Ephesus eine der bedeutendsten Hafenstädte im römischen Imperium um 250 n. Chr. gilt nicht nur als blühender Handelsumschlagplatz und kultureller Mittelpunkt am Rande der Ägäis, sondern auch als Sammelpunkt unterschiedlichster Glaubensgemeinschaften. So beherbergt Ephesus auch eine bedeutende Christengemeinde, in deren Schicksal die Junge Dora-Diana mit ihrer Familie folgenschwer verwickelt wird.
Eva Edita Anna Helene Bartoschek-Rechlin (Pseudonym Eva Rechlin), wurde am 17. Sept. 1928 in Prillwitz /Mecklenburg als zweites von fünf Kindern des evangl. Propstes Karl-Ferdinand Rechlin geboren
Bei Kriegsende 1945 war sie nach Zwangsarbeit, Typhus und lebensbedrohendem Hungerödem zunächst behindert und wurde später zur Dauerpatientin. Sie schrieb bereits als Schülerin; als sie 1947 in der damaligen britischen Besatzungszone ihren Beruf angeben mußte, um Lebensmittelkarten zu erhalten, trat sie - als seinerzeit jüngstes Mitglied - mit 19 Jahren dem Niedersächsischen Schriftstellerverband bei und erhielt von der Besatzungsmacht eine Lizenz als "writer". Sie geriet unbeabsichtigt in die Sparte "Kinder- und Jugendliteratur", was sie zunächst als Abwertung empfand. Später schrieb sie zielstrebig fast nur noch und am liebsten für Kinder und Jugendliche. 1956 war Eva Rechlin die erste deutsche Jugendbuch-Autorin, die in die Ehrenliste des Hans-Christian-Andersen-Preises aufgenommen wurde. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender führt sie seit 1958.
Zu ihrem Gesamtwerk zählen ca. 70 Bücher, zahlreiche Fernseh- und Rundfunkbeiträge, Laientheaterstücke (zum Teil mit musikalischen Einlagen), Lyrik und Chansontexte. Zahlreiche ihrer Gedichte wurden in Schulbüchern veröffentlicht – z.B. die Gedichte „Der Frieden“ und der Muttertags-Klassiker „Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt.“
Eva Bartoschek-Rechlin starb verwitwet am 30. April 2011 in Berchtesgaden, wo sie seit 1949 lebte, und hinterlässt ihr Gesamtwerk ihrem einzigen Sohn Christian Bartoschek.