Im Pferdestall einer alten Mühle finden Sabine und ihre Freunde ein einsames Shetlandpony. Der kleine Schecke Max ist mager und vernachlässigt, sein kranker Besitzer kann ihn nicht mehr versorgen. Als Max einen guten Platz bekommt, sind die Freunde vom Ponyhof zufrieden. Begeistert beginnen sie mit den Vorbereitungen für einen Tagesritt.
Aber dann kommt die Nachricht: Max ist verkauft worden! Er soll auf dem Pferdemarkt sein! Man muss sofort etwas tun! Wird es den Freunden vom Ponyhof gelingen, Max zu retten?
Auf dem Ponyhof „Kleines Hufeisen“ ist immer was los. Als Spaziergänger ein verwildertes Pony entdecken und dies beim Ponyhof melden, da sie vermuten, dass es von dort kommt, machen sich die Mädchen des Hofes auf die Suche nach ihm. Fündig werden sie beim alten Gehöft des betagten Nachbarn. Da dieser sich nicht mehr um das Pony kümmern kann, kommt es vorerst mit zum Ponyhof. Doch dann holt die Familie des alten Mannes das Pony zu sich. So weit, so gut, denken sich alle. Aber plötzlich gibt es Gerüchte, dass das Pony zum Schlachter soll…
Cover:
Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, zu sehen ist hier die Protagonistin mit dem kleinen Pony Max. Das Ganze ist in einem angenehmen Zeichenstil gehalten und typisch für die Pferdebücher aus dem Schneider-Verlag. Das hat immer wieder einen absoluten Wiedererkennungsfaktor.
Eigener Eindruck:
Die Geschichte rund um Max und den Ponyhof ist sehr angenehm geschrieben. Vor allem Leseanfänger können sich hier mit den einfachen Sätzen probieren und auch vorlesen lässt sich das Büchlein sehr angenehm. Was ich an der Geschichte sehr schön finde ist, dass sich hier wirklich alles nur um Pferde dreht und der Rest mehr so Randinformationen sind. Das ist also genau das, was ein Pferdeliebhaber sucht, wenn er eine Pferdegeschichte lesen möchte. Dabei kommt die Geschichte ohne große Übertreibungen oder hochgespieltes Drama aus. Das ist wirklich ein Buch zum träumen und entspannen, auch für uns Erwachsene. Auch mit Emotionen wird recht gut gearbeitet, so ärgert man sich als Leser zum einen über den alten Mann, dass er das Pony so verkommen lässt, aber man hat auch Mitleid mit ihm, weil er eben so alt ist und nicht mehr allein leben kann. Dann ist man empört über die Familie des alten Mannes, als sie das Pferd zum Schlachter geben und schließlich fiebert man mit, ob die Freunde es schaffen, das Pony zu retten. Genau der Stoff, der vor allem Mädchenherzen höher schlagen lässt und die junge Leserschaft bei der Stange hält.
Fazit:
Ein schönes Kinderbuch für pferdebegeisterte Leser. Die Geschichte ist unkompliziert und realitätsnah. Absolut empfehlenswert.