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Erste Hilfe - Das offizielle Handbuch: Sofortmaßnahmen bei Babys, Kindern und Erwachsenen - Mit den internationalen Erste-Hilfe-Richtlinien - Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage

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Sofort handeln - Leben rettenUnfälle passieren jederzeit, in jeder Situation und können jederzeit jeden treffen. Oft kommt es dabei auf sofortiges Handeln an, denn schnelle, kompetente Maßnahmen können Schlimmes verhindern. Dieses vollständig überarbeitete und neu bebilderte Nachschlagewerk zeigt unter Beachtung der aktuellen ERC-Leitlinien klar und verständlich, was bei Notfällen und Unfällen zu tun ist. Mit den bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und ausführlichen Erklärungen ist dieser Ratgeber für den gesamten Bereich Erste Hilfe unverzichtbar, und eine gute Auffrischung für alle, die damit schon vertraut sind.

Paperback

Published July 26, 2021

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May 2, 2026
S. 61

7/10
Guter Überblick über die verbreitetsten gesundheitlichen Risiken und vor allem die wichtigsten Ersthilfemaßnahmen.
Gerade in die Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage, Beatmung) oder Verhalten bei Ersticken (Heimlich-Manöver) sollte man sich regelmäßig wieder einlesen.



Besonders Merkenswert:

1. Bewusstsein überprüfen
 Betroffenen ansprechen/ anfassen. Sprechen -Sie den Verletzten/ Kranken sofort laut an, fassen Sie ihn kräftig an der Schulter an und prüfen Sie so sein Bewusstsein.  Ist der Betroffene ohne Bewusstsein, rufen Sie sofort laut um Hilfe.
 Atemkontrolle bei Bewusstlosigkeit
-Fassen Sie den Bewusstlosen an Kinn und Stirn, und legen Sie so seinen Kopf vorsichtig nach hinten (( dadurch kommt es zur Überstreckung des Halses).
-Sie können, wenn Sie Ihre Wange dicht über Mund und Nase des Betroffenen halten, dessen Atmung spüren. Dabei blicken Sie zum Brustkorb und sehen, wie sich Brust und Bauch beim Atmen heben und senken.

ggf. Pulskontrolle
 Tasten Sie den Puls am liegenden Arm an der Daumenseite des Handgelenks, innen neben dem Speichenknochen.
 Die Pulskontrolle führen Sie bei Kindern mit den Fingerbeeren des Zeigeund Mittelfingers durch. (Nicht mit dem Daumen tasten, da Sie durch Ihren eigenen Daumenpuls getäuscht werden könnten!)
(Bei Kleinkindern und Säuglingen tasten Sie an der Innenseite des Oberarms)



2.1 Beatmung und Herzmassage --> wenn der Betroffene NICHT atmet





2.2 Stabile Seitenlage --> wenn der Betroffene atmet (S. 54)
 Der Betroffene liegt auf dem Rücken.
 Zunächst legen Sie den nahen Arm des Betroffenen angewinkelt nach oben.
 Fassen Sie die gegenüberliegende Hand des Betroffenen, ziehen Sie den Arm zu sich über den Brustkorb, bis sich seine Hand in der Nähe der Wange befindet. Halten Sie die Hand dort fest.
 Fassen Sie das gegenüberliegende Bein oberhalb des Kniegelenks am Oberschenkel, beugen Sie das Bein und ziehen Sie es zu sich, der Betroffene wird dadurch auf die Seite gedreht.
 Damit die Atemwege wirklich frei sind, müssen Sie den Kopf des Betroffenen nackenwärts beugen, das Gesicht etwas erdwärts drehen und darauf achten, dass der Mund geöffnet ist. So kann Erbrochenes oder Blut abfließen. Legen Sie noch die Finger der nahen Hand des Betroffenen unter seine Wange, sodass der Kopf in seiner Lage stabilisiert ist.





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Merkenswert:
-Von den ca. acht Millionen Unfällen, die sich jedes Jahr in Deutschland ereignen, geschehen  ca. 2.8 Mio. im Haushalt.
 ca. 2.0 Mio. bei der Arbeit und in der Schule.
 ca. 2.5 Mio. in der Freizeit und beim Sport.
 ca. 0,75 Mio. im Straßenverkehr.

-WAS IST EIGENTLICH ERSTE HILFE?
 Unfallstellen sichern und Verunglückte aus akuter Gefahr in Sicherheit bringen.
 Lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen (z. B. Blutstillung, Beatmung, stabile Seitenlage usw.).
 Notruf veranlassen, Rettungsdienst/ Arzt alarmieren.
 Schmerzen durch sachgerechte Lagerung oder andere Hilfeleistungen lindern.
 Verletzte betreuen und trösten.

-An die eigene Sicherheit denken
Auf den Autobahnen kommen inzwischen mehr Menschen durch unachtsames Verhalten bei Pannen und Unfällen bzw. beim Helfen ums Leben als durch die Unfälle selbst.

-Viele Betroffene berichten nach der Rettung oder Genesung, dass die menschliche Zuwendung durch den Helfer für sie die wichtigste Hilfe war.

-Verletzte und Kranke zuzudecken (Wärmeverlust zu verhindern), gehört zu den wichtigsten Hilfeleistungen des Ersthelfers. Bedingt durch ihre Verletzungen und durch die psychische Belastung frieren Verletzte und Kranke selbst bei normaler Lufttemperatur
(Goldseite nach außen!!!)

-Die europaweit einheitliche Notrufnummer für Rettungsdienst und Feuerwehr ist die 112

-PULSKONTROLLE Normalerweise schlägt das Herz:
 Bei einem Neugeborenen bis zu 140- mal pro Minute
 Bei einem Säugling ca. 120- mal pro Minute
 Bei einem Kleinkind ca. 100- mal pro Minute
 Bei einem Schulkind ca. 80- mal pro Minute

-So helfen Sie richtig
 Beginnen Sie bei Atemstillstand unmittelbar mit der Beatmung.
 Zeigt das Kind keine Lebenszeichen/ Atmung, müssen Sie die Herz- Lungen- Wiederbelebung durchführen.
 Veranlassen Sie sofort die Alarmierung des Rettungsdienstes.

-Oft entsteht Bewusstlosigkeit durch Situationen, in denen das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Typische Beispiele sind Unfälle und Erkrankungen mit Atem- und Kreislaufstörungen wie Brustkorbverletzungen oder ein Herzinfarkt. Aber auch die Funktionsstörung wichtiger Körperdrüsen sowie Vergiftungen können zur Bewusstlosigkeit führen.

-Die Zunge kann wegen der Muskelerschlaffung die Atemwege im Rachenraum verschließen. Erbrochenes oder Blut kann in die Atemwege eindringen und– bedingt durch den jetzt fehlenden Hustenreflex– zur Erstickung führen.

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