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The Whisper of Leaves

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In a southern Illinois college town where horror is carved in flesh and corruption knows no bounds, a young English professor with a shrouded past is about to learn higher education can be murder.

 

 

No one remembers how the body of Josie Fortune was found deep inside Lues Creek Canyon twenty years ago. No one remembers how corrupt police officials framed an innocent man and handed the victim’s daughter into the state’s welfare system. No one remembers, no one but a killer left to carve out a brutal legacy of torture and murder with absolute impunity in this rural southern Illinois college town.

 

 

When Josie Darling returns to Lues State to assume a teaching position and come to terms with her mother’s murder, she takes every precaution to hide her tainted past from her colleagues. But someone close remembers, and the shadows of history close in. Threats come, intimate promises of violence written in a desperately psychotic scrawl, invading every aspect of her life. Confronted by personal and professional jeopardy at every turn, Josie must face her terror and expose the identity of her mother’s killer—a killer who is now stalking her.

 

 

“If you think you can sleuth this thing, I’m afraid you’re in over your head,” warns a local investigator, but Josie’s stake in this case is all too personal and all the more immediate as she uncovers other murders. Her list of potential suspects includes her deranged ex-husband, her outlaw stepfather and any of his rogue clan, several manipulative Englishprofessors, and a host of corrupt local lawmen. 

 

 

Struggling against an unseen but ever-present enemy and with few allies to counsel her, Josie embarks on an odyssey of self-discovery. Using her well-honed research skills, the academic becomes the detective and sets out to recover her birthright. Josie transforms herself from tormented victim to relentless avenger as she takes on the intense willfulness of her namesake. But even her renewed strength of character may not help Fortune’s Darling save herself and find the elusive killer’s true identity in time, an identity heard only in the whisper of leaves.

368 pages, Paperback

First published January 1, 1997

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About the author

Craig Smith

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Librarian Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name. See this thread for more information.

Prior to his decision to become a novelist he was an assistant professor of English and Humanities at the University of Northern Colorado. CA. Ph.D. in philosophy from the University of Southern Illinois; lives in Switzerland.

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November 27, 2012
Unterschätzte Campus-Krimi- Perle?

