Ich finde es sehr beeindruckend und bewundernswert, als Mitte-20-Jährige zweieinhalb Jahre lang zu reisen, immer unterwegs zu sein, ständig neue Leute und Orte kennenzulernen... und dann sogar noch auf einem Fahrrad. Wirklich sehr mutig, vor allem nachts alleine in den Anden oder in kanadischen Bärengebieten zu zelten könnte ich mir echt gar nicht vorstellen. Schade fand ich, dass vieles eher schnell aufgelistet wird: „Ich war hier und dort und habe dort xy getroffen.“ Dadurch wirkt es etwas monoton und oberflächlich. Ich hätte mir tiefere Beschreibungen gewünscht - von der Landschaft, den Gedanken unterwegs und vor allem von Gesprächen mit Menschen aus den bereisten Ländern, um sich auch wirklich in das Erlebte hineinversetzen zu können und Neues zu erfahren. Vor allem den Peru-Teil fand ich allerdings sehr interessant und lebendig beschrieben. Insgesamt aber empfehlenswert und danach will man sich echt aufs Rad schwingen und Abenteuer erleben.