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Samstags, wenn Krieg ist

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Ultras von Ichtenhagen: Irgendwo in einer Kleinstadt machen Jugendliche samstagabends das betuliche Städtchen unsicher, dringen gewaltsam in bürgerliche Partys ein, lassen sich vollaufen und nun schänden sie sogar den Friedhof. Der erfundene Name des Ortes klingt fast wie das reale Städtchen Rostock-Lichtenhagen. Damit erhält die Fiktion auch ihre Authentizität. Ganz aus den Fugen gerät das Handeln, als der Anführer aus Eifersucht die Schwester seines Kumpels Siggi tötet. Natürlich verfolgt die Polizei eine falsche Spur. Erst die Zeichnungen des schwer behinderten Bruders von Siggi, der den Mord beobachtet hat, öffnen Siggi und auch im letzten Moment der Polizei die Augen. Das grosse Verdienst dieses teilweise fast nicht zum Aushalten brutalen Krimis ist es, dass die Gefühle der rechtsradikalen Jugendlichen, ihr blinder Hass und ihre Ohnmacht, klar aufgezeigt werden. Schliesslich möchten sie doch nur jemand sein, von der Gesellschaft wahr und ernst genommen werden. Der Krimi eignet sich gut als Klassenlektüre, denn viele Textstellen regen zum Nachdenken an, und verlangen auch eine Diskussion. Ab 14 Jahren, ****, Elisabeth Tschudi-Moser.

256 pages, Perfect Paperback

First published January 1, 1994

11 people want to read

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Klaus-Peter Wolf

270 books90 followers
Klaus-Peter Wolf is a German author and screenwriter, best known for his Ostfriesland series of crime novels.

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