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Sturmwelten #2

Unter schwarzen Segeln

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Nach dem lesesüchtig machenden ersten Teil Sturmwelten setzt Christoph Hardebusch noch ein paar Segel mehr und jagt den Leser in Unter schwarzen Segeln mit einer perfekten Mischung aus Mantel & Degen samt Magie durch einen aufkommenden Sturm mitten zwischen die Sturmwelten.

Schon beim ersten Teil war klar, dass sich Hardebusch seine Inspiration bei Vorbildern wie C. S. Foresters nautischem Feuerwerk um Hornblower und Filmstoff wie Master & Commander holt und passgenau in eine Fantasy-Welt mit einem faszinierenden Reichtum an Kulturen, Sprachen und Traditionen setzt.

Nachdem das Schwarze Schiff in der Schlacht von Hequia entkommen konnte, ist Roxane auf dem Weg zurück nach Corbane, um sich vor einem Kriegsgericht zu verantworten und Jaquento sieht sich dort einem sicheren Tod durch den Strick gegenüber. Darüber hinaus hat die Marine von Thaynric den Admiral Thyrane entsand, um die Vorfälle in der Sturmwelt aufzuklären. Doch damit fängt die Geschichte erst an, fahrt aufzunehmen, denn die Sturmelten beregen ein noch größeres Geheimnis als die bisherigen Ereignisse vermuten lassen und der große Sturm, der gegen Corbane zieht, ist erst der Vorbote kommender Gefahren.

Die Trolle-Autor Hardebusch hat mit den ersten beiden Bänden der Sturmwelt-Trilogie seine Meisterprüfung bestanden: Unter schwarzen Segeln macht Nautik-Besessene ebenso glücklich wie Fantasy-Fanatiker: Lesespaß mit allem Drum und Dran. - textico.de/Wolfgang Treß

528 pages, Paperback

First published January 1, 2009

46 people want to read

About the author

Christoph Hardebusch

41 books21 followers
Christoph Hardebusch, geboren 1974 in Lüdenscheid, studierte Anglistik und Medienwissenschaft in Marburg und arbeitete anschließend als Texter bei einer Werbeagentur. Sein Interesse an Fantasy und Geschichte führte ihn schließlich zum Schreiben. Seit dem großen Erfolg seines Debüt-Romans „Die Trolle“ ist er als freischaffender Autor tätig. Christoph Hardebusch lebt mit seiner Frau in Heidelberg.

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Community Reviews

5 stars
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24 (20%)
2 stars
6 (5%)
1 star
2 (1%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews81 followers
November 13, 2015


In dem Gefecht vor der illegalen Sklavenkolonie Hequia mussten viele tapfere Seeleute ihr Leben lassen. Die Freiheit der Sklaven hatte einen hohen Preis und darüber hinaus konnten Kapitän Deguay und die Maestra Tereisa auf der Todsünde entkommen, mit der Totwey und ihrer seltsamen, magieschluckenden Ladung im Schlepptau. Jaquento und Roxane bringen die befreiten Sklaven nach Lessan, wo sie der Thaynrischen Marine Bericht erstatten müssen. Die Besprechung verläuft nicht gut – Jaquento wird festgenommen und Roxane erhält den Befehl, ihn nach Thaynric zu bringen, um sich gemeinsam mit ihm vor einem Kriegsgericht zu verantworten. Doch die launischen Winde halten auf ihrer Reise einige Überraschungen bereit. Die Jagd nach der Totwey ist noch nicht vorbei.
Währenddessen beauftragt die Thaynrische Marine den bereits pensionierten Admiral Aomas Thyrane, die Vorkommnisse auf der Insel Hequia zu untersuchen. Der Seewolf, wie er genannt wird, soll herausfinden, inwiefern die Thaynrisch-Koloniale Handelscompagnie in den Transport der Ladung der Totwey verwickelt ist. In Lessan trifft Thyrane auf Sinao und Manoel, die der Gerichtsbarkeit der Thayns entgehen konnten. Schnell wird deutlich, dass die Händler mächtig Dreck am Stecken haben.
Ein Beben zieht sich durch die Welt, ausgehend von der Ladung der Totwey. Mächtige Magie ist am Werk und droht, alle Beteiligten mit Haut und Haaren zu verschlingen.

