Ein rasanter, atmosphärisch dichter und ungemein spannend erzählter Roman, vor dem Hintergrund der Ereignisse, die zu Hitlers Machtergreifung führten. Krimiunterhaltung auf höchstem Niveau! Berlin im Herbst 1932. Der Anwalt Eugen Goltz reist im Auftrag des Bankiers Philipp Arnheim nach New York, um die Scheidung von dessen amerikanischer Ehefrau Florence zu regeln. Dort erfährt er von einem mysteriösen "Pharao", dem Oberhaupt einer okkulten Geheimgesellschaft in Berlin, die mit der nationalsozialistischen Bewegung in Verbindung zu stehen scheint. Kurz darauf kommt Florence Arnheim auf rätselhafte Weise ums Leben. Goltz kehrt nach Berlin zurück. Angewidert und fasziniert zugleich nähert er sich dem Geheimbund und macht eine furchtbare Entdeckung ...
Zugegebenermaßen, ist der Roman ganz spannend gemacht. Der ganze Arier Inzest Kram ist allerdings nicht zum Aushalten. Gerade das Ende nervt, nicht nur weil unser Protagonist rein zufällig noch in den Reichstagbrand verwickelt wird, sondern auch noch entkommt. Ich habe den Eindruck, dass hier mehrere Ideen einen Einzug in das Buch erhalten haben, anstatt sich für eine zu entscheiden. Mich stört auch die Geilheit unseres Protagonisten, der nicht zum Zug kommt. Goltz ist hin und her zwischen Anstand und Geilheit und so nimmt das Elend seinen Lauf.
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