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Hierarchien. Das Unbehagen Der Geschlechter Mit Dem Harnack-prinzip: Frauen in Der Max-planck-gesellschaft

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Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), eine der erfolgreichsten Forschungsinstitutionen weltweit, steht exemplarisch fur das stark von Hierarchien und Abhangigkeitsverhaltnissen gepragte deutsche Wissenschaftssystem. Die Studie analysiert ihren soziokulturellen und strukturellen Wandlungsprozess unter Genderaspekten in den ersten funfzig Jahren ihres Bestehens - von intransparenten Wirkungszusammenhangen informeller Netzwerke hin zu einer modernen, an Gleichstellungspolitik orientierten Forschungsinstitution. Dabei werden zwei weibliche Arbeitswelten in der Forschungsgesellschaft kultur- und wissenschaftshistorisch die Wissenschaft, zu der lange Zeit nur sehr wenige Frauen Zugang hatten, und das Vorzimmer, in dem die meisten Frauen gearbeitet haben. Was hat weibliche Wissenschaftskarrieren in der MPG befordert, was behindert und welche Rolle spielte dabei das Harnack-Prinzip, das MPG-eigene Strukturprinzip der personlichkeitszentrierten Forschungsorganisation? Ein weiterer Fokus liegt auf den gleichstellungspolitischen Aushandlungsprozessen, die Ende der 1980er begannen und dazu beigetragen haben, die tradierte Geschlechterordnung der Max-Planck-Gesellschaft aufzubrechen und dort einen Kulturwandel herbeizufuhren.

570 pages, Hardcover

Published December 12, 2022

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