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Der Justizmord

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Helmut Ortner'in bir siyasi polisiye uslûbuyla, bir roman akiciliginda kurguladigi Sacco ile Vanzetti - Amerika'da Iki Italyan, Bir Hukuk Cinayeti, 20. yuzyil basinda Amerika Birlesik Devletleri'nde hosgorusuzluk ve yabanci dusmanliginin ne kadar canice olculere vardigini gostermekte; ayrica, aradan yuz yil gibi bir sure gecmesine ragmen dunyamizin su andaki siyasal-kulturel atmosferinin nasil da pek degismeden kaldigina isik tutmaktadir...

Hardcover

First published January 1, 1999

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Helmut Ortner

24 books6 followers

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for João Fialho.
104 reviews7 followers
December 29, 2022
A vida está cheia de injustiças, todos o sabemos. Igualmente sabemos como a justiça pode ser algo profundamente injusta. Está história não é uma história anónima de um qualquer erro judicial: trata-se de uma narrativa bem construída sobre um caso emblemático e documentado da (in)justiça americana.
Do ponto de vista social, a história é contada no ritmo certo e sem dramatismos exagerados nem tomadas de opinião ideológicas centrando a narrativa nos factos e nas ações dos visados.
Do ponto de vista do acompanhamento judicial tocou nos pontos essenciais sem ser fastidioso.
Do ponto de vista da compilação, neste livro a dispersa literatura encontra-se harmoniosamente distribuída.
Do ponto de vista humano, este relato é tocante: o último capítulo com acesso aos últimos momentos e sobretudo as últimas cartas são extraordinariamente tocantes e com um sentido de imortalidade na defesa dos ideais e sonhos mais justos.
A história é marcante: o livro é muito bem conduzido e para uma história quase com 100 anos parece que foi passado há apenas poucos meses.
Adorei e não consegui reprimir as emoções ao ler o último capítulo.
Profile Image for Nicole.
1,237 reviews36 followers
May 22, 2022
3,5
Zwei Italiener in Amerika - Der Justizmord Sacco & Vanzetti von Helmut Ortner

Kurzbeschreibung
Kaum ein Justizskandal des 20. Jahrhunderts hat soviel Aufsehen erregt wie der Fall Sacco & Vanzetti. Es ist die Geschichte zweier italienischer Auswanderer, die auf der Suche nach Arbeit und Glück nach Amerika kommen, dort aber Intoleranz und Fremdenhass vorfinden. Am 15. April 1920 überfallen Banditen in Bridgewater im Staate Massachusetts einen Zahlmeister und dessen Leibwächter, schießen beide nieder und rauben Lohngelder in Höhe von 16.000 Dollar. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf die beiden italienischen Einwanderer Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti. Bei ihnen kommt vieles zusammen. Sie sind Ausländer, Atheisten und gewerkschaftlich orientierte Anarchisten. Zwar beteuern sie ihre Unschuld, doch in einer Zeit, in der Amerika nichts so sehr furchtet wie eine soziale Revolution eignet sich die Verhaftung zweier Anarchisten als Ventil für kollektive Ängste und Hysterie.
Obschon die Beweise dürftig sind, werden die beiden wegen Raubmordes angeklagt, ins Gefängnis gebracht, während Vernehmungen gefoltert und in einem fragwürdigen Prozeß schließlich zum Tode verurteilt. Nach fast sieben Jahren, nach zahlreichen Berufungen und Gnadengesuchen - und trotz weltweiter Proteste - werden Sacco und Vanzetti auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
Ein Justizmord, der bis heute nach posthumer Gerechtigkeit verlangt.

Kurzmeinung
Der Fall war mir bis dato nicht bekannt, aber in Gesprächen mit anderen habe ich erfahren, dass er sehr wohl -in den USA zumindest- gut bekannt ist. Dort kennt man dieses Buch vom deutschen Autoren zwar nicht, aber verschiedene Dokumentationen dazu. Auch wenn die Historie oder auch nur der Klappentext schon den Ausgang verrät, handelt es sich hier um eine lohnende Lektüre. Wie manipulativ die Justiz hier vorgegangen ist, ist haarsträubend. Mitschriften der Gerichtsschreiber und Briefe an die Familien in Italien werden hier auszugsweise wiedergegeben, so dass der Leser / die Leserin hier wohl eine recht umfassende und detaillierte Darstellung der Ereignisse bekommt. Dass Sündenböcke gesucht wurden und diese idealerweise Ausländer und Anarchisten sind, verstehe ich noch (verstehe im Sinne von kognitiv verstehen, nicht im Sinne von nachvollziehen) aber warum so völlig das Interesse fehlt, die wahren Täter zu finden, das verstehe ich gar nicht.
Eine berührende und gleichzeitig aufwühlende Lektüre.
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