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Vielfalt Ordnen: Eine Foderale Geschichte Der Habsburgermonarchie Vom Vormarz Bis 1918 (Veroffentlichungen des Collegium Carolinum, 141)

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Foderalismus wurde in der Habsburgermonarchie des 19. Jahrhunderts zur Leitidee. Als Katalysator wirkten Revolutionen, Krisen und gesellschaftlicher Wandel. Wie die Vielfalt der Volker und Raume zu ordnen sei, um diese Frage rangen konservative, liberale, nationalistische und sozialistische Ideengeber. Es entstand ein Laboratorium foderaler Ideen, dessen Geschichte von Metternichs Foderativstaat im Vormarz bis zu Kaiser Karls Nationalitatenbundesstaat von 1918 reicht. Diese foderalen Moglichkeitsraume werden ebenso in den Blick genommen wie die politische Wirklichkeit. Mit seinem Mehrebenensystem von 17 osterreichischen Landern, zwei Reichsteilen und einem Gesamtreich entwickelte sich das Imperium zunehmend zu einer Ordnung, die mit einem an heutigen Bundesstaaten geschulten Begriffsinstrumentarium als Foderation beschrieben werden kann. Diese foderale Verfasstheit begrundete die nachhaltige Integrationskraft der Habsburgermonarchie, aber auch ihre Tendenz zu Separation und Zerfall.

531 pages, Hardcover

Published July 12, 2021

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