Nebenjobs machen uns zu dem, was wir sind. Wer sich nicht darauf festlegt, etwas zu werden, macht einfach alles ein bisschen. Also nichts richtig. Aber wie erklärt man das den anderen? In einundzwanzig Episoden erzählt Anne Köhler von all den Abenteuern, die das Jobben mit sich bringt - frei schwebend im weiten Raum zwischen Ausbildung und Beruf, zwischen Brotjobs und Herzensangelegenheiten. Anne Köhler erzählt von ihrer Zeit als Fotoassistentin, von der Arbeit als Köchin, Bürodame oder Hostess, bei der Event-Planung und im Archiv. Und natürlich von den verschiedensten Praktika. Ihre Kolumne "Anne und ihre Jobs" bei jetzt.de sprach einer großen Fangemeinde aus dem Herzen.
"Nichts werden macht auch viel Arbeit" liegt für mich auf der Ebene eines mehr oder weniger unterhaltsamen Blogs. Einfache Kost, schnell zwischendurch gelesen. Nicht fehlen darf die Moral am Schluss, dass nach dem ganzen lamentieren (manchmal mit, manchmal ohne zwinkerndem Auge) doch alles gut ist, wie es ist. Wahrscheinlich gehöre ich nicht zur Zielgruppe dieses Buches. Hinterlassener Eindruck: "Bla". Wobei die Autorin mir durchaus sympathisch vor kam. Ich kann mir gut vorstellen, dass mir andere Werke von ihr, was "Richtiges", gut gefallen könnten.