Ich empfand „Unter schwarzen Segeln“ als würdige, logische Fortsetzung der Sturmwelten-Trilogie . Es bietet mehr Action als der erste Band Sturmwelten, zeichnet sich aber trotz dessen durch dieselbe, beruhigende Ausstrahlung aus. Hardebuschs Darstellung der spannenden Abenteuer auf See ist und bleibt unwiderstehlich; ich konnte mich erneut völlig in seiner Welt verlieren. Mit seinem besonderen, eingängigen Schreibstil erschafft er einen Sog, der mich mit seiner fantastischen Bilderflut die Realität vergessen ließ. Ich liebe die Sturmwelt, mit all ihren Wundern und der Magie, der See, den Schiffen und den verwegenen Charakteren, die in ihrer Unterschiedlichkeit so real und lebendig wirken.
Gleich zu Beginn des Buches lernen die LeserInnen eine neue Figur kennen: den Admiral Aomas Thyrane. Mal davon abgesehen, dass ich seinen Vornamen sehr schön finde, hat er mich auch von der ersten Seite an für sich gewonnen und ansatzlos immer mehr Sympathiepunkte gesammelt. Er ist ein alter Sturkopf, der in seinem Leben schon so manchen Kampf gegen die Obrigkeit ausgefochten hat. Einige hat er gewonnen, andere verloren, doch was ihm blieb, ist die Erkenntnis, dass Gerechtigkeit in der Politik oft keine Rolle spielt. Trotzdem gab er nie auf, er kämpft noch immer. Ich mag ihn sehr, denn Hardebusch konnte mich sofort davon überzeugen, dass Thyrane ein guter Mensch ist. Ich habe mich auf die Kapitel aus seiner Sicht richtig gefreut. Das lag unter anderem auch daran, dass Thyrane wundervoll mit Sinao und Manoel umgeht. Er behandelt sie nicht als minderbemittelte Wilde wie all die anderen Offiziellen der Marine, sondern nimmt sie ernst. Ich denke, vor allem für Sinao war diese Erfahrung ungemein wichtig, weil sie UniformträgerInnen bisher nur als grausam und ungerecht erlebte. Kein Wunder, dass sie niemandem außer Manoel richtig vertraut. Ich hatte übrigens recht: die Beziehung von Magie und Religion wird in diesem Band endlich erläutert. Hardebusch nutzt dafür elegant das Schülerinnen-Lehrer-Verhältnis von Sinao und Manoel; während Manoel Sinao geduldig die Geschichte von Hardebuschs Welt erklärt, lauschen auch seine LeserInnen seinen Worten und begreifen so die Hintergründe.
„Unter schwarzen Segeln“ hat darüber hinaus eine politische Ebene, die am deutlichsten durch den Poeten Franigo sichtbar wird. Eingeführt wurde er bereits im ersten Band, doch erst jetzt beginnt er, richtig in die Geschichte zu passen. Wie auch der Pirat Jaquento stammt er aus Hiscadi, eine Nation, die seit Jahren unterdrückt und besetzt ist. Ohne es zu wollen gerät Franigo im Laufe seiner Reise in eine Rebellion, die sich gegen die Besatzung richtet. Es war wirklich interessant zu beobachten, wie diese Revolution immer größer wurde und quasi ein Eigenleben entwickelte, bis zu dem Punkt, an dem Franigo jeden Einfluss verlor, obwohl er zu Beginn eine Art Gallionsfigur war. Zusätzlich ist der Poet tatsächlich derjenige, der den LeserInnen erste Hinweise auf Jaquentos Vergangenheit und Herkunft verschafft, was meine Neugier zwar nicht vollständig befriedigte, aber immerhin weiter anfachte. Selbstverständlich entwickelt sich auch der Handlungsstrang zwischen Roxane und Jaquento weiter; es bleibt angenehm prickelnd und teilweise sogar ein bisschen verrucht. Ich hoffe, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft eine Zukunft haben. Ich habe das Gefühl, im Gegensatz zu mir wissen die beiden noch gar nicht, wie gut sie eigentlich zusammen passen.

