API (»Austria Paranormal Investigators«) ist das Kürzel eines Vereins der besonderen Art: Ursula Hepp und ihr Team sind professionelle Geisterjäger. Wenn Wohnungs- oder Ruinenbesitzer etwas unheimlich vorkommt, treten sie auf den Plan. Bestückt mit Thermologgern, Video- und Infrarotkameras rücken sie den Geistern auf die Pelle. Gabriele Hasmann verfolgt die Spuren dieser Geisterjäger und ihrer gruseligen Begegnungen mit jener Portion Humor, die es braucht, wenn man nachts auf gottverlassenen Ruinen dem Über-sinnlichen auflauert.
Gabriele Hasmann begleitete für ihr Buch das Team der API (Austrian Paranormal Investigators) durch österreichische Gemäuer und auch über die Landesgrenzen hinaus auf deren Jagd nach Geistern. Die Ausflüge in die Geisterwelt werden geschickt eingeleitet von kurzen historischen Abrissen zu den Gebäuden oder Plätzen, welche das Team aufsucht, und finden ihren Abschluss in den Resultaten, zu denen man nach der Auswertung aller Daten gelangt. Es ist sicherlich ein sowohl zeit- als auch kostenintensives Hobby, das in den meisten Fällen auch zu keinen "gespenstischen" Ergebnissen führt. Was ich dann doch stark vermisst habe, ist zumindest eine kleinere Exkursion in die technischen Details der durchgeführten Untersuchungen. Darüber hinaus schreibt Hasmann in einem recht nüchternen Stil, der zwar mit teils gruseligen, teils komischen Episoden aus der Arbeit der API aufwartet, abr mit dem ich selbst weniger anfangen konnte. Nichts desto trotz handelt es sich um eine zweifellos spannend Materie. Kurz: Für Esoteriker vermutlich weniger erhellend, ist dies eine kurzweilige Lektüre für alle, die ein wenig in die Grenzwissenschaften hineinschnuppern möchten.