Eine Liebesgschichte der besonderen Art in Paris Ein Appartement am Montmartre, ein erfüllender Beruf, Eigentlich könnte Nathalie Cottard glücklich sein. Warum aber bringt sie dann ein Wasserschaden so aus der Fassung? Fehlt ihr doch etwas? Als ihr Wohnungsnachbar, der scheue Robert Bernthaler, auf den Plan tritt, muss sie sich eine ganz neue, entscheidende Frage eine Pariser Buchhändlerin und ein deutscher Korkenverkäufer – kann das gut gehen?
Wer hätte gedacht, dass ein deutscher Autor eine so schöne französische Geschichte schreiben kann. Gut, ganz so fluffig und zart wie es die "echten" Franzosen können, ist sie nicht ganz, aber trotzdem fand ich sie entspannend und lesenswert. Sie lässt den Leser auf Entdeckungstour durch Paris und die Gefühlswelt von Robert und Nathalie gehen. Rainer Moritz steigt mit Robert, den korrekten und ordentlichen deutschen Korkenverkäufer ein. Bei ihm wirkt selbst der Text ein wenig steif. Danach wechselt er zu Nathalie, der französischen Buchhändlerin, die zart und leicht wirkt und (scheinbar) recht selbstbewußt ist. Beide leben allein, im gleichen Haus und doch kennen sie sich nicht. Erst der Wasserschaden sorgt dafür, dass das Haus "zusammenrückt" und die Liebe bei den beiden einzieht. Der Leser liest mal aus der Sicht von Nathalie und dann wieder aus der Sicht von Robert. Man muss schon schmunzeln, wenn man seine manchmal doch recht unbeholfenen Handlungen und unsicheren Gedankengänge liest. Aber auch Nathalie hat so ihre Probleme mit der Veränderung. Geht alles zu schnell? Ist er der Richtige? Und dann passiert es...Robert bekommt ein Angebot nach Deutschland zurückzukehren um dort die Karriereleiter hinaufzuklettern. Was wird er tun? Wie wird Nathalie reagieren? Eine schöne Geschichte, die sich leicht liest und Spaß macht. Mir hat der Schreibstil von Rainer Moritz gut gefallen. Das andere Madame Cottard Buch steht schon auf meiner Wunschliste.
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut – ich mag französische Romane. In diesen bin ich leider nicht wirklich reingekommen. Nathalie und Robert sind Nachbarn in einem Appartementhaus in Paris, aber erst durch einen Wasserschaden, der die Wohnung von Nathalie unbewohnbar macht, lernen sich die beiden näher kennen, und es entwickelt sich eine zarte Liebesbande. Während mir der deutsche Robert eher hölzern und tollpatschig vorkommt, finde ich Nathalie, die französische Buchhändlerin sympathisch und patent. Dennoch hat mich die Geschichte nicht gefesselt, und ich habe nicht mit gefiebert mit der eher leisen Liebesgeschichte. Mir zu weitschweifig und kompliziert erzählt der Autor von der Liaison; der Schreibstil ist umständlich, mit vielen Schachtelsätzen und kommt leider nicht auf den Punkt – eher von „Hölzchen auf Stöckchen“, und das hat das Lesen für mich sehr anstrengend gemacht. Das Ende kommt plötzlich, mittendrin, ohne eine der vielen offenen Fragen zu beantworten. Man will anscheinend zum Kauf der Fortsetzung drängen …
Die Geschichte der beiden Nachbarn Nathalie und Robert, die sich durch einen Wasserschaden in ihrem Pariser Wohnhaus kennen lernen, erscheint zunächst sehr unscheinbar und es hat mich ein wenig Überwindung gekostet der Geschichte zu Beginn zu folgen. Aber das Weiterlesen wird in jedem Fall belohnt! Die beiden erleben so leise und fast unbemerkt eine wunderbare Liebesgeschichte, die nie mit kitschigen und umschweifenden Worten erzählt wird sondern immer leicht, nahezu selbstverständlich ist und dabei immer romantisch bleibt. So habe ich am Ende das Buch kaum zur Seite gelegt, weil ich dem Schicksal der beiden Protagonisten dann doch verfallen bin und mit Spannung das Ende des Buches erwartet habe!
Auch wenn es zum Schluß einigermaßen unterhaltsam war, war das Buch für mich öde und langweilig, mit viel zu viel unnützer Information. Und irgendwie endet das Buch mitten in der Geschichte, was aber wohl beabsichtigt ist, da es leider noch einen zweiten Teil gibt, welchen ich mir aber gerne erspare.