„Unter schwarzen Segeln“ ist eine wunderbare Fortsetzung der Sturmwelten-Trilogie . Christoph Hardebusch behält seine ausgeglichene Schreibweise bei und lässt sich auch im zweiten Band nicht hetzen. Trotzdem ist eine Entwicklung erkennbar; ich hatte nie das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Ich bin jetzt über die Maßen gespannt auf das große Finale Jenseits der Drachenküste, denn bisher kann ich noch nicht vollständig absehen, wohin Hardebusch mit mir möchte. Bis jetzt sind bereits so viele verschiedene Handlungsstränge begonnen und/oder weitergeführt worden, dass ich einfach erleben möchte, wie er sie am Ende alle zusammenführt. Ich freue mich sehr darauf.
160 reviews
May 21, 2018
Königliche Marine, Piraten, Magier und last but not least grantige Drachen - was braucht man mehr für eine kurzweilige Fantasygeschichte. Der letzte Teil der Trilogie steht bereits in Warteposition.👍
Profile Image for MeltingPenguins.
95 reviews16 followers
February 20, 2017
2.5 Stars (Review in English)

Better and much smoother read that the first book, but, unfortunately, most of the technical problems prevailed.
Several of the plots seem oddly disconnected and rather there not to tell a story but to either pad out the book and/or provide exposition. The former gets especially grating this time around as in the end everything feels rushed. Not just rushed but we quite literally get a 'Oh yeah you were unconscious and while you were out stuff happened and we overcame this great obstacle'. As if the author was not in the mood/not willing to show how the character got out of or into a situation.
The whole aspect of magic might easily be the most baffling factor. Even though the author tells us magic is essential for the plot, it doesn't feel like it is actually part of the world. What we saw and see of it is mostly stuff that could have been achieve through other means and doesn't really justify anything. In fact, it all seems more, still, as if magic (as well as the keysmash-y names) is just there to make it look as if the story is anything else but a sorta-retelling of historical events, with a dose of mix-and-match.
Another problem still present is the 1-to-2-dimensionality of the characters. I never got the feeling there's much depth to them, the good guys are good, the bad guys are despicable, unless, so it seems now, they're about to become beneficial to the good guys. The same old nonsense as so often.
The incomplete glossary is still there and it is still as annoying. Especially when
I would have given points for attempts at representation, but having a non-stereotypical gay character on the side of the good guys falls a bit flat when the reveal comes with a female character thinking 'Oh, so that is why he never tried to hit on me'... Because clearly neither does bisexuality exist nor could there be any other reason. JFC
All in all the book... is there. Nothing much seems to be happening, nothing really new is revealed that wasn't said before or which one could have guessed already (while a confirmation is nice, it's not enough on its own).
TL;DR: Meh
Profile Image for Chris.
28 reviews4 followers
November 19, 2021
Eine Steigerung im Vergleich zum Auftakt der Serie.
Zwar stören teilweise noch Dinge wie die banale Romanze und die stellenweise unglaubwürdigen Dialoge aber die Kämpfe sind spannend geschrieben und im Ganzen war ich deutlich mehr in den Bann der eigentlichen Geschichte gezogen als beim ersten Teil.
Von Anfang bis zum Ende behält die Erzählung ein strammes aber dennoch angehmenes Tempo sehr konstant bei und wird somit nicht langweilig. Die einzelnen Characktere sind nicht die tiefgründigsten, interessantesten und glaubwürdigsten aber das Buch wird hauptsächlich durch die Spannung der zügig voranschreitenden Ereignisse getragen.
Profile Image for Benjamin Koch.
43 reviews1 follower
May 13, 2015
Hat mir auf jedenfall besser gefallen als der Vorgänger. Es fühlt sich alles nicht mehr so stark an bekannte Hornblower Plotlines angelehnt. Die Charaktere sind bekannt und mögen sogar besser zu gefallen. Und das Ende lässt mich auf jedenfall auf den nächsten Band warten.
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