schläft, wollte ich mir hauptsächlich Informationen zum Thema Schlaf holen. Die sind da und auch hilfreich. Abgesehen davon bietet es gute Tipps dazu, wie man es nicht machen sollte, durch die Geschichten über schwierige Schläfer. Was das Thema "schreien lassen" angeht, wird das mir zu heiß diskutiert. Die AutorInnen schreiben, dass man es nur im Notfall machen soll und auch viel moderater einsetzen soll, wenn es einen zu sehr stresst. Was mir nicht gefiel, waren die doch teils extremen Beispiele, die als Erfolgsgeschichten verkauft wurden. Manchmal kam mir das Buch wie eine Werbesendung für die Methode vor. Was außerdem fehlt, sind mehr Infos zum Tagschlaf. Die kommen viel zu kurz.
The book is successful in presenting various sleep problems and how to solve them, backed by statistics and examples. More importantly, it questions the parents so they can find themselves a way that suits them the best, with the help of different quizzes and forms. In today's world of internet and of unlimited sources of truth, it is nice to have one toolkit to "solve the sleep".
The authors claim the various techniques presented in the book are effective, although, the book is already 10 years old. We're yet about to find out but we feel confident already.
ALSO, ich skippe mal den Teil wie umstritten dieses Buch ist etc. Ich habe es mir in Kombi mit dem Buch "Drei Jahre Ohne Schlaf" von Katharina Meier-Batrakow, quasi die Kritik und gegensätzliche Methode, zugelegt. Und ich muss sagen, dass dieses hier mir wirklich eher die funktionierende Tipps für die Praxis gegeben hat. Ich gehe mit vielem aus dem Buch nicht mit. Ich denke, es benötigt eine grundlegende Überarbeitung. So bin ich z. Bsp. kein Fan von dem Kind alleine lassen, egal für wie lange. Auch kann man sich darüber streiten, ob man gleich einem 6 Monate alten Baby ein "Training" zumuten muss. Für mich war klar, ich behalte die Schlafbegleitung für unseren 1.5 jährigen bei und konzentriere mich darauf ihm lediglich das stündliche Trinke abzugewöhnen. Das Buch hat mir schon den Antrieb gegeben, mal die Trinkmenge für unseren Kleinen zu reduzieren und konsequent zu sein, ohne befürchten zu müssen, dass es dadurch über Nacht verhungert. Und siehe da, schon allein Einschlafflasche eine Stunde vor dem Schlafen gehen separat zu geben und die Trinkmenge leicht zu reduzieren, hat wirklich so viel Auswirkungen gehabt, dass mir die zuerst sehr abwegig erscheinenden Erfolgsanekdoten, gar nicht mehr so abwegig erschienen sind. Unser Kleiner schläft seit dem ersten Tag innerhalb von 15 min (statt 45 min) ein, wird nachts nur noch 2-3 mal wach (statt stündlich) und benötigt insgesamt aktuell nur max. 3 Flaschen (statt 5 Flaschen). Und wir sind gerade mal mit der dritten Nacht durch. Wir nehmen uns aber auch die Zeit die Reduzierung der Trinkmenge nicht auf einmal zu machen usw. Wir haben übers WE von 230ml auf 200ml reduziert. Das hat er so gut angenommen, dass wir direkt nochmal auf 170ml runter sind. Da haben wir jetzt bis zum nächsten WE pausiert, da er nachts ab und mal protestiert, wenn die Flasche leer ist.
Ich glaube, insgesamt kann man sagen, nehmt euch das Wissen und wendet es wirklich ein wenig nach Bauchgefühl an. Aber unseren großen Kleinen, die brauchen wirklich einfach ab und an mal stärkere Begleitung als einfach nur jedem Bedürfnis so extrem nachzugehen, dass einem selbst nichts mehr übrig bleibt.
Im Buch finden sich viele wertvolle Tipps zur sanften Anpassung des Schlafverhaltens eines Kindes. Es wird nie dazu geraten 'einfach schreien zu lassen'. Ich werde bei entsprechenden Problemen definitiv versuchen mir und unserem Sohn mit den Vorgehen aus diesem Buch zu helfen.