Silent she sleeps lautet der Titel der amerikanischen Erstausgabe, die deutsche Übersetzung ist auf goodreads mit der Wiederveröffentlichung unter anderem Titel verknüpft. Zu mir kam diese Überraschung schlechthin als in Kauf genommener Teil eines Buchpakets, um den ich lange Zeit einen Bogen gemacht habe.
Der Klappentext liest sich denn auch nicht allzu verheißungsvoll, eher nach dem hin- reichend bekannten „Verfolgte-Frau-stellt-zuletzt-ihren-Peiniger“-Schema. Und, so viel sei hiermit verraten, auf die eine oder andere Art kommt es letztendlich zu einem Showdown, der allerdings nicht die Aufklärung in jenem alten Mordfall bringt, der die Folie für die neuen Leiden von Josie Darling alias Fortune bilden.
Die Heldin spielt im ersten Teil allerdings nur eine Minirolle im Intrigengeflecht von Lieutnant Colt Fellows, der den Mord an Josie Hazard seinem Erzfeind anhängen und nebenbei einen unliebsamen Sheriff aufs Abstellgleis schieben kann.
Die Exposition der Geschichte, sprich Auffinden der Leiche durch eine besoffene Studentengruppe, die Ermittlungen samt Polizeiintrigen nehmen die ersten fünfzig Seiten in Anspruch.
Ansprechend geschriebene Schilderungen und Charakterportraits, die auch jeder Überprüfung nach dem Finale Furioso stand halten und beim Wiederlesen dem inzwischen mit Durchblick gesegneten Leser ein noch ein größeres Vergnügen vermitteln. Anderseits bietet der gut durchgearbeitete und detaillierte, aber tempoarme erste Teil ein unüberwindliches Hindernis. Jedenfalls für die Fans einschlägiger Krimis, in denen die Heldin auf den ersten 10 Seiten am Tatort, wenn nicht gar verdächtig oder gar auf der Flucht ist.
Wer derartige Erwartungen hegt, sollte auf Seite 59 anfangen. Dort geht nämlich jene Geschichte los, die auf der Rückseite angekündigt wurde und zu den gut verstecken Meisterleistungen dieses feinsinnigen Campus-Krimis gehört, dass Josie, bei aller-erster Gelegenheit, an den Mörder ihrer Mutter und sogar mit ihm in Konflikt gerät.
Derartige Recherchen in der eigenen Vergangenheit stehen zunächst aber nicht wirklich auf der Agenda der James-Joyce-Forscherin, die sich mit ihrer Arbeit über das Wort, das alle Menschen kennen, einen Namen machen will. Vielmehr will Josie Darling mit der Annahme einer Dozentenstelle an der Universität ihres Geburtsortes ihren gewalttätigen Ex loswerden, der, nach der Scheidung schon zwei Mordanschläge auf sie verübt hat. Um so größer ihr Entsetzen, als jemand in ihr Apartment eingedrungen ist und
„WilKom
DaheiM
jOsie“
mit Lippenstift auf ihren Badspiegel geschrieben hat. Und die geade erst eingezogene Dozentin muss diese Entdeckung just in dem Moment machen, als sie im Begriff ist, sich für ein Stelldichein mit der akademischen Nummer 1 der Lues State fertig zu machen, dem angesehenen Professor Valentine.
Noch lieber würde sie ja mit dem gut aussehenden Joyce-Forscher Dick Ferrington etwas anfangen, aber der gute Bekannte aus diversen Kongressen, hat sich, seit dem Mord an seiner Frau, sehr zum Nachteil verändert und entwickelt sich im weiteren Verlauf zum akademischen Widersacher, der die Kollegin mit dem Sittlichkeitsparagraphen erledigen will.
Denn auf der Suche nach ihrem, wegen Mordes an ihrer Mutter zu 20 Jahren Haft verurteilten, Stiefvater hat Josie einen Stripschuppen betreten. Dort aber mit ihrer Weigerung aufzutreten, einen Aufruhr unter den „Säcken“ im Publikum ausgelöst.
„Säcke“, so nennen die Angehörigen der Uni die Einheimischen, die wiederum den „Luschen“ (=Universitätsangehörigen) gern einen reinwürgen. Eine Erfahrung, die Josie nicht erspart bleibt, als sie ihren Plagegeist anzeigen will. Denn während ihrer Recherche im Stripschuppen hat der Legastheniker sämtliche Scheiben ihres Golfs zerdeppert und die nächste Botschaft auf dem Sitz deponiert.
Ein gefundenes Fressen für den intriganten Polizeichef Colt Fellows. Denn der findige Strippenzieher nutzt ihre Anzeige dazu, um das Sicherheitsrisiko Jack Hazard erneut hinter Gitter zu bringen, um Josies Stiefvater bei der Überführung samt einem lästigen Zeugen zu eliminieren.
Doch damit nicht genug, zuvor lanciert der Oberbulle einen Artikel über den Aufruhr im Stripschuppen, der die allzu vertrauensselige Josie in ein denkbar schlechtes Licht rückt und neue verhängnisvolle Abhängigkeiten schafft.
»Huch«, wäre eine verteufelt schlechte Grabinschrift, so lautet der innere Wendepunkt in Josies Entwicklung, inzwischen ist Seite 293 angebrochen und mehr als die Hälfte der 539 Seiten um.
Der erste Höhepunkt der Spannung lässt denn auch nicht lange auf sich warten. Kaum hat sie die ersten brauchbaren Stücke in jenem Puzzle um den Tod ihrer Mutter und ihre eigene Gefährdung, da schießt jemand beim Durchfahren einer gefährlichen Furt eine Loch in den Reifen ihres gemieteten Mustangs, den anschließenden Kampf mit der Übermacht am Ufer kann sie nicht gewinnen. Wie sie aus dieser Notlage herauskommt und wie sie den alte Mord an ihrer Mutter aufklärt, werde ich hier nicht verraten.
Nur so viel, die Lust, gleich noch einmal von vorn anzufangen, ist sehr groß, da es sich eben nicht um das übliche Gerenne von einem entsetzlichen zu einem noch scheußlicheren Tatort handelt, sondern auch um die Geschichte einer Selbstfindung. Dabei muss es keineswegs von Nachteil sein, dass der letzte „Selbstmord“ auf der vorletzten Seite aufgeklärt wird.
Der Originaltitel „Silent, she sleeps“, bezieht sich übrigens auf die an einem Wasserfall liegende Leiche von Josies Mutter, im Rückblick auch schon ein Indiz, das sich aber, ohne Kentnis des gesamten Buchs nicht deuten lässt.
Craig Smith war ja mal Literaturprofessor in den USA. Lues ist bekanntlich die medizinsche Bezeichnung für Syphillis. Stellt sich die Frage, welcher Bildungseinrichtung er die Seuche auf den Hals gewünscht hat.
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