Auf der ganzen Welt existieren Bilder aus allen Zeiten, die mysteriöse Motive zum Gegenstand haben. Malereien und Fotodokumente, bei denen eine Fälschung ausgeschlossen werden kann, und die trotzdem Dinge zeigen, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Dinge, die es nach unserem heutigen Wissensstand gar nicht geben dürfte! Warum aber gibt es sie dann? Die kuriosen Darstellungen und ihre geheimnisvolle Geschichte zwingen zum Staunen, rütteln an unserem vertrauten Weltbild und werfen lästige Fragen auf.
Reinhard Habeck hat in Archiven, Galerien und Kirchen kuriose und rätselhafte Bilderwelten entdeckt, deren Geschichte er hier ebenso fundiert wie spannend erzählt.
Mit einem Vorwort von Andreas Eschbach, dem Autor von Das Jesus-Video!
In seinem Buch konzentriert sich Reinhard Habeck auf mysteriöse Bildwerke von der vorgeschichtlichen Höhlenmalerei bis zur Moderne. Ich gebe zu, ich hatte zu Anfang die leise Befürchtung, dass er dabei zu sehr in Richtung Däniken abrutschen könnte, dies ist erfreulicherweise jedoch nicht passiert. Der Autor stellt in seinem angenehm flüssigen Stil eine ganze Reihe an Bildmotiven mit unerklärlichen Merkmalen und oft auch damit einhergehender unbekannter Eintstehungsgeschichte vor, und erklärt, warum es diese Werke eigentlich nicht geben dürfte. Dabei nennt er genaue Quellen und Orte, wo man sich selbst davon überzeugen kann, dass (zumindest) an den Fotos, mit denen das Werk reich bebildert wurde, nichts manipuliert wurde. Auch wenn Habeck darauf hinweist, dass man mit gesunder Skepsis an das Thema rangehen müsse, hätte ich mir am Ende doch ein wenig mehr an kritischer Auseinandersetzung damit gewünscht. Alles in allem ist es jedoch eine spannende Exkursion, bei der eine vernünftige Erklärung für die Existenz dieser Werke gesucht (und manchmal) auch gefunden wird. Stichwort Mars-Gesicht. Kurz: Wer sich für rätselhafte Phänomene interessiert, den wird auch diese Buch zweifellos faszinieren.