Mit Vorbildern wie Wilhelm Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Heinz Erhardt und vielen Anderen wagt sich der Autor Karl Scherer frisch und frech reimend an manches Thema, von Privatem bis Politischem. Kein Vorfall ist da zu unbedeutend, kein Weltereignis zu groß als daß es sich nicht in ein Gedicht gießen ließe. Das Hauptgewicht ist dabei immer auf Humor gelegt. Daß sich dabei alles reimt, nimmt manchem ernsten Thema den Stachel.
Bei der großen Anzahl der Gedichte (über dreihundert!) ist für jeden Leser garantiert etwas dabei.
Eine Leserin (Ulli S.) formulierte ihren Kommentar zu dem Buch einmal "Immer wenn ich mich mal niedergeschlagen fühle, lese ich ein Gedicht von dir und dann geht es mir wieder besser."
Ein Beispiel sagt da mehr als tausend
............................................ Das arme Vögelein
Das kleine Vöglein läuft ganz schief seit es unters Auto lief. Zu langsam war's für den Verkehr; jetzt humpelt es und singt nicht mehr.
Auch ward ein Flügel demoliert bei dem besagten Drama. Ein Hindu nennt das ungeniert schlechtes Karma.
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Kapitel 1: Wecker im Kopf - Gedichte zum Aufwachen. Kapitel 2: Lebensgefühl - Politisches und Unpolitisches, Lustiges und Unlustiges Kapitel 3: Menschen die ich kenne und andere Kapitel 4: Der Erfinder und seine Welt Kapitel 5: An... - Liebesbriefe und andere Briefe Kapitel 6: Nonsense - Lustiges und Unsinniges Kapitel 7: Kinderlieder - auch für Erwachsene Kapitel 8: Die Taube Nora - Ein fragmentarisches Liederstück in vier Akten
Manche Gedichte sind in Englisch verfaßt (sie befinden sich jeweils am Ende jedes Kapitels). etwa 300 Seiten.