Privatdetektiv Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer Raubeinigkeit. «Üble Sache, Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich rechthaberische «So geht das!».
Beim Lesen war sofort die Stimme und die Jingles der Radio-Hörspiele wieder da. Zeitmaschine. Die markigen Sprüche des Privatdetektivs aus Zürich waren schon damals Kult und sind auch in Schriftform (zumindest häppchenweise) vergnüglich.
"Meine Beleidigungen sind gratis, der Rest kostet Sie eine schöne Stange Geld."
Hatte immer wiefer die radio stimme im kopf währen ich das buch lass. Tolle konversatzionen, witzig frech und einfach gut. Toll das ich dieses buch gefunden habe.