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Mirmar: Roman

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Ein atmosphärisches Debüt über eine ungewöhnliche Mutter-Tochter-Beziehung.

In »Mirmar« halten sich Mutter und Tochter mit Untervermietungen ihrer Wohnungen, digitalen Aushilfsjobs und einer Massageliege über Wasser. Bis die Mutter eines Tages verschwindet. Die Tochter vermutet sie an einem Stück Strand am Meer, wo sie mit anderen Frauen in Unterkünften von ehemaligen Pauschalreiseanbietern leben soll. Sie macht sich auf die Suche. Auf ihrer Reise erinnert sie sich an die Mutter, ihre Ängste und Sehnsüchte, das prekäre, brüchige Leben, dem sie sich mit großem Mut gestellt hat, und trifft auf eine Bewegung von Frauen, die am Meer in einem Kollektiv zusammenfinden und ein Leben jenseits von Carearbeit, Altersarmut und erfahrener Ungleichheit erproben. 

Ein Roman für alle von Deniz Ohde und Leif Randt.

»Ein faszinierendes und hellsichtiges Debüt. Die berührende, sprachlich eindringliche Mutter-Tochter-Geschichte zeigt Solidarität unter Frauen als möglichen Ausweg aus einer von Kapitalismus und Ausbeutung erschöpften Welt. Großartig!« Verena Güntner.


»Soppas leben und lieben im Stakkato, zwischen Job, Jobverlust und Altersarmut. Doch so erschöpft sie auch sind, so frisch liest sich dieses Debüt. Die Frauen sind bereit für den Traum von einem Ozean-Kollektiv.« Daniela Dröscher.

225 pages, Kindle Edition

Published April 18, 2023

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3 (8%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Anika.
970 reviews326 followers
December 27, 2023
Das Buch lässt mich sehr verwirrt zurück: Die Themen (Kapitalismus, Armut, Klassismus, Frauenrollen, intergenerationales Trauma usw.) werden teils holzhammerartig reingedrückt, teils unnachvollziehbar vermengt. Hinzu kommt, dass das World Building dieser dystopischen (?) Zukunft komplett fehlt, ich wusste zu keiner Zeit, wo ich bin und warum, auch den Charakteren fehlt es an Entwicklung. Dazu noch ein sehr mäandernder Stil, der zwischen stream of conciousness und philosophischen Grundüberlegungen hin- und herwabert: In der Kombination leider alles andere als ein Lesespaß, dieses überambitioniert wirkende Debüt. Schade.

Mehr zum Buch in unserer ausführlichen Besprechung @ Papierstau Podcast: Folge 257: Harry Potter und das Sexmilieu
Profile Image for Miss Floweer.
4 reviews
January 6, 2024
Der Schreibstil ist kompliziert und wirr. Die Geschichte ist dadurch schwer zu verfolgen und zu verstehen. Auf direkte rede wird verzichtet, was das unterscheiden von Gedanken zu gesprochenem sowie dem zuordnen der Person extrem erschwert.
Selbst nach Ende des Buches habe ich den Inhalt kaum verstanden.
Profile Image for Re.
133 reviews19 followers
January 6, 2024
Ähm , was war das? Bin verwirrt 😬
35 reviews
November 21, 2025
Durchgekämpft! Sehr eigenartiger Stil, Mutter/Tochter Geschichte, plätschert so dahin.....
Profile Image for laleliest.
430 reviews69 followers
May 3, 2023
Die Protagonistin und ihre Mutter leben an der Existenzgrenze, halten sich mit verschiedenen Jobs gleichzeitig über Wasser und vermieten sogar ihre Wohnungen unter, um sich noch etwas dazu zu verdienen. Ihrer Mutter wird es irgendwann zu viel und sie verschwindet vom einen auf den anderen Tag. Ihre Suche führt die Protagonistin an einen Strand, an den Ozean und zu vielen Frauen, die ähnliche Umstände gewohnt sind wie sie selbst.

Als ich begann, den Roman zu lesen ist mir vor allem eins direkt aufgefallen: Josefine Soppa bedient sich einer sehr verschachtelten Sprache. So werden elliptische Satzteile über Zeilen hinweg aneinandergereiht, was dem Text eine gewisse Schnelligkeit verleiht. Gleichzeitig fällt es mir dadurch aber auch schwer, am Ball zu bleiben und die Struktur zu verstehen, wenn Prädikate erst einmal weit entfernt scheinen. So habe ich den Roman aber in einem Rutsch gelesen und mich danach gefragt, was denn nun die Message sei. Verstehe ich es einfach nur nicht? Nach weiteren Recherchen, erneutem Lesen des Klappentextes sowie Artikeln kann ich das Gelesene nun besser fassen und einordnen. Und am wichtigsten: ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken. Für mich war das Buch experimentell. Empfehlen würde ich es aber allein deshalb, weil ich mich darüber austauschen möchte.
61 reviews
Read
August 19, 2023

Wie funktioniert ein richtiges Leben im falschen System? Mutter und Tochter in Soppas Debüt leben prekär: eine Massageliege, Untermieter in ihren Wohnungen und Aushilfsjobs. Und dann verschwindet die Mutter eines Tages. Auf ihrer Suche trifft die Tochter auf eine Community von Frauen, die am Meer leben und ein anderes Leben versuchen: abseits von Altersarmut, gelebter Ungleichheit und Care-Arbeit. Soppa schreibt in ihrer feministischen Utopie einfühlsam über Solidarität unter Frauen in einer ungleichen Gesellschaft, die ausschliesst und benachteiligt.
1 review
January 11, 2024
Keine Ahnung was da abgeht, musste zwischendrin aufhören, weil es für mich einfach keinen Sinn gemacht hat und das Lesen leider auch überhaupt keinen Spaß gemacht hat.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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